22.01.2026, 07:33
Genau im letztgenannten liegt der Gedankenfehler: ein Techniker der einen Eurofighter wartet, ein Soldat der elektronischen Kriegsführung, ein Logistiker, ein Brückenpionier, ein Panzergrenadier, usw. usf. alle haben ganz genau so Höchstleistung zu erbringen und haben in ihrer jeweiligen Tätigkeit sich genau so anzustrengen wie ein Fallschirmjäger und nur dann entwickelt eine Streitkraft tatsächliche Kampfkraft. Wenn man hingegen die einen als Elite darstellt, und die anderen als geringer, dann erzeugt dies eine Vielzahl von Problemen, von der Rekrutierung gerade eben über die Motivation bis hin zum realen Kampfeinsatz.
Es nützt einer Armee nichts, wenn Fallschirmjäger, deren militärischer Wert im modernen Krieg ohnehin äußerst fragwürdig geworden ist Hochmotiviert sind und jeder Fallschirmjäger werden will, wenn dafür eine viel größere, viel wesentlichere Anzahl von Soldaten, anderen Truppengattungen und anderen Verwendungen weniger motiviert ist, Rekrutierungsprobleme hat und weniger Leistung erbringt.
Den Kriege werden nicht durch ein paar Fallschirmjäger gewonnen, die sich nach kürzester Zeit im Kampfeinsatz ohnehin abgenutzt haben und deren tatsächliche Kampfkraft insgesamt betrachtet sehr gering ist oder sogar irrelevant. Kriege werden durch das Gesamtkonzert gewonnen. Und eine zu lange nicht mehr gespielte Stradivari mit einem Schaden im Klangkörper macht kein Orchester.
Die Aufgabe von Fallschirmjägern ist im Krieg nicht anspruchsvoll, sondern einfach nur spezialisiert, und dies auf eine Art und Weise welche ihren Gesamtnutzen in Frage stellt. Anspruchsvolle Tätigkeiten in einer modernen Armee sind komplett andere.
Deshalb müsste man den Elitegedanken - insbesondere bei Kampftruppen - rigoros bekämpfen bzw. man müsste ihn auf die gesamte Armee ausdehnen. Jeder Soldat muss sich in seinem Tätigkeitsbereich als Elite sehen und aus diesem Gedanken heraus Höchstleistungen anstreben. Und die Leistung anderer Verwendungen ist für den modernen Krieg immens viel wichtiger als das was Fallschirmjäger dazu beitragen könnten.
Es nützt einer Armee nichts, wenn Fallschirmjäger, deren militärischer Wert im modernen Krieg ohnehin äußerst fragwürdig geworden ist Hochmotiviert sind und jeder Fallschirmjäger werden will, wenn dafür eine viel größere, viel wesentlichere Anzahl von Soldaten, anderen Truppengattungen und anderen Verwendungen weniger motiviert ist, Rekrutierungsprobleme hat und weniger Leistung erbringt.
Den Kriege werden nicht durch ein paar Fallschirmjäger gewonnen, die sich nach kürzester Zeit im Kampfeinsatz ohnehin abgenutzt haben und deren tatsächliche Kampfkraft insgesamt betrachtet sehr gering ist oder sogar irrelevant. Kriege werden durch das Gesamtkonzert gewonnen. Und eine zu lange nicht mehr gespielte Stradivari mit einem Schaden im Klangkörper macht kein Orchester.
Die Aufgabe von Fallschirmjägern ist im Krieg nicht anspruchsvoll, sondern einfach nur spezialisiert, und dies auf eine Art und Weise welche ihren Gesamtnutzen in Frage stellt. Anspruchsvolle Tätigkeiten in einer modernen Armee sind komplett andere.
Deshalb müsste man den Elitegedanken - insbesondere bei Kampftruppen - rigoros bekämpfen bzw. man müsste ihn auf die gesamte Armee ausdehnen. Jeder Soldat muss sich in seinem Tätigkeitsbereich als Elite sehen und aus diesem Gedanken heraus Höchstleistungen anstreben. Und die Leistung anderer Verwendungen ist für den modernen Krieg immens viel wichtiger als das was Fallschirmjäger dazu beitragen könnten.
