19.01.2026, 13:42
(16.01.2026, 07:31)Nightwatch schrieb: Was hat nun die Weltsicht eines 82-jährigen keynesianschen Globalisten genau mit der Causa Powell zu tun?wolltest Du fragen, was die Weltsicht eines keynesianischen Ökonomen mit den wirtschaftlichen Problemen der USA zu tun hat? Dann ergäbe Deine Nachfrage noch einen materiellen Sinn.
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(18.01.2026, 16:26)lime schrieb: Rogoff gehört zum demokratischen Spektrum. ...Es hilft doch nichts, die wirtschaftlichen Probleme der USA dadurch zu verdrängen oder lösen zu wollen, dass man namhafte Ökonomen irgend einer politischen Stömung oder Partei zuordnet.
Man muss sich mit den Argumenten, den Inhalten der Kritik auseinander setzen. Und deshalb nochmal zurück zu Steglitz und anderen:
Zitat:USA in der Schuldenfalle: Nach Ray Dalios Alarm warnt jetzt auch Joseph Stiglitz vor dem Crash
38 Billionen Dollar Schulden, Machtpolitik und KI-Boom: Warum Top-Ökonomen jetzt Alarm schlagen – und weshalb der Knall aus der Politik kommen könnte.
Erst vor wenigen Tagen hat der Hedgefonds-Gründer Ray Dalio (76) Alarm geschlagen. Die USA sitzen inzwischen auf 38 Billionen Dollar Schulden – und Dalio glaubt nicht mehr daran, dass Washington sich aus diesem Loch einfach herausspart. Solche Schulden verschwinden historisch selten durch Sparprogramme. Sie werden abgetragen, indem Geld an Wert verliert. Für Sparer und Anleger heißt das: Die Kaufkraft ist weg, still und schleichend.
Nun geht Joseph Stiglitz (82) einen Schritt weiter. Der neukeynesianische Ökonom und Nobelpreisträger sagt in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview einen Satz, der hängen bleibt: „Es hätte längst einen großen Crash geben müssen.“...
