Umfrage: Wohin wird Grönland künftig gehören?
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Wie bisher - zu Dänemark und damit zur EU
81.25%
13 81.25%
Grönland wird sich mehr nach Nordamerika orientieren
6.25%
1 6.25%
Grönland wird eine Position zwischen den Kontinenten einnehmen
12.50%
2 12.50%
Gesamt 16 Stimme(n) 100%
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Dänemark - Grönland
#73
(07.01.2026, 18:11)lime schrieb: Was hatte denn die USA von ihrem jahrzehntelangen Engagement in Europa außer Kosten?
  • exorbitante Einnahmen für die Rüstungsindustrie
  • die Sicherung der westeuropäischen Industrienationen als Handelspartner, was insbesondere vor 1990 für die US-Industrie entscheidend war (mangels Kapital und ideologischer Akzeptanz für US-Produkte im übrigen Eurasien)
  • vor 1990: die Gewissheit, dass jeder Krieg mit der Sowjetunion in Europa, nicht im amerikanischen Kernland beginnen würde, und auf Europa beschränkt bleiben könnte
  • seit 1990: ein Sprungbrett zur globalen militärischen Machtprojektion, ohne insbesondere die Basen in Deutschland hätten die Golfkriege und der Afghanistankrieg nicht geführt werden können
Die von der amerikanischen Rechten verbreitete Legende, dass die Amerikaner die NATO aus lauter Freundlichkeit gegründet und (angeblich schändlich missbrauchte) Schutzversprechungen ohne irgendeinen Nutzen für sie selbst abgegeben hätten, ist schlicht Unsinn.
(06.01.2026, 17:13)Bairbus schrieb: Unsere Regierung ist sowas von blöd...

Es wird eine Regierungserklärung von 7 Staaten veröffentlicht, also 6 EU-Staaten plus GB.
Die EU besteht aber aus 27 Staaten plus enge Partner Norwegen und GB.

Es haben also 7 von 29 Staaten eine gemeinsame Erklärung abgegeben.
Besser könnte man die EU nicht schwächen, als mit so einem Schnellschuss ohne wirklich alle Mitglieder auf der Erklärung zu haben...
Grönland gehört nicht zur EU, warum sollte die EU hier in der originären Pflicht sein zu reagieren?

Aber vor allem: Es ging hier darum, schnell auf eine verbale Provokation zu reagieren, und dazu taugt nun mal ein Staatenbund aus 27 Staaten nicht, zumal die Zustimmung einzelner Staaten zweifelhaft gewesen wäre (z.B. Ungarn wegen Trump-Sympathie). Langwierige Verhandlungen oder einzelne Dissidenten hätten dem Ansehen der EU mehr geschadet.

Außerdem: Neben Dänemark haben die einzigen nennenswert potenten europäischen Staaten unterschrieben. Auch wenn es der europäischen Idee nicht entsprechen oder nationale Befindlichkeiten verletzen mag; wenn Trump fähig ist, einen Alliierten mit Invasion zu bedrohen, dann ist der Widerspruch Luxemburgs oder Estlands halt nur das Piepsen einer Maus im Sturm.

Nein, die Erklärung war schon richtig so.
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