Dollar als weltweite Leitwährung?
Die KAssandra-Rufe werden öfter und lauter
Zitat:US-Ökonom warnt: Die kommende Finanzkrise wird 2008 wie einen „Sonntagsausflug“ aussehen lassen
Stand:02.02.2026, 19:00 Uhr

Der US-Ökonom Peter Schiff warnt vor einer Finanzkrise. „Gold und Silber warnen vor einer größeren Krise“, befürchtet er. Der Dollar werde zusammenbrechen.

USA – Der US-Ökonom Peter Schiff, bekannt für seine frühe Warnung vor der Finanzkrise 2008, sieht die nächste Krise näher rücken. In einem Interview mit Fox Business Ende Januar erklärte er: „Wir steuern auf eine US-Dollar- und Staatsschuldenkrise zu.“ Seiner Einschätzung nach werde die kommende Krise „die Finanzkrise von 2008 wie einen Sonntagsschulausflug erscheinen lassen“. Der Chef-Ökonom von Euro Pacific Asset Management sieht zudem im jüngsten Rekordanstieg des Goldpreises ein Alarmsignal für eine bevorstehende Krise, die entweder noch 2026 oder im nächsten Jahr eintreten könnte.

Laut Schiff deute der Anstieg des Goldpreises auf mehr hin als nur eine Absicherungsstrategie von Investoren. „Gold und Silber warnen vor einer größeren Krise“, erklärte der Ökonom gegenüber dem US-Wirtschaftssender. Er interpretiert die Edelmetallrallye als Signal für beschleunigte Inflation und schwindendes globales Vertrauen in den US-Dollar. „Zentralbanken kaufen Gold, um ihre Währungen zu stützen. Sie werden ihre Dollars los. Sie werden ihre Staatsanleihen los“, führte Schiff aus.

Die US-Wirtschaft bezeichnete er als „dysfunktionale, konsumbasierte Kreditwirtschaft“, die auf dem Status des US-Dollars als Reservewährung beruhe. Nun aber ziehe „die Welt den USA den Boden unter den Füßen weg“. Für Gold gebe es „keine Obergrenze“, da es beim US-Dollar „keine Untergrenze“ gebe, so der Ökonom. Der Dollar werde zusammenbrechen und „durch Gold ersetzt werden“.
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Laut Schiff deute der Anstieg des Goldpreises auf mehr hin als nur eine Absicherungsstrategie von Investoren. „Gold und Silber warnen vor einer größeren Krise“, erklärte der Ökonom gegenüber dem US-Wirtschaftssender. Er interpretiert die Edelmetallrallye als Signal für beschleunigte Inflation und schwindendes globales Vertrauen in den US-Dollar. „Zentralbanken kaufen Gold, um ihre Währungen zu stützen. Sie werden ihre Dollars los. Sie werden ihre Staatsanleihen los“, führte Schiff aus.

Die US-Wirtschaft bezeichnete er als „dysfunktionale, konsumbasierte Kreditwirtschaft“, die auf dem Status des US-Dollars als Reservewährung beruhe. Nun aber ziehe „die Welt den USA den Boden unter den Füßen weg“. Für Gold gebe es „keine Obergrenze“, da es beim US-Dollar „keine Untergrenze“ gebe, so der Ökonom. Der Dollar werde zusammenbrechen und „durch Gold ersetzt werden“.
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Die Warnungen vor einer Schuldenkrise haben einen realen Hintergrund: Die US-Staatsverschuldung liegt laut einer Untersuchung von KfW Research bei fast 130 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung. Laut dem US-Finanzministerium steht die Schulden-Uhr aktuell bei über 38,6 Billionen US-Dollar. KfW Research prognostiziert: „Ohne Gegenmaßnahmen könnte die Schuldenquote in den kommenden zehn Jahren auf 150 Prozent bis 170 Prozent des BIP ansteigen.“ Die Zinsausgaben haben sich seit 2020 verdreifacht. In 2024 wurden 18 Prozent aller Staatseinnahmen allein für die Tilgung von Zinsen verwendet.

Der Dollar-Anteil an den Zentralbankreserven sank laut IMF-Daten von 71 Prozent im Jahr 1999 auf 57,3 Prozent im Jahr 2024.
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