Vor 1 Stunde
Zitat:Die statistisch auffälligste – und für die ukrainische Seite schmerzhafteste – Entwicklung vollzog sich jedoch im Sektor Slowjansk. Obwohl dort lediglich drei Prozent aller russischen Sturmangriffe gezählt wurden, entfielen auf diesen Abschnitt fast 20 Prozent der gesamten ukrainischen Gebietsverluste des Januars. In Analystenkreisen wird dieser „Anti-Rekord“ als Beleg für eine punktuell hohe Effektivität der russischen Vorstöße gewertet, was Fragen zur dortigen Festigkeit der ukrainischen Verteidigungsstellungen aufwirft.
Umgekehrt: laut russischen Quellen sind da bessere Offiziere und bessere Einheiten auf ihrer Seite. Es ist auch meine Wahrnehmung seit Kriegsbeginn, dass halbwegs fähige Offiziere bei den Russen (selten, spärlich, aber es gibt sie) selbst deutlich schwächeren russischen Einheiten eine erhebliche Schlagkraft verleihen. Zum Glück ist gute Führung bei den Russen sehr selten.
