Vor 2 Stunden
@DeltaR95
Korrekt, die Marine outsourced die meisten dieser Dienstleistungen an private Unternehmen. An deutsche Unternehmen, hauptsächlich AE und Hensoldt. Und das darf und soll auch so bleiben, sowohl aus industriepolitischen wie auch sicherheitsrelevanten Gründen.
Deshalb möchte ich nicht, dass Lockheed Martin für Dienstleistungen der AEGIS-Software in der Deutschen Marine verantwortlich ist. Da sich das gegenseitig bedingt, möchte ich grundsätzlich nicht, dass AEGIS in der Deutschen Marine eingeführt wird.
Ich möchte mindestens ein System, dass in einem europäischen Staat hergestellt und von deutschen Firmen mit Befähigungen zu Systemeinsicht und allem pipapo in Deutschland unterhalten und gewartet wird. Besser wäre ein System, dass man mit einem europäischen Partner gemeinsam entwickelt und entsprechend mitbesitzt.
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@Milspec_1967
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@r2-d2
Zitat:von den Punkten a) bis d) macht die Marine seit dem seeligen SATIR exakt "0". Alles davon wurde abgebaut und an die Industrie "outgesourct". Wenn du das wieder aufbauen willst mit AEGIS, viel Vergnügen. Schau dir einfach mal an, welche Organisation in der US Navy diese Punkte für AEGIS leistet - dann bricht dein Luftschloss sehr schnell zusammen.Ich habe mit keinem Wort gesagt, dass die Marine dafür zuständig sein sollte. Das wäre international auch höchst ungewöhnlich.
Korrekt, die Marine outsourced die meisten dieser Dienstleistungen an private Unternehmen. An deutsche Unternehmen, hauptsächlich AE und Hensoldt. Und das darf und soll auch so bleiben, sowohl aus industriepolitischen wie auch sicherheitsrelevanten Gründen.
Deshalb möchte ich nicht, dass Lockheed Martin für Dienstleistungen der AEGIS-Software in der Deutschen Marine verantwortlich ist. Da sich das gegenseitig bedingt, möchte ich grundsätzlich nicht, dass AEGIS in der Deutschen Marine eingeführt wird.
Ich möchte mindestens ein System, dass in einem europäischen Staat hergestellt und von deutschen Firmen mit Befähigungen zu Systemeinsicht und allem pipapo in Deutschland unterhalten und gewartet wird. Besser wäre ein System, dass man mit einem europäischen Partner gemeinsam entwickelt und entsprechend mitbesitzt.
Zitat:Ich mach' es zum Abschluss mal ganz bildlich [...]Diese Ausführung ist, wie gesagt, international nicht verifizierbar.
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@Milspec_1967
Zitat:Wird so ein Update in einem unabhängigen Landsystem von der deutschen Marine (oder einem DEUTSCHEN IT Security Subauftragnehmer, wie BWI etc) auf bewusst oder unbewusst integrierte Schwachstellen geprüft?Irgendwas wird grundsätzlich immer geprüft. Genau wie die AEGIS-Software aber nicht als ganzes eingesehen werden kann, wird auch ein Update nicht vollständig "durchleuchtbar" sein. Unabhängig davon ob sich darin Beschränkungen befinden oder nicht.
Zitat:Bei Kriegsschiffen gibt es außerhalb BMD ALTERNATIVEN zu USA Sensoren und Waffen.Es gibt im maritimen Umfeld auch innerhalb des BMD-Brackets europäische Alternativen. Die F127 soll 2035 in Dienst gestellt werden, bis dahin sollen nach Plan gleich zwei auf BMD getrimmte Effektoren für den maritimen Bereich, HYDEF und AQUILLA, zur Verfügung stehen, zusätzlich zu der BMD Fähigkeit der bisherigen ASTER 30 B1NT, weiteren Versionen der ASTER 30 die es bis dahin garantiert gibt, sowie eventuell die SLX wenn sie bis dahin schon zur Verfügung steht.
Zitat:Und... Es gibt keinen Grund, nicht endlich ein deutsches oder neues EU VLS für Diehl IRIS-T zu bauen... Wie Südkorea auch.Das gibt es mit dem SYLVER A50 NG und A70 NG bereits. Das können wir meinetwegen in "EuroVLS" umbenennen damit alle Glücklich sind.
[...]
Passend für ein neues universal EU VLS entwickeln.!
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@r2-d2
Zitat:Ich hab schon starke Zweifel, dass ein IRIS-T System ohne US Komponenten auskommt.In der IRIS-T SLS/SLM sind keine amerikanischen Komponenten verbaut. Außerhalb Europas werden Komponenten dieser Lfk (hauptsächlich Chips) mWn in Südkorea und Taiwan hergestellt, allerdings nicht exklusiv, Stichwort Chokepoint Control.
