Vor 3 Stunden
Die in Norwegen ansässige iranische Exil-NGO Iran Human Rights (IHRNGO) - wobei man dies aus der oppositionellen Warte heraus sehen und somit als möglicherweise überzeichnet betrachten sollte - geht von aus, dass es bereits 2.000 Todesopfer geben könnte:
In jedem Fall ist es der blutrünstigste crackdown dieses Regimes auf Demonstranten seit vielen Jahrzehnten, wenn man berücksichtigt, dass die Proteste erst vor ca. zwei Wochen begannen.
Zum Vgl.:
- 2009 (damals bei den Protesten gegen Ahmadinejad) starben in sechs Monaten etwa 250 Personen;
- im Winter 2017/18 starben im gleichen Zeitraum wie derzeit (Ende Dezember bis Anfang Januar) rund 30 Menschen;
- 2019 gab es in acht Monaten etwa 1.200 Tote (geschätzt);
- 2022 starben in ca. drei bis vier Monaten rund 500 bis 600 Menschen.
D. h. man sieht, wie die Gewaltbereitschaft des Mullah-Regimes aktuell massiv zunimmt. Das kann ein Hinweis darauf sein, dass den Machthabern die Situation zu entgleiten droht und sie deswegen so brutal vorgehen. Und selbst wenn man den exiliranischen Organisationen Übertreibungen vorhalten will, so gab es noch nie in so wenigen Tagen derart viele Todesopfer.
Schneemann
Zitat:Mass Killing of Protesters in Iran: The International Community Must Stop This International Crime [...]https://iranhr.net/en/articles/8526/
At the same time, unverified reports indicate that at least several hundreds, and according to some sources, more than 2,000 people may have been killed. Due to the total internet blackout and severe restrictions on access to information, independent verification remains a serious challenge under the current circumstances.
In jedem Fall ist es der blutrünstigste crackdown dieses Regimes auf Demonstranten seit vielen Jahrzehnten, wenn man berücksichtigt, dass die Proteste erst vor ca. zwei Wochen begannen.
Zum Vgl.:
- 2009 (damals bei den Protesten gegen Ahmadinejad) starben in sechs Monaten etwa 250 Personen;
- im Winter 2017/18 starben im gleichen Zeitraum wie derzeit (Ende Dezember bis Anfang Januar) rund 30 Menschen;
- 2019 gab es in acht Monaten etwa 1.200 Tote (geschätzt);
- 2022 starben in ca. drei bis vier Monaten rund 500 bis 600 Menschen.
D. h. man sieht, wie die Gewaltbereitschaft des Mullah-Regimes aktuell massiv zunimmt. Das kann ein Hinweis darauf sein, dass den Machthabern die Situation zu entgleiten droht und sie deswegen so brutal vorgehen. Und selbst wenn man den exiliranischen Organisationen Übertreibungen vorhalten will, so gab es noch nie in so wenigen Tagen derart viele Todesopfer.
Schneemann
