02.02.2026, 12:48
(23.01.2026, 17:02)Nightwatch schrieb: ...darüber kann man streiten.
Seit bestehen dieses Threads genau zwei Zeiträume in denen sich die US-Wirtschaft tatächlich in einer Krise befans: 2007 bis 2009 als Folge der Finanzkrise und 2020 die Pandemie.
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Einmal, in der Frage, wie lange die Finanzkrisen gedauert haben (war die Pandemie 2020 schon wieder abgearbeitet) und dann in der Frage, ob es weitere Krisen gab oder unterschwellig eine strukturelle Krise nur leicht übertüncht weiter grummelt.
Ich würde z.B. auch 2025 mit dem Beginn der zweiten Amtszeit DT als Beginn eines weiteren akuten Krisenzeitraumes bezeichnen - Stichworte wären US-Zollpolitik, zunehmend fehlende Sicherheit ....
Zu letzterem aktuell die Frankfurter Rundschau:
Zitat:Wirtschaft
Touristenschreck Trump bedroht Milliardenbranche: „Bleibt weg von den USA“
Stand:02.02.2026, 09:04 Uhr
In den USA sind seit Monaten die Touristenzahlen rückläufig. Politik und verschärfte Einreiseregeln schrecken ab. Für die Branche wird es eng und die Fußball-WM wird unattraktiv.
USA – Während weltweit wieder mehr gereist wird, meiden viele Menschen gezielt die USA. Die Vereinigten Staaten kämpfen mit einem anhaltenden Besucherschwund. Im Dezember sank die Zahl internationaler Reisender bereits den achten Monat in Folge, wie aus Daten des National Travel and Tourism Office hervorgeht, die Anfang Januar veröffentlicht wurden. Auch das Gesamtjahr 2025 zeigt einen Negativtrend: Aus zehn der zwanzig wichtigsten Herkunftsländer kamen weniger Touristen – darunter Deutschland, Indien und Südkorea.
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Für die Tourismusbranche sind das alarmierende Zahlen. Die Reise- und Tourismusindustrie unterhält im Jahr 2024 mehr als 15 Millionen Arbeitsplätze und erzeugte eine Wirtschaftsleistung von rund 1,3 Billionen US-Dollar. Besonders wertvoll sind internationale Besucher: Sie brachten 181 Milliarden US-Dollar ins Land. Genau diese Einnahmen brechen nun zunehmend we
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Der Luftfahrtexperte Heinrich Großbongardt sagte gegenüber der Wirtschaftswoche: „Die USA verlieren die Attraktivität als Reiseland. Urlauber wollen nicht zu spüren bekommen, dass die Nationalgarde durch Los Angeles läuft und Razzien gegen Immigranten stattfinden.“ Die Situation sei „ziemlich einzigartig“, so Großbongardt. „Innerhalb weniger Monate hat sich das Verbraucherverhalten bei einem Hauptreiseziel drastisch verändert.“
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Der ehemalige Fifa-Präsident Sepp Blatter ... verbreitete auf dem Portal X ein Zitat des Strafrechtlers und ehemaligen Fifa-Kommissionspräsidenten Mark Pieth und schrieb dazu: „Ich denke, Mark Pieth hat recht damit, diese WM infrage zu stellen.“
Pieth hatte in einem Interview des Schweizer Tagesanzeigers gesagt: „Wenn wir jetzt alles zusammennehmen, worüber wir geredet haben, gibt es für die Fans nur einen Rat: Bleibt weg von den USA! Ihr seht es am Fernseher sowieso besser. Und: Bei der Einreise müssen Fans damit rechnen, dass sie, wenn sie den Beamten nicht gefallen, direkt in den nächsten Flieger nach Hause geschickt werden. [...] Die USA sind in Bezug auf die Sicherheit in einer ähnlichen Situation wie Mexiko. In Mexiko sind es die Drogenbanden, die mit Übergriffen drohen, in den USA ist es ein autoritär werdender Staat.“ (ls)
