22.01.2026, 13:16
Ich finde, dass beides seine Berechtigung haben sollte. In einer (funktionsfähigen) Armee darf es keinen Dienstposten geben, der eigentlich unnötig ist. Jeder Soldat muss in seinem Bereich mit Leidenschaft dienen, damit die Streitkräfte in ihrer Ganzheit funktionieren. Und in dem Zusammenhang sind Feldküchen für die Erfüllung des Auftrages letzendlich genauso wichtig, wie der Grenadier oder Jäger. Ein Berufsethos, dass man als Soldat alles gibt, um den Erfolg möglich zu machen, muss jeden Uniformträger einschließen. Keiner sollte denken, dass es Wurscht ist, was er tut oder lässt, sondern, dass sich alle darauf verlassen müssen, dass er für seine Aufgabe sein Bestes gibt.
Aber es gibt natürlich Aufgaben, die körperlich und mental besonders herausfordernd sind und nehmen wir dafür als Beispiel eben Fallis. Ich sage jetzt einmal ketzerisch, LKW-Fahrer beim Bund kann fast jeder werden; Fallschirmjäger mit erweiteter Grundbefähigung eben nicht. Dass es Eliteverbände mit eigenem Korpsgeist gibt, ist so alt wie das Militärwesen. Und das aus gutem Grund. Man muss sich mehr quälen, ist im Gefecht in größerer Gefahr als bei der Instandsetzung. Wenn sich da kein starkes wir-Gefühl ausbildet, geht man nicht über seine Grenzen hinaus.
Wenn man sagt, das Kepi blanc wäre auch nicht erstrebenswerter als rgendeine andere Kopfbedeckung, hätte die Fremdenlegion schnell ihr Image und damit ihre Bewerber und ihre Kampfkraft eingebüßt. Deshalb sind Vorbilder wichtig, Rituale, Zeremonien, Sonderabzeichen und der ganze Kram. Für Aussenstehende ist das vielleicht kryptofaschistischer Schmarrn, aber unsere Gehirne sind immer noch sehr archaisch, tribalistisch gepolt und im Falle eines Kampfes handeln wir nicht intellektuell sondern eher instinktiv.
Und du kämpft dann eben auch eher für deine Kameraden, für deine Einheit, als für die Demokratie.
Aber es gibt natürlich Aufgaben, die körperlich und mental besonders herausfordernd sind und nehmen wir dafür als Beispiel eben Fallis. Ich sage jetzt einmal ketzerisch, LKW-Fahrer beim Bund kann fast jeder werden; Fallschirmjäger mit erweiteter Grundbefähigung eben nicht. Dass es Eliteverbände mit eigenem Korpsgeist gibt, ist so alt wie das Militärwesen. Und das aus gutem Grund. Man muss sich mehr quälen, ist im Gefecht in größerer Gefahr als bei der Instandsetzung. Wenn sich da kein starkes wir-Gefühl ausbildet, geht man nicht über seine Grenzen hinaus.
Wenn man sagt, das Kepi blanc wäre auch nicht erstrebenswerter als rgendeine andere Kopfbedeckung, hätte die Fremdenlegion schnell ihr Image und damit ihre Bewerber und ihre Kampfkraft eingebüßt. Deshalb sind Vorbilder wichtig, Rituale, Zeremonien, Sonderabzeichen und der ganze Kram. Für Aussenstehende ist das vielleicht kryptofaschistischer Schmarrn, aber unsere Gehirne sind immer noch sehr archaisch, tribalistisch gepolt und im Falle eines Kampfes handeln wir nicht intellektuell sondern eher instinktiv.
Und du kämpft dann eben auch eher für deine Kameraden, für deine Einheit, als für die Demokratie.
