25.01.2026, 11:50
Aus dem F126-Ersatz...
Einerseits schon richtg, aber ich denke, dass auch und gerade in der FK-Abwehr ein Waffenmix durchaus seine Berechtigung hat, auch und gerade im Hnblick auf gegnersche Gegenmaßnahmen.
Zudem sind die Kosten bei einer Vereinheitlichung bei Beschaffung und Ausbildung mit Sicherheit geringer, wenn man eben keinen Waffenmix national vorhält. Umso wichtiger in meinen Augen, dass es Diversität im Bündnis gibt!
(25.01.2026, 11:24)DeltaR95 schrieb: Nimm' es mir nicht übel, aber diese Aussage ist doch ein Zirkelschluss. Nur, weil die Bundeswehr schon etwas bei der Luftwaffe verwendet, muss man es zwingend auch bei den anderen Teilstreitkräften einsetzen?
Damit macht Deutschland sich absolut unglaubwürdig. Auf der einen Seite wird über all "gemeinsam europäisch in der Beschaffung" gefordert, aber bitte nur, wenn es auch deutsche Produkte sind. Wir können es uns aus meiner Sicht eben nicht mehr leisten, Querschnittlichkeit nur in der Bundeswehr zu denken. In der gegenwärtigen Sicherheitslage muss schnellstens eine Standardisierung her.
Verstehe mich bitte nicht falsch, mir ist es egal, ob nun CAMM oder IRIS-T der neue "Standard-Lfk für diese Range Bracket" wird. Ich fordere nur, dass es in ein auf europäischer Ebene schlüssiges Gesamtkonzept eingebettet ist. Wenn Deutschland hierfür auf europäischer Ebene IRIS-T "durchsetzt", soll mir das mehr als Recht sein.
Aber in diesem "europäischen Waffen-Mix", wo jeder sein eigenes Süppchen kocht, verpufft so eine materielle, finanzielle und personelle Überlegenheit gegenüber dem gegenwärtigen Problem im Osten durch Friktionsverluste sehr schnell. Da reicht es doch schon, wenn z.B. in Deutschland die Fertigungsstraße für IRIS-T lahmgelegt wird.
Für mich ist das Teil eines viele größeren Problems als der Querschnittlichkeit in der Bundeswehr. Wenn man diese logistisch richtig angeht, ist es heute in Zeiten von SAP nur die Eingabe einer andere NSN.
Aber dafür müssten ja erstmal die europäischen Staaten untereinander vernetzt sein und ad hoc auch Länder übergreifend Material anfordern können.
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Einerseits schon richtg, aber ich denke, dass auch und gerade in der FK-Abwehr ein Waffenmix durchaus seine Berechtigung hat, auch und gerade im Hnblick auf gegnersche Gegenmaßnahmen.
Zudem sind die Kosten bei einer Vereinheitlichung bei Beschaffung und Ausbildung mit Sicherheit geringer, wenn man eben keinen Waffenmix national vorhält. Umso wichtiger in meinen Augen, dass es Diversität im Bündnis gibt!
