Drohnenträger für Deutschland
#2
(Gestern, 03:59)LieberTee schrieb: an sich ein ideales Schiff für IKM
Wieso? Das Schiff kann theoretisch Seeräume mit leichten Drohnen überwachen. Mehr nicht.
Zitat:es bietet Stellflächen für Container. Diese können VLS-Zellen beherbergen ... auf diese Weise könnte dieser Drohnenträger auch als eine Art Arsenalschiff dienen, sprich die konsequent knapp bemessene Anzahl an VLS-Zellen auf unseren Fregatten ergänzen.
Wenn die Container VLS-Zellen enthalten sollen, blockieren sie das Flugdeck. Somit ist das Schiff dann nichts anderes mehr als eben ein überdimensioniertes Arsenalschiff.
Zitat:es bietet sich an, den Drohnenträger für ASW zu nutzen. Die Bundesmarine will 24 Seaguardian anschaffen ... das adressiert die Fähigkeitslücke durch den Verzug beim F126. Die Seaguardian können so die Überwachungsdichte nicht nur um den Träger (und die Begleitfregatte), sondern dank der großen Reichweite der Drohne auch um alle anderen NATO-Schiffe im Nordatlantik erhöhen.
Was hat das mit diesem Schiff zu tun? Weder kann die MQ-9 von ihm aus betrieben werden, noch braucht sie für ihre Einsatzräume einen Träger. Sie kann überall, wo sie gebraucht wird, landgestützt eingesetzt werden. Zumindest in für LV/BV relevanten Gebieten wie dem Nordmeer, GIUK, Nord- und Ostsee, aber auch im Mittelmeer.
Zitat:Seaguardian klärt auf, Wirkmittel ist eine Asroc aus dem VLS.
Selbst wenn das Schiff die SeaGuardian einsetzen könnte, bräuchte man dann zwei Schiffe im Team, weil es nicht beides gleichzeitig bieten könnte. Außerdem braucht es natürlich noch Geleitschutz, da die Schiffe selbst komplett wehrlos sind.
Zitat:Man müsste halt eine Asroc mit großer Reichweite entwickeln ... kann doch nicht so schwer sein. Passt dann halt nicht mehr in ein Mk 41 VLS, sprich man bräuchte ein VLS für längere Raketen, aber in den 40-Fuß-Containern bekommt man sie schon unter.
Allzu viel Spielraum ist da nicht mehr, wenn man sich das Mk70 anschaut. Aber größer als eine TLAM muss so ein VL-ASROC auch nicht werden. Die Drohnen, die auf dem Träger starten können, hätten gar nicht die Reichweite, um das nutzen zu können.
Zitat:...dann liefe der Drohnenträger 2029 zu, kann bei dem Preis kein Fehler sein
Doch, weil es personelle und industrielle Kapazitäten bindet, die sinnvoller eingesetzt werden könnten.
Zitat:zumindest Standard-VLS-Container kann es dann sofort aufnehmen und so die Schlagkraft der Marine klar erhöhen.
Dafür wäre die ebenfalls von Damen stammende Arsenaldrohne der NL besser geeignet, sofern sie die denn wirklich bauen sollten.
Zitat:Platz ist in der portugiesischen Variante für 18 20-Fuß-Container, sprich 36 VLS-Zellen .....
Dann ganz ohne Flugbetrieb.
Zitat:Also .... vielleicht besser gleich 2 davon ordern?
Man braucht immer mindestens zwei Schiffe, wenn man eins permanent nutzen will. Für dein ASW-Konzept, falls das denn funktionieren sollte, bräuchtest du also mindestens 4, eher 6 Schiffe, weil sie immer im Tandem agieren müssen. Zzgl. Geleitschutzfregatte. Bindet also insgesamt 7-9 Schiffe samt Personal, sofern die nicht auch noch einen Versorger benötigen.
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RE: Drohnenträger für Deutschland - von Broensen - Gestern, 05:16

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