03.01.2026, 21:10
(03.01.2026, 20:23)fabian schrieb: By the way, sind eigentlich zwei 30mm nicht zu wenig, wenn ich auch an hybride Bedrohungen durch Kleinstdrohnen, zum Beispiel in Häfen denke? Da wären 4-6 Stück sicherlich besser.Ich seh' das eher so, dass eine Rundumabdeckung gewährleistet sein muss, weshalb sich die Anzahl der Geschütze aus der möglichen Positionierung ableiten sollte und so meistens zu 2-3 führt. Die Vorstellung, dass man in jedem Schussfeld mehrere Geschütze braucht, um sich Sättigungsangriffen kinetisch zu erwehren, lässt die Fähigkeiten zu elektronischen Gegenmaßnahmen bzgl. der dafür in Frage kommenden Gefahren außer acht. Drohnen, die in ausreichender Zahl in einem asymmetrischen Szenario (befreundeter/neutraler Hafen, Küstennähe o.ä.) zum Einsatz kommen könnten, lassen sich in der Regel besser nicht-kinetisch bekämpfen.
Am ehesten relevant wäre da noch ein Szenario vglb. der Operation Spinnennetz, in dem aus Containern auf zivilen Frachtern eine enorme Anzahl von militärischen (vmtl. dann chinesischen) Hochleistungsdrohnen benachbarte Kriegsschiffe angreift. Und da glaube ich dann nicht dran, dass zwei Kanonen mehr den Unterschied machen.
