28.01.2026, 08:00
Ich habe das neue Thema zu HYTEV mit dem bestehenden Thema zu Polaris Aurora zusammengeführt, da es zusammenhängende Entwicklungen sind.
Ambitioniert ist das ganze Projekt definitiv, in Anbetracht der bisherigen Erfolge erscheint mir der Zeitplan aber nicht unmöglich. Dieses Jahr soll mit der Nova der letzte Demonstrator (8,5 m Länge) fliegen, die ersten Prototypen befinden sich bereits in der Fertigung, das kann schon funktionieren. Und wenn nicht 2027, dann eben etwas später. In meinen Augen aktuell das aufregendste Projekt.
Wieso sollte eine konventionelle, wiederverwendbare Rakete von Grund auf neu entwickelt weniger Aufwand bedeuten? Und warum sollte diese zuverlässiger und billiger sein? Sofern die für das Raumflugzeug entwickelte Technologie serienreife erlangt, ist eher zu erwarten, dass dieses Verfahren gegenüber konventionellen Raketen aufgrund der Auslegung effizienter ist. Hinzu kommt, dass es flexibler ist, da das System von jedem Flughafen starten kann und somit ein aufwändiger Transport von der Produktionsanlage zur Startrampe entfällt. Letzteres ist in der Gesamtbetrachtung vor allem ein zeitlicher Aspekt, insbesondere auch wenn es um militärische Nutzlasten geht. Für diese ist es auch sinnvoll, wenn die Startanlage kein "Punktziel" darstellt. Nachteilig bei solchen Raumflugzeugen ist die Skalierbarkeit, aber mit ausreichender Effizienz wird die auch weniger wichtig.
Ein SSTO ist zwar eine lyrisch reizvolle Idee, aber trotz aller technologischer Fortschritte vermutlich noch immer praktisch sinnlos.
(27.01.2026, 20:49)Gecktron schrieb: 2027 klingt sehr ambitioniert für ein "Kampfjet-großes" Weltraumflugzeug.
Ambitioniert ist das ganze Projekt definitiv, in Anbetracht der bisherigen Erfolge erscheint mir der Zeitplan aber nicht unmöglich. Dieses Jahr soll mit der Nova der letzte Demonstrator (8,5 m Länge) fliegen, die ersten Prototypen befinden sich bereits in der Fertigung, das kann schon funktionieren. Und wenn nicht 2027, dann eben etwas später. In meinen Augen aktuell das aufregendste Projekt.
(27.01.2026, 22:32)Milspec_1967 schrieb: Ich frage mich aber, was genau man damit machen will, was eine konventionelle, wiederverwendbare (!), Rakete nicht könnte... Und weniger technische Entwicklungen erfordert. (Musk macht es vor) und dadurch insgesamt zuverlässiger und billiger ist.
Wieso sollte eine konventionelle, wiederverwendbare Rakete von Grund auf neu entwickelt weniger Aufwand bedeuten? Und warum sollte diese zuverlässiger und billiger sein? Sofern die für das Raumflugzeug entwickelte Technologie serienreife erlangt, ist eher zu erwarten, dass dieses Verfahren gegenüber konventionellen Raketen aufgrund der Auslegung effizienter ist. Hinzu kommt, dass es flexibler ist, da das System von jedem Flughafen starten kann und somit ein aufwändiger Transport von der Produktionsanlage zur Startrampe entfällt. Letzteres ist in der Gesamtbetrachtung vor allem ein zeitlicher Aspekt, insbesondere auch wenn es um militärische Nutzlasten geht. Für diese ist es auch sinnvoll, wenn die Startanlage kein "Punktziel" darstellt. Nachteilig bei solchen Raumflugzeugen ist die Skalierbarkeit, aber mit ausreichender Effizienz wird die auch weniger wichtig.
(28.01.2026, 00:42)DrKartoffelsalat schrieb: also ist das kein SSTO
Ein SSTO ist zwar eine lyrisch reizvolle Idee, aber trotz aller technologischer Fortschritte vermutlich noch immer praktisch sinnlos.
