Gestern, 21:57
(Gestern, 20:54)DeltaR95 schrieb: Wie kommst du darauf, dass die F126 das hätte?
Das sind ganz normale Container-Stellplätze auf F126, sprich Fußpunkt-Aufnahmen mit ISO-Twistlocks und evtl. mit viel Glück ein 32 A Starkstrom-Anschluss. So eine fliegende Leitung schmeißt man normalerweise von der nächsten Starkstromsteckdose über Oberdeck, da ist nun wirklich nichts magisches dran.
Auf welcher Grundlage sollte irgendwer auch auf F126 irgendwelche sonstigen Anschlüsse für die Container vorsehen, wenn er nicht mal weiß, was in diesen Container an "Fähigkeiten" drinsteckt?
Diese Container-Stellplätze auf F126 sind doch nichts weiter als Überbleibsel der IKM-Rolle für den Materialtransport z.B. bei Disaster Relief.
Die Bundeswehr und Damen Naval beschreiben, dass die Missionsbereiche (Flex Decks) fest installierte Anschlüsse für Strom, Daten, Wasser, Belüftung und Entwässerung besitzen. Diese sind so standardisiert, dass Container-Module ohne langwierige Werftaufenthalte oder Schweißarbeiten angeschlossen werden können.
Daten-Integration: Die IT-Schnittstellen erlauben die Einbindung der Modul-Sensoren (z.B. das Sonar des ASW-Moduls) direkt in das zentrale Führungs- und Waffeneinsatzsystem (Combat Management System) von Thales.
Das Konzept der Vorrüstung gilt ausdrücklich auch für die offen zugänglichen Flex-Bereiche an Deck.
Gemäß den Entwürfen von Damen Naval und den Anforderungen der Bundeswehr sind alle Missionsbereiche – egal ob intern oder extern – als standardisierte Schnittstellenpunkte konzipiert.
Bezüglich der Abschattung durch die Türme. Bei Eloka oder auch Laser sitzt der Effektor an entsprechender Stelle. Im Container sind dann die benötigten unterstützenden Systeme des Moduls enthalten.

