04.01.2026, 14:40
Zurück zu Einflußsphären?
Mit dem Ende des "Kalten Krieges" und dem Zusammenbruch der Sowjetunion war eine Auflösung der alten "Dualität der Supermächte" verbunden.
Regionale Mächte haben zunehmend ihre eigenen Interessen entdeckt und sich von den Supermächten unabhängig gemacht.
Geht der Pendelschlag nun zurück zu Einflusssphären, die auf reine Machtprojektion (in der unmittelbaren Nachbarschaft) und nicht mehr auf Achtung und Respekt vor kulturellen Eigenarten und Selbstbestimmung der Völker basieren?
Die USA haben nun die Monroe-Doktrien wieder aufgewärmt und in Venezuela zugeschlagen.
Russland sieht sich in der von den USA verlassenen Ukraine auf dem Siegeszug. Die Ukraine fürchtet, zum Opfer dieser Politik zu werden.
Die USA versuchen, die EU zu schwächen und die einzelnen Mitgliedsstaaten wieder unter ihr Kuratell zu bekommen.
Mit dem Ende des "Kalten Krieges" und dem Zusammenbruch der Sowjetunion war eine Auflösung der alten "Dualität der Supermächte" verbunden.
Regionale Mächte haben zunehmend ihre eigenen Interessen entdeckt und sich von den Supermächten unabhängig gemacht.
- In Europa ist "Helsinki" und die dort garantierte "Freie Wahl der Blockzugehörigkeit" zur Grundlage für die Auflösung der UdSSR und die Zuwendung ehemaliger Sowjetstaaten in die EU geworden.
- China hat sich aus dem Schatten der kommunistischen Supermacht UdSSR bewegt und ist inzwischen im Verhältnis zu Russland als "Seniorpartner" zu identifizieren.
- Die zentralasiatischen Turkstaaten - von Aserbaidschan über Kasachstan bis Usbekisten - lösen sich zunehmen aus der Bindung an Moskau und nähern sich der Türkei, die ebenfalls immer öfter das Fahrwasser im Geleitzug "NATO" verlässt.
- Ehemals treue "US-Vasallen" wie Iran oder Saudi Arabien treten selbstbewusster auf.
- Lateinamerika hat sich aus der Monroe-Doktrien verabschiedet und agiert ebenfalls zunehmend eigenständiger auf der Weltbühne.
Geht der Pendelschlag nun zurück zu Einflusssphären, die auf reine Machtprojektion (in der unmittelbaren Nachbarschaft) und nicht mehr auf Achtung und Respekt vor kulturellen Eigenarten und Selbstbestimmung der Völker basieren?
Die USA haben nun die Monroe-Doktrien wieder aufgewärmt und in Venezuela zugeschlagen.
Russland sieht sich in der von den USA verlassenen Ukraine auf dem Siegeszug. Die Ukraine fürchtet, zum Opfer dieser Politik zu werden.
Die USA versuchen, die EU zu schwächen und die einzelnen Mitgliedsstaaten wieder unter ihr Kuratell zu bekommen.
