17.01.2026, 11:16
Der strategische und wirtschaftliche Wert Grönlands ist völlig überhöht. Auf allen Seiten.
Eine Aufgabe der NATO für Grönland würde für die USA nur einhergehend mit einem fundamentalen Kurswechsel, der mit mehr als hundert Jahren parteiübergreifender US-Geopolitik bricht, Sinn machen:
Rückzug und Beschränkung auf die eigene amerikanische Hemisphäre, um diese als Hegemon zu beherrschen. Eine Art amerikanisches Imperium, das sich hinter den pazifischen und atlantischen Weiten nach innen richtet und den Rest der Welt Welt sein lässt.
Das würde auch funktionieren. Die amerikanischen Kontinente sind in jeder Beziehung groß und reich genug, um nicht auf den Rest der Welt angewiesen zu sein. Die USA hätten auch ohne Weiteres die Macht, diesen Großraum zu dominieren, und würden damit womöglich besser fahren, als global aktiv zu sein.
Zweifellos gibt es eine politische Strömung, die eine Entwicklung in diese Richtung forcieren möchte.
Das Problem dabei ist halt, dass der politische Weg dorthin nicht gangbar ist. (Selbst) ein US-Präsident wie Donald Trump hat nicht die politische Macht, die Gestaltungsmöglichkeiten und vor allem nicht die Zeit, um einen solch radikalen Kurswechsel durchzusetzen. Die Beharrungskräfte und gegenläufigen Interessen sind viel zu groß, als dass man die auf diesem Weg entstehenden Flurschäden politisch überleben könnte.
Eine Aufgabe der NATO für Grönland würde für die USA nur einhergehend mit einem fundamentalen Kurswechsel, der mit mehr als hundert Jahren parteiübergreifender US-Geopolitik bricht, Sinn machen:
Rückzug und Beschränkung auf die eigene amerikanische Hemisphäre, um diese als Hegemon zu beherrschen. Eine Art amerikanisches Imperium, das sich hinter den pazifischen und atlantischen Weiten nach innen richtet und den Rest der Welt Welt sein lässt.
Das würde auch funktionieren. Die amerikanischen Kontinente sind in jeder Beziehung groß und reich genug, um nicht auf den Rest der Welt angewiesen zu sein. Die USA hätten auch ohne Weiteres die Macht, diesen Großraum zu dominieren, und würden damit womöglich besser fahren, als global aktiv zu sein.
Zweifellos gibt es eine politische Strömung, die eine Entwicklung in diese Richtung forcieren möchte.
Das Problem dabei ist halt, dass der politische Weg dorthin nicht gangbar ist. (Selbst) ein US-Präsident wie Donald Trump hat nicht die politische Macht, die Gestaltungsmöglichkeiten und vor allem nicht die Zeit, um einen solch radikalen Kurswechsel durchzusetzen. Die Beharrungskräfte und gegenläufigen Interessen sind viel zu groß, als dass man die auf diesem Weg entstehenden Flurschäden politisch überleben könnte.
