Vor 5 Stunden
(Vor 7 Stunden)Broensen schrieb: Eigentlich ist das eher ein Beispiel für ein anderes Problem. Die F126 wurde halt eben nicht als ASW-Fregatte geplant, sondern als Mehrzweckfregatte, primär für IKM-Einsätze mit Sekundärfähigkeiten für LV/BV inkl. ASW.
Das Problem war dann, dass man die Planungen nicht mehr angepasst hat als der Fokus zu LV/BV wechselte. Entweder weil man die Notwendigkeit nicht erkannt hat oder weil man nicht mehr in den Prozess eingreifen konnte bzw. wollte, was ja erfahrungsgemäß meist zu nicht unerheblichen Zeitverzögerungen und Mehrkosten führt.
Ich find' die Erklärung der Bundeswehr immer noch witzig:
Zitat:Das „K“ steht für „Kampf“
Das MKSMehrzweckkampfschiff soll also in der Lage sein, einerseits überall auf der Welt und für lange Zeit große Seeräume zu patrouillieren, Embargos zu überwachen und notfalls deutsche Staatsbürger aus Krisensituationen zu evakuieren, andererseits sich notfalls aber auch im Nordatlantik oder Mittelmeer im Seegefecht gegen andere Kriegsschiffe seiner Art und U-Boote durchsetzen zu können. Ein einzelner Schiffstyp konnte so ein breites Aufgabenspektrum bisher nicht erfüllen.
Dabei ist die Grundvariante des MKS allein schon ein vollwertiges Kampfschiff. Austauschbare Funktionseinheiten ergänzen diese Kernfähigkeit und machen das Schiff dann zum Spezialisten. Zwei Arten solcher Missionsmodule sind zurzeit vorgesehen: ein Modul „ASWAnti-Submarine Warfare-Lagebild“ und ein Modul „Gewahrsam“
Wie kann die Grundvariante ein vollwertiges Kampfschiff sein, wenn die Warfare Area ASW komplett fehlt? BHS allein reichen dafür nicht aus.
