26.01.2026, 02:28
(25.01.2026, 16:11)Broensen schrieb: Alles richtig.Ist dem so?
(25.01.2026, 16:08)voyageur schrieb: endlich mal handeln.Zwar ist es wahr, dass Europa dringend von den USA unabhängig werden muss, aber das doch wohl im Zuge der richtigen Weichensetzungen für die Zukunft, anstatt jetzt ohne echten Mehrwert in Aktionismus zu verfallen. Beispiel:
Nach dem US Weckruf sich entscheiden mit der amerikanischen Rüstungsindustrie für die nächsten 15-20 Jahre weiter zumachen, oder auf Europa setzen
(25.01.2026, 16:08)voyageur schrieb: sky shield SAMTP statt PtriotKein sinnvoller Vorschlag, angesichts der geringen Verbreitung von SAMT/P und der hohen Verbreitung von Patriot. Selbst wenn die Leistungsdaten ähnlich sein sollten, ist doch in Rechnung zu stellen, dass Patriot-Nutzer Ausrüstung im Wert eines mittleren zweistelligen Milliardenbetrags durch SAMT/P hätten ersetzen müssen. Das ist völlig illusorisch.
(25.01.2026, 16:08)voyageur schrieb: Diehl Allianz mit MBDA statt mit USNur dass Diehl bereits seit langer Zeit mit Raytheon zusammenarbeitet. Und auch hier stellt sich die Frage: Wozu? Um Patriot durch SAMT/P zu ersetzen, Stinger durch Mistral, und die AMRAAM auszuphasen?
(25.01.2026, 16:11)Broensen schrieb: Marine anstatt AEGIS und SMx FK ASTERIst das wirklich ein gleichwertiger Ersatz, und vor allem, stünde dieser Ersatz Anfang der 2030er zur Verfügung?
(25.01.2026, 16:08)voyageur schrieb: Langstreckenwaffen europäisch entwickeln statt TomahawkGeschieht doch bereits. Nur bis dahin muss eben ein Flugkörper her.
(25.01.2026, 16:08)voyageur schrieb: Langstreckendrohne one Way von MBDA zukaufen, nächstes Jahr lieferbarFalls damit der One Way Effector gemeint ist, der seit Ende 2024 entwickelt wird—ist da überhaupt ein Test erfolgt?
Mir scheint, für diese Forderung ist es ein wenig früh.
(25.01.2026, 16:08)voyageur schrieb: Ich denke Deutschland wird in der Zukunft an dem was gemacht wird gemessen, und nicht an dem was gesagt wirdDaran wird jedes Land gemessen.
Nebenbei, man sollte in dieser Diskussion vielleicht zwei Dinge nicht ganz ausblenden:
Erstens, dass die politische und militärische Führung Deutschlands von einer akuten Kriegsgefahr in den nächsten fünf Jahren ausgeht.
Zweitens, dass die enge militärtechnische Verzahnung zwischen Deutschland und den USA auch eine Konsequenz der Rolle ist, die die USA bis 1990 für Deutschland eingenommen haben—und die Frankreich und Großbritannien eben nicht eingenommen haben.
Jetzt von Deutschland eine sofortige Umorientierung bei der Schließung akuter Fähigkeitslücken zu verlangen, ist illusorisch, die damit verbundenen Kosten wären absolut nicht zu stemmen, und die Übergangsphase wäre gefährlich.
Meiner Meinung nach hat sich Deutschland für Frankreich oft als schlechter Partner erwiesen. Dennoch konnte Olaf Scholz und kann Friedrich Merz nur unter den vorgefundenen Bedingungen agieren. Und was das anlangt, war halt auch nicht jeder französische Gegenvorschlag wirklich sinnvoll—man denke etwa an das Angebot, Deutschland alte ATL3 anzubieten, um den Kauf der P-8A als Übergangslösung zu verhindern.
Und bei aller berechtigten Kritik an dem Irren im Weißen Haus, sollte man doch nicht über jedes Stöckchen springen, das Donald Trump hochhält. Der Schaden, den diese Regierung uns Europäern verursacht, ist vor allem indirekt, indem er das sicherheitspolitische Umfeld für Europa nachhaltig zu unserem Nachteil verändert.
Ich habe nach wie vor extreme Zweifel, dass selbst diese Administration aus Ideologen und Amateuren so dumm wäre, den metaphorischen Kill Switch zu drücken. Die Welt würde danach keine US-Rüstungsgüter mehr kaufen, niemand könnte sich seiner Verteidigungsfähigkeit mehr sicher sein.
