20.01.2026, 23:17
(20.01.2026, 17:06)Nightwatch schrieb: ....wo ist da ein Problemfall? Macron fordert deutliche europäische Antwort auf Drohungen der USA.
Der nächste Problemfall; die lame Duck aus dem Elysee-Palast wirbt im Davos für mehr Chinesischen Einfluss in Europa:
...
Der Elysee macht halt Donalds egomanischen Kurs nicht mit, die Diva ist beleidigt und Paris denkt nicht daran, dem Egomanen in den Arsch zu kriechen.
Trump droht Frankreich nach Nein zu "Friedensrat" – Paris reagiert scharf
Soweit völlig normal.
Und dass man sich nach Partnern umschaut, die das Agieren der beleidigten Staatsdiva ausgleichen können, ist auch kein Problemfall sondern völlig richtiges handeln.
Man darf sich bei einem so agierenden Egomanen nicht zum Bettler degradieren. Und Europa hat durchaus Machtmittel:
(20.01.2026, 12:33)Kongo Erich schrieb: ...zu 1.
Ergänzend:
1.
Laut Eurostat beliefen sich die EU-Direktinvestitionen in den USA im Jahr 2023, dem letzten Jahr, für das Daten vorliegen, auf insgesamt 2,4 Billionen Euro (2,8 Billionen US-Dollar) . In den drei Jahren vor 2023 stieg dieser Wert um durchschnittlich rund 65 Milliarden Euro (77 Milliarden US-Dollar) pro Jahr (Stanmd 23.09.2025).
Die EU ist damit an der Spitze der US-Investitionen aus dem Ausland. Eine Beschränkung dieser Investitionsmöglichkeiten würde die USA massiv treffen.
2.
Setzen Europäer US-Anleihen als Machtinstrument ein?
Im Streit um Grönland könnte die EU die USA zudem angesichts der hohen Staatsverschuldung unter Druck setzen. Dazu könnten europäische Investoren US-Staatsanleihen umschichten oder boykottieren. Wie eine solche dirigistische Maßnahme durchzuführen wäre - etwa über das eigene Abgabenrecht -, überlasse ich der Phantasie der (europäischen) Finanzbürokraten. Deren Einfallsreichtum war schon immer grenzenlos, wenn es darum ging, Gelder in die eigenen (europäischen) Staatskassen umzulenken.
Das würde den Staatshaushalt der USA empfindlich treffen - und die dem US-Haushalt zufließenden Zolleinnahmen dort ausgleichen.
Analyse: Deutsche Investitionen in den USA sind eingebrochen - Aktualisiert am 20.01.2026,
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zu 2.
Anleger suchen Alternativen - Trumps USA werden zum Sicherheitsrisiko
US-Staatsanleihen unter Druck – Grönland und Japan als mögliche Ursachen
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