06.01.2026, 20:52
Quintus Fabius
Danke für die ausführliche Antwort. Ich finde vor allem den Fokus auf Resilienz, Zivilschutz und gesellschaftliche Verwundbarkeit sehr wichtig und teile die Diagnose, dass westliche Gesellschaften, vor allem wir hier große Defizite haben.
Ich denke auch noch über einige Punkte nach. In ein paar zentralen Aspekten komme ich aber zu einer anderen Bewertung:
Vor allem bei der Rolle von Nuklearwaffen und der Frage, ob und wie „Überlebensfähigkeit“ nach Nuklearschlägen strategisch sinnvoll gedacht werden kann, bin ich deutlich skeptischer. Für mich liegt der Kern der Abschreckung weniger in der Beherrschbarkeit des Ernstfalls als in der Verhinderung, dass er überhaupt eintritt.
Auch bei der Einordnung mechanisierter Großverbände würde ich eher von einer notwendigen Transformation als von grundsätzlicher Obsoleszenz sprechen.
Unabhängig davon: Danke für den Denkanstoß, der Beitrag zwingt dazu, die eigenen Positionen zu hinterfragen.
Danke für die ausführliche Antwort. Ich finde vor allem den Fokus auf Resilienz, Zivilschutz und gesellschaftliche Verwundbarkeit sehr wichtig und teile die Diagnose, dass westliche Gesellschaften, vor allem wir hier große Defizite haben.
Ich denke auch noch über einige Punkte nach. In ein paar zentralen Aspekten komme ich aber zu einer anderen Bewertung:
Vor allem bei der Rolle von Nuklearwaffen und der Frage, ob und wie „Überlebensfähigkeit“ nach Nuklearschlägen strategisch sinnvoll gedacht werden kann, bin ich deutlich skeptischer. Für mich liegt der Kern der Abschreckung weniger in der Beherrschbarkeit des Ernstfalls als in der Verhinderung, dass er überhaupt eintritt.
Auch bei der Einordnung mechanisierter Großverbände würde ich eher von einer notwendigen Transformation als von grundsätzlicher Obsoleszenz sprechen.
Unabhängig davon: Danke für den Denkanstoß, der Beitrag zwingt dazu, die eigenen Positionen zu hinterfragen.
