Gestern, 18:24
(Gestern, 15:34)DopePopeUrban schrieb: Auditmethode, die in Kooperation mit Lockheed Martin entstanden ist und sicherstellen soll, dass bestimmte Funktionen des AEGIS Combat System für ausländische Kunden kontrolliert und bei Bedarf beschränkt werden können.Ich halte die Existenz solcher Beschränkungsmöglichkeiten sogar für gerechtfertigt und zwingend geboten, wenn man derartige Hochwert-Rüstungs-Technologien an Akteure außerhalb eines absolut gefestigten Bündnisses exportiert. Das sollten wir auch haben, wenn wir außerhalb der EU Waffen liefern.
Dass solche Beschränkungen auch innerhalb der NATO bestehen, sollte für uns dann aber eben zur Konsequenz haben, dass wir solche Systeme weitestgehend meiden. Das würde natürlich auch dann gelten, wenn uns die Franzosen ähnlich eingeschränkte Technik anbieten. Das lässt sich aber eben innereuropäisch über die multinationalen Konzerne sehr viel besser vermeiden.
(Gestern, 17:11)DeltaR95 schrieb: Ein "Kill Switch", der nur dann funktioniert, wenn der Endkunde freiwillig eine neue Version der Software installiert, ist wohl ziemlich wirkungslos, oder?Kommt drauf an, ob diese neue Version unumgänglich ist.
Ich möchte nicht unwissender Weise behaupten, dass es so wäre, aber es gibt ja schon die Möglichkeit, Systemen einen Wartungs- und Updatezwang zu implementieren und bestimmte Funktionen mit einer Netzwerkanbindung zu verknüpfen etc. Möglich ist da schon einiges, was jetzt nicht heißen soll, dass es auch real so sein muss.
(Gestern, 18:08)roomsim schrieb: Des weiteren wenn die Amis Anfangen würden Software zu beschneiden, wären wir auch nicht mehr an die Vertragliche Wahrung der Black Boxen gebunden.Woher nimmst du denn den Glauben daran, dass eine solche Beschneidung nicht von vornherein vertraglich abgesichert wäre? Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Marine da nicht komplett blind und unbemerkt in diese Abhängigkeit reinmarschiert, sie bewertet das einfach nur nicht als ausschlaggebend für eine abweichende Beschaffungsentscheidung.

