Vor 2 Stunden
Ich weiß nicht, ob gemeinsame NATO-Strukturen über den "großen Graben" hinweg noch zukunftsträchtig sind. So, wie GröPaZ zur Zeit agiert, sehe ich wie Klingbeil eher ein Scheitern der intensiven und festen Beziehung:
Sprich: die europäischen Interessen in der Arktis umfassen den ganzen Sektor von der norwegisch/russischen Grenze bis zur grönländisch/kanadischen Grenze. Und Alaska ist so weit weg, dass wir diese "Außenstelle auf Grönland" lieber mit kanadischen Freunden besetzen sollten als mit GIs, die auf den Pazifik mit Russland und China konzentriert sind.
Zitat:Verhältnis zu den USAdie "Außenstelle auf Grönland" wäre für mich daher primär als europäisches Projekt zu sehen - das heißt nicht, den USA die Türe vor der Nase zuzuschlagen, das heißt vielmehr zu zeigen, dass es dort auch und gerade um europäische Belange in "unserer Wohnung" geht, zu der auch der separate Eiskeller Grönland gehört.
"In der Auflösung": Transatlantische Beziehungen laut Klingbeil vor dem Aus
Aktualisiert am 12.01.2026, 19:05 Uhr
Kaum ein Partner ist für Deutschland so wichtig wie die USA. Doch seit Donald Trump wieder im Weißen Haus sitzt, bröckelt die Beziehung zu den Amerikanern. SPD-Chef und Finanzminister Klingbeil glaubt sogar, dass das Verhältnis in seiner bisherigen Form vor dem Ende steht.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) hält das Verhältnis zwischen Deutschland und den USA für schwer – vielleicht sogar unumkehrbar stark – beschädigt. "Wir sehen, dass das transatlantische Verhältnis, das immer ein fester Bestandteil unserer Außen- und Sicherheitspolitik war, sich in der Auflösung befindet", sagte Klingbeil der "ZEIT".
Für ihn sei die Konsequenz völlig klar, so der Vizekanzler weiter: "Wir müssen Europa weiter stärken und wir müssen dabei viel schneller werden. Das bisherige Tempo wird der Lage nicht gerecht. Die europäische Souveränität hat jetzt oberste Priorität."
Klingbeil, der derzeit zu Gesprächen in Washington ist, sagte vor Ort, er mache sich "große Sorgen" um das Verhältnis mit den USA. Die Bundesregierung wolle alle Möglichkeiten nutzen, mit den Partnern im Dialog zu sein. "Aber wir sehen eben auch, dass die Diskussionen immer schwieriger werden, dass die Differenzen immer größer werden." Er glaube, "dass das schlecht für die Welt ist, wenn sich Europa und die USA auseinanderdividieren".
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Sprich: die europäischen Interessen in der Arktis umfassen den ganzen Sektor von der norwegisch/russischen Grenze bis zur grönländisch/kanadischen Grenze. Und Alaska ist so weit weg, dass wir diese "Außenstelle auf Grönland" lieber mit kanadischen Freunden besetzen sollten als mit GIs, die auf den Pazifik mit Russland und China konzentriert sind.
