16.01.2026, 22:00
Um mal etwas positives anzumerken:
Interessant auch:
Ergo: Trump fährt sein Programm, seinen aggressiven und teils erratischen Kurs. Diesen kennen wir aber alle mittlerweile relativ gut und wir sollten nicht bei jeder Injurie aus dem Weißen Haus sofort hektisch im Kreis herumrennen und antiamerikanische Töne hoffähig machen.
Denn: Die deutlich Mehrheit der Amerikaner lehnt diesen Kurs ebenso ab, selbst die Republikaner sind gespalten. D. h.: Die nordatlantische Verbundenheit ist nicht zerstört und auch nicht tot, sie wird derzeit nur durch einen sehr, sehr schwierigen Präsidenten extrem belastet - wobei aber US-Präsidenten gottlob kommen und gehen. Dies bedeutet jedoch nicht, dass wir jede dieser Spitzen dieses Herren in Washington nun auch noch aufgreifen, potenzieren und in geradezu unreifer Hinsicht mitbefeuern sollten.
Schneemann
Zitat:US-Delegation sagt Grönland Unterstützung zu [...]https://www.n-tv.de/politik/US-Delegatio...49254.html
Eine überparteiliche Delegation von US-Parlamentariern hat Dänemark und Grönland angesichts der Drohungen von US-Präsident Donald Trump die Unterstützung des Kongresses zugesichert. Die elfköpfige Delegation unter Leitung des demokratischen Senators Chris Coons traf in Kopenhagen mit der dänischen Regierungschefin Mette Frederiksen und ihrem grönländischen Amtskollegen Jens-Frederik Nielsen zusammen. [...]
"In einer Zeit zunehmender internationaler Instabilität müssen wir uns unseren Verbündeten annähern und sie nicht vergraulen", erklärte Senator Coons Anfang der Woche. Die demokratische Senatorin Jeanne Shaheen sagte, die Rhetorik zu einer Übernahme Grönlands untergrabe die Nato und spiele Russland und China in die Hände.
"Ich weiß, dass es hier in Dänemark und in Grönland echte, tiefe Besorgnis gibt", sagte sie. "Aber ich glaube, dass sich vernünftigere Köpfe durchsetzen werden." Der Delegation gehören zwar überwiegend Demokraten an, aber auch die republikanischen Senatoren Thom Tillis und Lisa Murkowski sind dabei.
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Zitat:Most Americans oppose Trump’s push on Greenland, poll shows [...]https://www.politico.com/news/2026/01/15...ce=dlvr.it
In a CNN poll released Thursday, 75 percent of those surveyed oppose the U.S. “attempting to take control of Greenland,” including 52 percent who strongly reject the idea. Just one in four respondents said they support efforts to acquire the semi-autonomous Danish territory, which Trump has argued is vital to U.S. national security and strengthening NATO. [...]
Self-described Republicans were evenly split, with 50 percent supporting the president’s efforts and 50 percent opposing them. Democrats were far less divided, with 94 percent opposing the move overall, including 80 percent who said they strongly oppose it.
Ergo: Trump fährt sein Programm, seinen aggressiven und teils erratischen Kurs. Diesen kennen wir aber alle mittlerweile relativ gut und wir sollten nicht bei jeder Injurie aus dem Weißen Haus sofort hektisch im Kreis herumrennen und antiamerikanische Töne hoffähig machen.
Denn: Die deutlich Mehrheit der Amerikaner lehnt diesen Kurs ebenso ab, selbst die Republikaner sind gespalten. D. h.: Die nordatlantische Verbundenheit ist nicht zerstört und auch nicht tot, sie wird derzeit nur durch einen sehr, sehr schwierigen Präsidenten extrem belastet - wobei aber US-Präsidenten gottlob kommen und gehen. Dies bedeutet jedoch nicht, dass wir jede dieser Spitzen dieses Herren in Washington nun auch noch aufgreifen, potenzieren und in geradezu unreifer Hinsicht mitbefeuern sollten.
Schneemann
