18.01.2026, 17:56
(18.01.2026, 17:34)voyageur schrieb: In Indochina, in den 50er Jahren. Das ist schon lange vorbei. Im Dienst wird Französisch gesprochen,,am Anfang von "Händen und Füssen, und Grimassen" unterstützt, aber nach 6 Monaten funktioniert es.Ja ist doch ok, dann sind eben Einheiten sprachlich getrennt.
Auch in Belgien sind die Einheiten sprachlich getrennt.
(18.01.2026, 17:34)Broensen schrieb: Die ließen sich schaffen, wenn man das mit PESCO-Programmen verknüpft und Anknüpfungspunkte bietet.
Das kann aber ein Übergangselement sein. Mit fortschreitendem Ausbau der gemeinsamen Streitkräfte können die nationalen auf Heimatschutz-Aufgaben zurückgefahren und perspektivisch dann tatsächlich abgelöst werden.
Und gerade mit Blick auf eine potentielle Bündnisverteidigung sind schnelle EU-Reaktionskräfte in einer stehenden Struktur auch ein abschreckenderes Element als eine Handvoll Einzelakteure, die alle einzeln national aktiviert und miteinander koordiniert werden müssen.
Es gibt genügend Forderungen nach einer EU-Armee .... auch wenn man diese bei einer Agentur ansiedelt, müssten ALLE EU-Mitgliedsstaaten zustimmen. Und wenn man diese fortschreitend ausbaut, müssten ALLE EU-Mitgliedsstaaten einverstanden sein. Ja, und wer ruft den Verteidigungsfall aus? In der derzeitigen Situation müssten ALLE EU-Mitgliedsstaaten dem Verteidigungsfall zustimmen, sonst bleibt die EU-Armee zu Hause. Und wenn man das ändert, dass nicht alle EU-Mitgliedsstaaten zustimmen müssten, dann müssten dieser Änderung ALLE EU-Mitgliedsstaaten zustimmen.
Das ist doch einfach nicht realistisch ...... die EU-Armee scheiterte schon immer an Frankreich, und das ist jetzt mit Ungarn und Slowakei nicht besser geworden, auch wenn es erstmal Krisenreaktionskräfte sind. Eine gemeinsame Armee geht nur ohne Blockierer.
