Gestern, 17:01
Die Marine hat derzeit 4 x F123, 3 x F124 und 4 x F125 im Bestand - ergibt 11 Fregatten.
Wie will man da bitte auf 20 Fregatten personell aufrüsten und zwei weitere F126 aufstellen - außer, man fährt die nur noch mit Offizieren zur See, bei denen gibt es ja keinen gravierenden Mangel.
Im BMVg weiß scheinbar die eine Hand nicht mehr, was die andere macht.
Vielleicht sollten alle hier sich mal die Frage stellen, was der Umkehrschluss bedeutet, wenn man eine A-200DEU als "nicht ausreichende Fregatte für den Atlantik" abstempelt. Die A-200DEU entspricht im Großen und Ganzem dem, was andere Nationen so an Fregatten für die NATO aufbieten können - aus Sicht der Fähigkeiten her bewertet für das LV/BV Szenario.
Wenn diese jetzt aber alle "unzureichend" wären, hätte die NATO doch ein echtes Problem, oder?
Die A-200DEU wäre eine solide "General Purpose Fregatte mit Schwerpunkt ASW" auf dem Standard, der weltweit für solche Fregattentypen akzeptiert wird. Nur hier in Deutschland geht wieder gleich das Abendland unter? Seriously?
Als Beispiel: Eine Sea Giraffe 4A schafft es auch rotierend auf 400 km instrumentierte Reichweite - die "Einschränkungen" durch die Rotationsrate kann man für die A-200DEU getrost als nicht einsatzrelevant aus der Bewertung streichen.
Ich habe keinerlei Verständnis mehr, wenn das BMVg jetzt 8 F126 beschaffen will - es sei denn, die Meldung ist so zu verstehen, dass man keine A-200 will, sondern nur 8 F126.
Nach fast 300 Seiten Debatte in zwei Topics ist doch die Quintessenz nur eines: Nur wenige hier wollen vom "Deutschen Sonderweg der Bigger-is-always-better-Fregatten mit IKM-Ballast" weg und fordern nach wie vor die "EiLeWoMiSau" ohne Rücksicht darauf, dass weder das BMVg noch das BAAINBw scheinbar in der Lage sind, Projekte auf Grundlage von operativen und technischen Fakten abzuwickeln. Stattdessen fällt man immer wieder auf Konzepte der frühen 2000er zurück.
Für das LV/BV Szenario sind leider auch Totalverluste einzuplanen bzw. Mission Kills, die umfassende Reparaturen erfordern. Ergo braucht man einen Entwurf, der wenig komplex und nicht übermäßig groß ist, damit man den in endlicher Zeit nachbauen bzw. reparieren kann. Für beides ist die derzeitige F126 wohl mehr als ungeeignet, oder?
Keiner auf der Welt, wirklich keiner außer uns Deutschen, kommt auf die Idee, so wenig "Kampffähigkeiten" auf ein so riesiges Schiff zu bauen - und hier sind manche wirklich der Meinung, dass alle anderen zu "dumm" sind und wir als einzige wissen, wie es richtig geht?
Die Debatte kommt mir so ein bißchen vor, wie die um den berühmten PzKpfW Tiger, der im Nachgang einfach von einer Flut billiger T-34 überrollt wurde - heute ist der T-34 wahrscheinlich ein UxV-Schwarm.
Und ja, ich vergleiche die F126 immer noch gerne mit der Type 26:
Auf einer Type 26 gibt es inzwischen 24 Zellen Mk 41, 48 Sea Ceptor und 2 x Phalanx - die Phalanx kann man bedingt durch Gewicht und Größe relativ problemlos durch RAM ersetzen, wenn man auf einen "Lfk-only" Typ setzen will. Die Phalanx ist im Gegensatz zum MLG auch als vollwertiges CIWS zu werten, allein schon wegen der Magazintiefe.
Die F126 bringt 16 Zellen Mk 41 und 2 x RAM mit. In Summe also 64 + 42 = 106 Lfk.
Die Type 26 mit Modifizierung (ohne schiffbauliche Notwendigkeit zur Anpassung) käme auf 24 Zellen Mk 41, 48 x Sea Ceptor und 2 x RAM. In Summe 96 + 48 + 42 = 186 Lfk.
Alternatives Loadout könnte ich mir sogar mit 16 SM-6, 32 ESSM Block 2, 48 Sea Ceptor mit CAMM-ER und 42 RAM vorstellen. Damit hätte die Type 26 2 Layer mehr in der Self Defense als die F126.
Selbst wenn die Type 26 noch 16 Tomahawk mitführt bleiben dann 122 Lfk für die AAW übrig - mehr als auf F126 und zusätzlich noch mit mehr Fähigkeiten (in diesem Fall Deep Strike).
Solange der 11.000 t "Kreuzer" F126 sich nicht in die gleiche Richtung entwickelt, braucht mir da auch keiner mit zwei weiteren ankommen.
Wie will man da bitte auf 20 Fregatten personell aufrüsten und zwei weitere F126 aufstellen - außer, man fährt die nur noch mit Offizieren zur See, bei denen gibt es ja keinen gravierenden Mangel.

Im BMVg weiß scheinbar die eine Hand nicht mehr, was die andere macht.
Vielleicht sollten alle hier sich mal die Frage stellen, was der Umkehrschluss bedeutet, wenn man eine A-200DEU als "nicht ausreichende Fregatte für den Atlantik" abstempelt. Die A-200DEU entspricht im Großen und Ganzem dem, was andere Nationen so an Fregatten für die NATO aufbieten können - aus Sicht der Fähigkeiten her bewertet für das LV/BV Szenario.
Wenn diese jetzt aber alle "unzureichend" wären, hätte die NATO doch ein echtes Problem, oder?
Die A-200DEU wäre eine solide "General Purpose Fregatte mit Schwerpunkt ASW" auf dem Standard, der weltweit für solche Fregattentypen akzeptiert wird. Nur hier in Deutschland geht wieder gleich das Abendland unter? Seriously?

Als Beispiel: Eine Sea Giraffe 4A schafft es auch rotierend auf 400 km instrumentierte Reichweite - die "Einschränkungen" durch die Rotationsrate kann man für die A-200DEU getrost als nicht einsatzrelevant aus der Bewertung streichen.
Ich habe keinerlei Verständnis mehr, wenn das BMVg jetzt 8 F126 beschaffen will - es sei denn, die Meldung ist so zu verstehen, dass man keine A-200 will, sondern nur 8 F126.
Nach fast 300 Seiten Debatte in zwei Topics ist doch die Quintessenz nur eines: Nur wenige hier wollen vom "Deutschen Sonderweg der Bigger-is-always-better-Fregatten mit IKM-Ballast" weg und fordern nach wie vor die "EiLeWoMiSau" ohne Rücksicht darauf, dass weder das BMVg noch das BAAINBw scheinbar in der Lage sind, Projekte auf Grundlage von operativen und technischen Fakten abzuwickeln. Stattdessen fällt man immer wieder auf Konzepte der frühen 2000er zurück.
Für das LV/BV Szenario sind leider auch Totalverluste einzuplanen bzw. Mission Kills, die umfassende Reparaturen erfordern. Ergo braucht man einen Entwurf, der wenig komplex und nicht übermäßig groß ist, damit man den in endlicher Zeit nachbauen bzw. reparieren kann. Für beides ist die derzeitige F126 wohl mehr als ungeeignet, oder?
Keiner auf der Welt, wirklich keiner außer uns Deutschen, kommt auf die Idee, so wenig "Kampffähigkeiten" auf ein so riesiges Schiff zu bauen - und hier sind manche wirklich der Meinung, dass alle anderen zu "dumm" sind und wir als einzige wissen, wie es richtig geht?
Die Debatte kommt mir so ein bißchen vor, wie die um den berühmten PzKpfW Tiger, der im Nachgang einfach von einer Flut billiger T-34 überrollt wurde - heute ist der T-34 wahrscheinlich ein UxV-Schwarm.
Und ja, ich vergleiche die F126 immer noch gerne mit der Type 26:
Auf einer Type 26 gibt es inzwischen 24 Zellen Mk 41, 48 Sea Ceptor und 2 x Phalanx - die Phalanx kann man bedingt durch Gewicht und Größe relativ problemlos durch RAM ersetzen, wenn man auf einen "Lfk-only" Typ setzen will. Die Phalanx ist im Gegensatz zum MLG auch als vollwertiges CIWS zu werten, allein schon wegen der Magazintiefe.
Die F126 bringt 16 Zellen Mk 41 und 2 x RAM mit. In Summe also 64 + 42 = 106 Lfk.
Die Type 26 mit Modifizierung (ohne schiffbauliche Notwendigkeit zur Anpassung) käme auf 24 Zellen Mk 41, 48 x Sea Ceptor und 2 x RAM. In Summe 96 + 48 + 42 = 186 Lfk.
Alternatives Loadout könnte ich mir sogar mit 16 SM-6, 32 ESSM Block 2, 48 Sea Ceptor mit CAMM-ER und 42 RAM vorstellen. Damit hätte die Type 26 2 Layer mehr in der Self Defense als die F126.
Selbst wenn die Type 26 noch 16 Tomahawk mitführt bleiben dann 122 Lfk für die AAW übrig - mehr als auf F126 und zusätzlich noch mit mehr Fähigkeiten (in diesem Fall Deep Strike).
Solange der 11.000 t "Kreuzer" F126 sich nicht in die gleiche Richtung entwickelt, braucht mir da auch keiner mit zwei weiteren ankommen.
