03.02.2026, 01:17
(31.01.2026, 12:56)Kongo Erich schrieb: Wie gierig greift die US-Regierung nach Südamerika? ...die Fragen können gar nicht so schnell gestellt werden, wie GröPaZ mit der Antwort rüber kommt:
Zitat:„Grönland des Südens“: Trump greift nach strategisch wichtigem Ort – mit Mileis Hilfe
Stand:02.02.2026, 19:00 Uhr
Buenos Aires – Der Hafen von Ushuaia im Süden Argentiniens ist ein Schlüsselpunkt. Wer die Kontrolle hat, kontrolliert den Zugang zur Antarktis. Die Nähe zum Beagle-Kanal und der Drake-Passage, die Atlantik und Pazifik verbinden, sind ein weiterer Machtfaktor. Als der libertäre Präsident Javier Milei Ende Januar der Provinzverwaltung in einer unangekündigten Intervention die Kontrolle über den Hafen entriss, war der Aufschrei der Opposition groß.
Einen Tag später, am 23. Januar, landete eine unregistrierte Boing C-40 Clipper des US-Pentagons in Ushuaia. Nun war für Mileis Gegner klar: Nach Venezuela und Grönland ist Argentinien die nächste imperiale Beute von Donald Trumps geopolitischer Machtausweitung. Die argentinische Sozioökonomin Luci Cavallero sieht die Vorkommnisse als „eine historisch einzigartige Unterordnung der Regierung Milei unter die imperial geopolitischen Interessen der Vereinigten Staaten“.
Donald Trump und Javier Milei – Pläne für Feuerland undurchsichtig: Was ist in Ushuaia passiert?
Die Vereinigten Staaten erklärten rund 48 Stunden später –, es habe sich um eine strategische Mission von Abgeordneten in Sachen Energie, Gesundheit und seltene Erden gehandelt. Doch das mindert laut Cavallero nicht das Misstrauen der Opposition und die Sorge der Zivilgesellschaft vor dem Verlust nationaler Souveränität. „Ich bestehe darauf: Dieses Ereignis markiert Donald Trumps Gier Seewege und den Zugang zur Antarktis vom Hafen in Ushuaia aus zu kontrollieren“, sagt sie der Frankfurter Rundschau von Ippen.Media.
Dass im Hafen von Feuerland, ein gepolitisch wichtiger strategischer Punkt, interveniert wird - ohne Erklärung gegenüber dem Gouverneur – mache eine Serie von Vereinbarungen und Manövern in kompletter Vertraulichkeit zwischen den Regierungen von Milei und von Donald Trump klar, sagt die Analystin. Trump hatte Milei vor den argentinischen Parlamentswahlen im Oktober einen Milliardenkredit zugesagt, den er vom Sieg des selbsternannten Anarchokapitalisten abhängig machte. Was genau die USA im Gegenzug bekommen, ist bisher intransparent. Klar scheint: Es geht dabei um Ressourcen und Macht.
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