23.01.2026, 18:09
Die Summe der durch EU-Regierungen und Regierungsnahe Institutionen gehaltenen US-Staatsanleihen bewegt sich in der Größenordnung des Defizits eines US-Haushaltsjahres. Man müsste sie schon zu einem Großteil in kurzen Zeiträumen veräußern, damit der Markt angesichts des enormen Handelsvolumen überhaupt reagiert. Eine langfristige Verschiebung weg aus US-Staatsanleihen durch die EU hat hier keine relevanten Effekte.
Gäbe es wirklich den politischen Willen und die nicht zuletzt finanzrechtlichen Möglichkeiten, dass die EZB, die Europäischen Regierungen und die großen Fonds koordiniert Staatsanleihen in der Größenordnung 1 bis 2 Billionen US-$ verkauft passiert folgendes:
Sobald die Anleihen auf dem Martk platziert werden übersteigt das Angebot die Nachfrage deutlich und der Preis der Anleihen sinkt bzw. kollabiert.
Die EU-Institutionen halten überwiegend langlaufende Treasuries, die man vor Jahren wärend der Niedrigzinsphase gekauft hat. Die Zinsen sind jetzt deutlich höher, sprich der Preis der Anleihe ist eh schon gefallen und man würde wenn man jetzt verkauft Verluste realisieren.
Wenn man jetzt noch mit einer großen Veräußerung den Markt überstättig verbrennt Europa damit Geld.
Sprich - US-Institutionen oder im Notfall die Fed würde die Treasuries für Cents on the Dollar aufkaufen.
Hausnummer dazu; wenn die EU es hinbekommen würde und 2 Billionen US-$ in einer schnellen Aktion auf den Markt wirft können sich die realistierten Verluste auf bis zu 300 Milliarden US-$. Im Gegenzug wertet der Dollar um vllt 3% ab und die Zinsen auf US-Staatsanleihen pendeln sich nach einer Fed-Internvention bei maximal +0.5% ein. Zeitrahmen dafür sind wenige Wochen.
Big whoop. Oder anders gesagt: Don't fight the Fed gilt auch für Europa.
Gäbe es wirklich den politischen Willen und die nicht zuletzt finanzrechtlichen Möglichkeiten, dass die EZB, die Europäischen Regierungen und die großen Fonds koordiniert Staatsanleihen in der Größenordnung 1 bis 2 Billionen US-$ verkauft passiert folgendes:
Sobald die Anleihen auf dem Martk platziert werden übersteigt das Angebot die Nachfrage deutlich und der Preis der Anleihen sinkt bzw. kollabiert.
Die EU-Institutionen halten überwiegend langlaufende Treasuries, die man vor Jahren wärend der Niedrigzinsphase gekauft hat. Die Zinsen sind jetzt deutlich höher, sprich der Preis der Anleihe ist eh schon gefallen und man würde wenn man jetzt verkauft Verluste realisieren.
Wenn man jetzt noch mit einer großen Veräußerung den Markt überstättig verbrennt Europa damit Geld.
Sprich - US-Institutionen oder im Notfall die Fed würde die Treasuries für Cents on the Dollar aufkaufen.
Hausnummer dazu; wenn die EU es hinbekommen würde und 2 Billionen US-$ in einer schnellen Aktion auf den Markt wirft können sich die realistierten Verluste auf bis zu 300 Milliarden US-$. Im Gegenzug wertet der Dollar um vllt 3% ab und die Zinsen auf US-Staatsanleihen pendeln sich nach einer Fed-Internvention bei maximal +0.5% ein. Zeitrahmen dafür sind wenige Wochen.
Big whoop. Oder anders gesagt: Don't fight the Fed gilt auch für Europa.
