18.01.2026, 12:55
Überschrift aus dem zitierten Link:
Ich hatte es schon mal umrissen: Die Zeit der Multipolarität neigt sich dem Ende zu. Seit Ende des Kalten Krieges haben sich die Westmächte, gerade auch die Europäer, zurückgezogen in einen Kreis aus Abrüstung, Multikulturalität, hedonistischem Globalisierungsstreben und der irrigen Meinung, dass sich die Demokratie als Selbstläufer schon überall durchsetzen und die Zeit der Blockkonfrontationen vorbei sein wird.
Es war eine der gravierendsten Fehleinschätzungen der letzten 80 Jahre. Im Windschatten dieses ignoranten Gedankenexperimentes haben sich neue autokratische Pole herausgebildet, die nicht nur die Demokratie oft massiv ablehnen, sondern die auch die einstmals viel gepriesenen UN zum Nachteil primär des Westens missbrauchen (oder lähmen), die einen extremen nationalistischen Kurs fahren, dazu zählt auch Indien, und die das Modell der westlichen Hemisphäre oftmals sogar als überholt belächeln.
Das wird eben nun allmählich ein Ende haben. Es ist nur die Frage, wann und wie es eintritt. Insofern: Ich denke, was ich auch schon mal geschrieben hatte, dass das 21. Jahrhundert eher ein westliches als ein chinesisches wird.
Schneemann
Zitat:Die Nato ist die gefährlichste Organisation der Welt, sagt Vijay Prashad...Aus seiner Sicht ist das sicherlich so zutreffend. Ich teile diese Ansicht zwar nicht, aber aus der Sicht eines indischen Wissenschaftlers, der um den regionalen Hegemonialanspruch seines Landes weiß, ebenso wie er auch um die Vorteile einer multipolaren Welt weiß, da eine solche eine Lähmung und ein Zurückdrängen des westlichen Einflusses ermöglicht, was wiederum seinem Land gewisse Vorteile einbringt, muss es keine gute Entwicklung sein, wenn die westlichen Staaten, allen Streitereien mit Trump und Co. zum Trotze, auf recht rabiate Tour das Rad der Geschichte zurückdrehen bzw. die Strukturen wieder zurechtrücken.
Ich hatte es schon mal umrissen: Die Zeit der Multipolarität neigt sich dem Ende zu. Seit Ende des Kalten Krieges haben sich die Westmächte, gerade auch die Europäer, zurückgezogen in einen Kreis aus Abrüstung, Multikulturalität, hedonistischem Globalisierungsstreben und der irrigen Meinung, dass sich die Demokratie als Selbstläufer schon überall durchsetzen und die Zeit der Blockkonfrontationen vorbei sein wird.
Es war eine der gravierendsten Fehleinschätzungen der letzten 80 Jahre. Im Windschatten dieses ignoranten Gedankenexperimentes haben sich neue autokratische Pole herausgebildet, die nicht nur die Demokratie oft massiv ablehnen, sondern die auch die einstmals viel gepriesenen UN zum Nachteil primär des Westens missbrauchen (oder lähmen), die einen extremen nationalistischen Kurs fahren, dazu zählt auch Indien, und die das Modell der westlichen Hemisphäre oftmals sogar als überholt belächeln.
Das wird eben nun allmählich ein Ende haben. Es ist nur die Frage, wann und wie es eintritt. Insofern: Ich denke, was ich auch schon mal geschrieben hatte, dass das 21. Jahrhundert eher ein westliches als ein chinesisches wird.
Schneemann

