17.01.2026, 19:57
Ich denke, dass das genau der Punkt ist. Trump verachtet den EU-Binnenmarkt bzw. genauer gesagt die EU, da sie seinen wirtschaftlichen Projekten (und denen seiner Freunde und Gönner) mit blöden Regularien, Arbeiterrechten und Souveränitätsbestrebungen im Weg steht. Und diese Verhältnisse will er ändern. Idealerweise dadurch, dass die EU zerfällt, was sich am besten durch die Isolierung ihrer wichtigsten und Einflussreichsten Mitglieder bewerkstelligen lässt.
Es ist kein Zufall, dass Trump wie kein Zweiter hinter den Brexitbestrebungen in Großbritannien gestanden hat (neben Russland übrigens). Es ist auch kein Zufall, dass Trump in Europa EU-feindliche Parteien unterstützt oder gar gemeinsam mit ihnen plant und sie finanziert. Mit jedem Glied, dass aus der EU bricht, wird dessen wirtschaftliche und politische Macht schwächer. Und die jeweiligen nationalistischen Bestrebungen dieser Staaten sind schlicht zu dumm um zu sehen, dass das keine Geste der Solidarität ist sondern darauf abzielt, den jeweiligen Staat zu isolieren und dann mit Marktmacht und politischem Einfluss zu zerdrücken.
Daher auch Zölle nicht auf die EU als ganzes - denn diesen Markt gilt es ja nicht in seiner Opposition gegenüber den Vereinigten Staaten gemeinsam zu festigen - sondern gegen einzelne dieser Staaten. Was gleichzeitig die innenpolitische Belastung in diesen jeweiligen Staaten erhöht und auch noch ein Signal an andere sendet, ob die EU es ihnen wirklich wert ist, so bestraft zu werden.
Nur scheint er sich damit ein bisschen verkalkuliert zu haben. Obgleich nationalistische und EU-feindlich Parteien in Europa nach wie vor etabliert sind, hasst ihn der Großteil der europäischen Bevölkerung inzwischen mit Leidenschaft. Weshalb die meisten dieser Parteien klug genug sind, vorerst auf Abstand zu gehen bis der Sturm vorübergezogen ist und es der Wähler hoffentlich vergessen hat. Was eigentlich schade ist, denn dann würden sich hier viele Probleme von selbst lösen, aber zeigt zumindest mal wieder eindrucksvoll, dass der Mann keinerlei strategisches Gespür hat.
Es ist kein Zufall, dass Trump wie kein Zweiter hinter den Brexitbestrebungen in Großbritannien gestanden hat (neben Russland übrigens). Es ist auch kein Zufall, dass Trump in Europa EU-feindliche Parteien unterstützt oder gar gemeinsam mit ihnen plant und sie finanziert. Mit jedem Glied, dass aus der EU bricht, wird dessen wirtschaftliche und politische Macht schwächer. Und die jeweiligen nationalistischen Bestrebungen dieser Staaten sind schlicht zu dumm um zu sehen, dass das keine Geste der Solidarität ist sondern darauf abzielt, den jeweiligen Staat zu isolieren und dann mit Marktmacht und politischem Einfluss zu zerdrücken.
Daher auch Zölle nicht auf die EU als ganzes - denn diesen Markt gilt es ja nicht in seiner Opposition gegenüber den Vereinigten Staaten gemeinsam zu festigen - sondern gegen einzelne dieser Staaten. Was gleichzeitig die innenpolitische Belastung in diesen jeweiligen Staaten erhöht und auch noch ein Signal an andere sendet, ob die EU es ihnen wirklich wert ist, so bestraft zu werden.
Nur scheint er sich damit ein bisschen verkalkuliert zu haben. Obgleich nationalistische und EU-feindlich Parteien in Europa nach wie vor etabliert sind, hasst ihn der Großteil der europäischen Bevölkerung inzwischen mit Leidenschaft. Weshalb die meisten dieser Parteien klug genug sind, vorerst auf Abstand zu gehen bis der Sturm vorübergezogen ist und es der Wähler hoffentlich vergessen hat. Was eigentlich schade ist, denn dann würden sich hier viele Probleme von selbst lösen, aber zeigt zumindest mal wieder eindrucksvoll, dass der Mann keinerlei strategisches Gespür hat.
