24.01.2026, 23:35
Da sich Dänemark und Kanada die "Hans-Insel" westlich von Grönland seit 2022 teilen (friedliche Beilegung eines Territorialkonflikts) besteht sogar eine Landgrenze zwischen Kanada und der EU 
Aber jetzt im Ernst:
Wir müssen uns darauf einstellen, dass die "Verstimmung" zwischen EU und den USA andauern wird und nicht auf einer Marotte des derzeitigen GröPaZ und seines Vize beruht. Da stimme ich diesem Interview durchaus zu:

Aber jetzt im Ernst:
Wir müssen uns darauf einstellen, dass die "Verstimmung" zwischen EU und den USA andauern wird und nicht auf einer Marotte des derzeitigen GröPaZ und seines Vize beruht. Da stimme ich diesem Interview durchaus zu:
Zitat:...und damit stellt sich - für uns weniger, als für die Kanadier - die Frage, ob eine enge Verbindung zwischen der EU und Kanada für die Beteiligten perspektivisch mehr Vor- oder Nachteile bringt.
Trump ist das Gesicht dieser Veränderungen. Aber die historische Veränderung würde auch ohne ihn stattfinden: Die USA verabschieden sich von ihrer Rolle als pro-europäische, pro-demokratische Hegemonialmacht. Stattdessen entwickeln sie sich zu einer klassischen, wohl leider auch diktatorischen Imperialmacht, der Verbündete und Demokratie wenig bedeuten. Darauf müssen wir Antworten finden, und um das zu tun, dürfen wir nicht auf den Moment fixiert sein, sondern müssen in Jahrzehnten denken. Den Streit um Grönland kann man beilegen. Eine Antwort auf die strukturellen Veränderungen zu geben, ist viel schwieriger.
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Wir sollten jederzeit davon ausgehen, dass die USA die Nato verlassen. Genau deswegen dürfen wir die Energie nicht darauf verwenden, Trumps Volten zu analysieren. Sondern darauf, uns auf die Zukunft vorzubereiten.
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Trump steht für eine strukturelle Veränderung. Da ist es von sekundärer Bedeutung, wer gerade US-Präsident ist - ob Donald Trump oder JD Vance oder meinetwegen Pete Hegseth. Die USA sind dabei, sich von der Weltordnung, wie wir sie kennen, zu verabschieden. Dieser Prozess würde auch nicht gestoppt, wenn ein Demokrat die nächsten Präsidentschaftswahlen in den USA gewinnt. Auch die Demokraten kommen nicht mit Hard Power zurück nach Europa. Sie wären wahrscheinlich im Ton viel konzilianter. Aber Imperialismus, Isolationismus und der Fokus auf Asien würden in einer Light-Version weitergehen. Und selbst wenn sie sich die Demokraten etwas pro-europäischer aufstellen würden - alle vier Jahre könnten die Republikaner die Wahl gewinnen. Stand jetzt, und das ist das eigentlich Tragische, ist überhaupt die Frage, ob die Demokraten jemals wieder eine Wahl gewinnen können, da Trump und seine Helfer die US-Demokratie sukzessive schleifen.
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