Vor 5 Stunden
(Vor 8 Stunden)Nightwatch schrieb: Kann man auch unter Systemtest verbuchen.
Evtl könnte man daraus aber auch ableiten, dass sie keine konventionell bestückten MIRVs haben.
Genau darauf zielt unter anderem auch dieser Artikel in der Tagesschau ab, welcher sich mit dem Sinn des Einsatzes der Oretschnik befasst.
Zitat:Da sie bislang kaum eingesetzt wurde und es nur wenige Testschüsse gab, gehen Experten davon aus, dass die Rakete weiter erprobt werden muss. Denn der Stand der Einsatzbereitschaft ist nach wie vor unklar. "Wenn man also das System ohnehin testen muss, kann man das auch medienwirksam inszenieren", sagt Militärexperte Gressel. Das ist nicht billig: Die geschätzten Kosten liegen zwischen 25 und 30 Millionen Dollar pro Schuss.
https://www.tagesschau.de/ausland/europa...e-100.html
Offiziell war es wohl eine "Vergeltungsaktion" für den vermeintlichen Angriff auf eine Putin Residenz.
Gleichzeitig könnte man es auch als Drohung verstehen, dass Russland jederzeit in der ganzen Ukraine zuschlagen könnte, falls jemand tatsächlich seine Truppen dort stationieren möchte.
Allerdings wurde laut dem Artikel auch nur ein Teil einer ominösen Werkstatt getroffen, ohne allzu viel Schaden anzurichten. Das würde ja der Aussage mit dem Treffer auf die Förderanlagen widersprechen.
Zitat:Ersten Berichten zufolge traf die "Oreschnik" eine Werkstatt in der westukrainischen Stadt Lwiw. Die Rakete sei vermutlich mit Sprengstoffattrappen oder Trainingsmunition bestückt gewesen, sagte ein ranghoher Vertreter der Ukraine. Einschläge in der Betonstruktur der Werkstatt seien von kleiner Submunition verursacht worden. Die Strahlenbelastung sei normal, die Schäden sind offenbar überschaubar.
Würde mich mal interessieren wie diese Widersprüche zustande kommen. Selbst wenn man der Tagesschau pro-westliche Berichterstattung unterstellt, von einer falschen Darstellung der verursachten Schäden hat man ja nichts. Zudem in diversen anderen Artikeln die fortschreitende Zerstörung ukr. Energie-, Strom-, Gas- und Heizungsanlagen zur genüge thematisiert wird.
Am aktuell problematischen Zustand der ukr. Infrastruktur ändert es jedenfalls nichts, die hat in den letzten Tagen leider definitiv massiv gelitten.
(Gestern, 04:50)muck schrieb: Nach der laufenden Zählung von 'Mediazona' und der 'BBC', die auf Todesanzeigen basiert und um Nachlassgerichtsakten extrapoliert wird, belaufen sich die militärischen Verluste beider Seiten nun auf rund eine halbe Million Tote. Russland hat demnach bis zu 352.000 Gefallene zu beklagen, die Ukraine bis zu 140.000. (Quelle)
Schon heftig, man müsste sich mal vorstellen, was in einem anderen Land los wäre, wenn es eine drittelmilionen Soldaten für nichts und wieder nichts dahinrafft.
(Vor 9 Stunden)Kongo Erich schrieb: auf den Punkt gebracht
Dahingehend bin ich mal sehr gespannt, was am Ende dabei herauskommt. Irgendwie lässt die ganze Diskussion tatsächlich ziemlich außer Acht, dass Putin bzw. Russland aktuell nichtmal ansatzweise die Bereitschaft für einen Waffenstillstand, geschweige denn ernsthafte Friedensverhandlungen, erkennen lässt.
Und solange keiner auf die Idee kommt, den Druck auf das Regime in Moskau nochmal zu erhöhen, wird sich daran auf absehbare Zeit wohl auch nichts ändern. Den größten Hebel hätten hier wohl immernoch die USA, aber bei den ganzen Baustellen, denen sich Trump aktuell widmet, wird aus dieser Richtung wohl nichts neues zu erwarten sein.
Aber vielleicht ist es nicht schlecht wenn man einigermaßen vorbereitet ist, sollte es doch irgendwann mal soweit sein.

