19.01.2026, 19:52
(07.01.2026, 18:48)Kongo Erich schrieb: ....Die "Denke in Einflußsphären" ist in Moskau anscheinend deutlich intensiver, und hinsichtlich der kollabierten UdSSR auch restauratorischer, als bisher bekannt war. Nach Kirill Dmitrijew dem oben zitierten Berater von Wladimir Putin, hat sich mit Alexander Dugin ein weiterer "Vordenker" zu Wort gemeldet:
Ergänzend:
Diese Karte zeigt die Einflußsphären aus russischer Sicht:
[Bild: https://www.fr.de/assets/images/41/35/41...kzCX73.jpg]
Quelle: FR
Russland mischt sich in Grönland-Chaos ein: Putin-Gesandter verbreitet absurde Karte
Stand:07.01.2026, 13:40 Uhr
Russen-Ideologe fordert - Kremlchef soll diese 7 Länder unterwerfen
Zitat: Ein prominenter Berater des Kremls hat Wladimir Putin aufgerufen, militärische Operationen gegen sieben ehemalige Sowjetrepubliken zu starten. Die Forderung steht in direktem Zusammenhang mit Donald Trumps Äußerungen zur Annexion Grönlands.dazu:
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Putin-Vertrauter: Kremlchef soll 7 Länder unterwerfen
Alexander Dugin, der oft als ideologischer Vordenker des russischen Präsidenten gilt, nennt Armenien, Georgien, Aserbaidschan, Kasachstan, Usbekistan, Tadschikistan und Kirgisistan als Ziele. Dugin rechtfertigt seine Forderung mit der veränderten geopolitischen Lage.
・"Russland ist verpflichtet, etwas Schreckliches zu tun, um seine Glaubwürdigkeit wiederherzustellen", schrieb der Ideologe auf X.
・Er fügte hinzu: "Nur Brutalität, Gewalt, Massenzerstörung und Grausamkeit zählen in einer Trump-ähnlichen Welt."
Der Kreml-Berater nutzt Trumps aggressive Rhetorik gegenüber Grönland als Begründung für eine grundlegende Neuordnung der internationalen Beziehungen. Seit Beginn der Ukraine-Invasion argumentiert Dugin wiederholt für die Wiederherstellung einer russischen Einflusssphäre im postsowjetischen Raum.
Putin-Ideologe will es wie Trump machen
Der Ideologe propagiert eine eurasische Monroe-Doktrin nach amerikanischem Vorbild. Dugin verlangt, dass Moskau die internationale Rechtsordnung beiseite wirft und Russland offiziell zum Imperium erklärt. Der Kremlführer müsse sich an einer Neuaufteilung der Welt beteiligen, in der Russland, China und die USA die dominierenden Mächte bilden.
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1. Dugin blendet völlig aus, was zum Kollaps der UdSSR geführt hat - diese Probleme würde sich Russland wieder ans Bein binden.
2. Dugin hat die Rechnung ohne die genannten "Opfer" gemacht. Die werden durch solche Vorstöße nur alarmiert, sich auf ihre eigenen Interessen zu besinnen und selbst nach Verbündeten (und nicht nach einem Hegemon) zu suchen.
