19.01.2026, 13:35
Ich stimme Dir voll zu. Inzwischen fordert sogar die um gute Handelsbeziehungen bemühte Wirtschaft:
Die EU muss gegenüber den USA selbstbewusster auftreten
Und die "klimatischen (gefühlten) Trennungsschmerzen" sind auch nicht so einfach von der Hand zu wischen:
Heute überwiegt beim Blick auf die USA der Eindruck einer zutiefst ängstlichen, beleidigten, extrem konservativen und rückwärts gekehrten Gesellschaft, die sich abkapselt und einigelt und in butalen Machtdemonstrationen im Inneren wie nach Außen erschöpft.
Die EU muss gegenüber den USA selbstbewusster auftreten
Zitat:BDI-Präsident Peter Leibinger fordert ein entschlossenes Auftreten der EU gegen die US-Zölle. ...
Und die "klimatischen (gefühlten) Trennungsschmerzen" sind auch nicht so einfach von der Hand zu wischen:
Zitat:Trennung von Amerikatatsächlich - scheint mir - haben die USA den "american dream" verlassen. Es geht nicht mehr um Freiheit, die Leichtigkeit des Lebens, die durch die amerikanische Kultur mit Jazz und Swing, mit Musicals und dem American Way of Life vermittelt wurde.
Ist die Freundschaft zwischen Europa und den USA am Ende?
Amerika war unser Traum: Jazz, Jeans und Hoffnung. Das neue Amerika spielt eine andere Rolle. Zur Krise der transatlantischen Beziehungen. Ein Nachruf.
Es gibt Momente, in denen man zu spüren beginnt, dass etwas Großes endet, lange bevor man es begreifen kann. Mein Vater, Jahrgang 1934, erzählte von dem Tag, als er zum ersten Mal AFN hörte, den erst drei Jahre zuvor gegründeten amerikanischen Soldatensender, der Jazz und Swing in die Wohnzimmer des zerstörten Deutschlands brachte. Als der Krieg endete, war er zehn Jahre alt, und die Musik klang wie ein Versprechen. Es wird besser werden. Amerika wird uns zeigen, wie.
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Heute überwiegt beim Blick auf die USA der Eindruck einer zutiefst ängstlichen, beleidigten, extrem konservativen und rückwärts gekehrten Gesellschaft, die sich abkapselt und einigelt und in butalen Machtdemonstrationen im Inneren wie nach Außen erschöpft.
