27.12.2025, 02:30
(27.12.2025, 00:58)lime schrieb: Vielleicht denkt man in den USA eben langfristiger? Vor knapp 10 Jahren gab es eine Ipsos Umfrage in der Altersgruppe Teenager in Frankreich und dort gaben ca. 25% an dass sie sich als muslimisch identifizieren. Da in Frankreich selbst keine Statistiken dazu erhoben werden gibt es dazu auch keine offiziellen Zahlen. Die USA haben da sicher genauere Quellen.Die große Legende vom Bevölkerungsaustausch durch den ungewaschenen Fremden ist so alt wie die Menschheit selber. Schon im alten Ägypten schob man panische Angst vor den Duneklhäutigen aus dem Orient. Im 19. Jhr. hieß es dann, dass Sinti und Roma Europa überfluten würden, in den 1930ern waren die Juden die internationalen Buhmänner, heute sinds die Muslime.
Und alle waren sie der Meinung, dass es diesmal ja ganz anders und viel ernstzunehmender ist.
Zumal es Little JD auch kein bisschen um das Thema an sich geht. Sieht man alleine schon daran, dass der gute Mann offensichtlich keinerlei Probleme mit pakistanischen Atomwaffen hat, obgleich die pakistanische Bevölkerung zu einem Prozentsatz muslimischen Glaubens ist, von dem der Axel Springer Verlag üblicherweise nur im Ruhrgebiet ausgeht.
Little JD trifft eine solche Aussage hauptsächlich aus zwei Gründen, a) um das Bild Europas als sterbenden Stern in der eigenen Wählerschaft zu festigen und um b) EU-zersetzenden Parteien in Europa, die üblicherweise zu massiven Rassismus besonders gegenüber Menschen muslimischen Glaubens neigen, Brennmaterial und Rückenwind zu geben.
Denn obgleich diese ständig von nationaler Souveränität sprechen, geht niemand so gerne für die Vereinigten Staaten oder Russland auf die Knie, wie sie. Besonders wenn man für sie eigenen verwirrten Ansichten auch noch Validierung erhält und man gesagt bekommt, dass man ein Feini ist. Das Verlangen nach einer autoritären Führungspersönlichkeit der man sich unterordnen kann, macht eben auch nicht vor den Parteispitzen halt.
