22.01.2026, 16:37
Um mal das Extrem des Geschäftszimmer-Soldaten aufzugreifen, wobei sich mir seit jeher die Frage stellt warum es so viele davon gibt und warum man für diese Stelle überhaupt einen Soldaten verwendet und dafür nicht Zivilisten mit einem ganz regulären Arbeitsvertrag einstellt was aus einer Vielzahl von Gründen besser wäre - so könnte und sollte man selbst solche Posten im Rahmen ihrer Möglichkeiten weitergehend militärisch qualifzieren, denn die entscheidende Stellgröße sind einsetzbare Reserven und diese kommen nachdem die Fallis innerhalb weniger Wochen praktisch bis zur Nichteinsetzbarkeit abgenutzt (vernichtet) wurden gerade eben diese Kreise.
Man sollte das im übrigen keineswegs auf die Frage von Schießbahn und Sprint begrenzt sehen. Es gäbe auch sonst noch viele Möglichkeiten insgesamt Kampfkraft zu generieren. Aber selbst eine weitergehende infanteristische Befähigung von praktisch allen Soldaten wäre problemlos machbar, wenn man nur nicht so dermaßen vorschriftshörig und vorschriftenüberladen wäre. Da ginge so unendlich viel mehr.
Es stellt sich auch die Frage, inwieweit solche reinen Verwaltungsaufgaben von Soldaten nicht nebenbei erledigt werden könnten, sozusagen im Nebenjob, wenn die monströse innere Bürokratie der Bundeswehr nicht wäre.
Der Geschäftszimmer-Soldat ist damit also ein bloßes Symptom tiefer sitzender Übel. Es braucht ihn eigentlich so gar nicht, weil er ein bloßer Ausfluss von militärischer Dysfunktionalität ist. Und bei der Bundeswehr gibt es viele solche Posten die allesamt mit Soldaten besetzt sind. Man könnte eine komplette Division mit diesen Dienstposten aufstellen.
Man sollte das im übrigen keineswegs auf die Frage von Schießbahn und Sprint begrenzt sehen. Es gäbe auch sonst noch viele Möglichkeiten insgesamt Kampfkraft zu generieren. Aber selbst eine weitergehende infanteristische Befähigung von praktisch allen Soldaten wäre problemlos machbar, wenn man nur nicht so dermaßen vorschriftshörig und vorschriftenüberladen wäre. Da ginge so unendlich viel mehr.
Es stellt sich auch die Frage, inwieweit solche reinen Verwaltungsaufgaben von Soldaten nicht nebenbei erledigt werden könnten, sozusagen im Nebenjob, wenn die monströse innere Bürokratie der Bundeswehr nicht wäre.
Der Geschäftszimmer-Soldat ist damit also ein bloßes Symptom tiefer sitzender Übel. Es braucht ihn eigentlich so gar nicht, weil er ein bloßer Ausfluss von militärischer Dysfunktionalität ist. Und bei der Bundeswehr gibt es viele solche Posten die allesamt mit Soldaten besetzt sind. Man könnte eine komplette Division mit diesen Dienstposten aufstellen.
