Gestern, 19:26
Was genau ist es denn, was die F126 zu so einem schlechten Entwurf macht, dass man ihn komplett umkrempeln oder durch eine Mini-F127 ersetzten muss? Der größte Makel, der ja erst zu der ganzen Diskussion mit der Meko A200 geführt hat, ist kein technischer, sondern der von Damen komplett versaute Zeitplan.
Der Entwurf der F126 scheint doch aber grundsätzlich nicht schlecht. Das Radar ist vollkommen ausreichend für ESSM oder potentiell Iris-T SLX und scheint grundsäztlich auch SM2 im Bereich der effektiven Reichweite, aber nicht bis zu maximalen Reichweite, unterstützen zu können. Die U-Jagt-Ausrüstung scheint leistungsfähig, man müsste nur genug Module beschaffen. Die Bewaffnung ist zwar verglichen mit amerikanischen oder asiatischen Schiffen eher schwach, liegt aber im Normalbereich für europäische Entwürfe. Die von vielen gelobte spanische F110 hat eine praktisch identische Bewaffnung.
Bleibt nur noch die im vergleich zur Bewaffnung übertriebene Größe. Das ist aber kein Problem des Entwurfs, sondern des deutschen Beschaffungswesens, das genug Platz an Bord vorschreibt, damit ein 1,95m großer Matrose alles warten kann, ohne sich den Kopf zu stoßen oder irgenwo rein kriechen zu müssen.
Natürlich wäre es wünschenswert, das VLS auf 24 oder 32 Zellen zu erweitern. Und wenn das mit begrenztem Aufwand moglich ist, sollte das auch gemacht werden. Aber das Stichwort ist hier aber "begrenzter Aufwand".
Natürlich sieht die Meko A210 viel cooler aus und eine U-Jagt-Variante der F127 ist (vom teschnischen Standpunkt) objektiv besser und sieht cooler aus. Aber macht das die F126 zu einem grundsätzlich schlechten Schiff?
Der Entwurf der F126 scheint doch aber grundsätzlich nicht schlecht. Das Radar ist vollkommen ausreichend für ESSM oder potentiell Iris-T SLX und scheint grundsäztlich auch SM2 im Bereich der effektiven Reichweite, aber nicht bis zu maximalen Reichweite, unterstützen zu können. Die U-Jagt-Ausrüstung scheint leistungsfähig, man müsste nur genug Module beschaffen. Die Bewaffnung ist zwar verglichen mit amerikanischen oder asiatischen Schiffen eher schwach, liegt aber im Normalbereich für europäische Entwürfe. Die von vielen gelobte spanische F110 hat eine praktisch identische Bewaffnung.
Bleibt nur noch die im vergleich zur Bewaffnung übertriebene Größe. Das ist aber kein Problem des Entwurfs, sondern des deutschen Beschaffungswesens, das genug Platz an Bord vorschreibt, damit ein 1,95m großer Matrose alles warten kann, ohne sich den Kopf zu stoßen oder irgenwo rein kriechen zu müssen.
Natürlich wäre es wünschenswert, das VLS auf 24 oder 32 Zellen zu erweitern. Und wenn das mit begrenztem Aufwand moglich ist, sollte das auch gemacht werden. Aber das Stichwort ist hier aber "begrenzter Aufwand".
Natürlich sieht die Meko A210 viel cooler aus und eine U-Jagt-Variante der F127 ist (vom teschnischen Standpunkt) objektiv besser und sieht cooler aus. Aber macht das die F126 zu einem grundsätzlich schlechten Schiff?
