19.01.2026, 20:16
(09.01.2026, 17:15)voyageur schrieb: ...Ich denke, eine der Erkenntnisse ist, dass mobile, weitreichende und präzise wirkende Effektoren sowie die Integration mit Echtzeitaufklärung, Satellitendaten und elektronischer Überwachung einer "Dampfwalze" den Dampf ablassen können.
Wenn wir es ernst meinen, müssen wir aufhören, die Lehren aus der Ukraine auf eine Einkaufsliste und Folien über die neueste Technologie zu reduzieren. Die Ukraine zwingt uns, den Krieg so zu betrachten, wie er ist: als ein System, nicht als eine Demonstration. Und in einem System zählt nicht das einzelne Werkzeug. Es zählt das Gesamtpaket: Doktrin, Organisation, Kultur, Ausbildung, Logistik und die Fähigkeit, schneller zu lernen als der andere.
Last but not least: Unsere Demokratien haben nicht die gleiche Toleranz gegenüber Verlusten wie autoritäre Regime. Die eigentliche Frage lautet also: „Wie wollen wir kämpfen?“ Wenn wir diese Frage nicht beantworten, werden wir nur Gadgets anhäufen. Wenn wir sie beantworten, wird Technologie wieder zu dem, was sie sein sollte: ein Hebel, keine Religion.
Foto © Generalstab der Ukraine
Und gerade der Schutz der eigenen Einheiten vor gegnerischen Drohnen hilft, einer Übermacht Stand zu halten. Wir haben die guten "Gepard" viel zu früh ausgemustert. Und sollten schleunigst nach einem wirksamen Nachfolgesystem für die Heeresluftabwehr schauen.
