US-Wirtschaftskrise
(23.12.2025, 19:38)Nightwatch schrieb: Eindrücke sind das eine. Zahlen derzeit: GDP +4.3% im dritten Quartal (erwartet 3.2%), Inflation bei 2.7% (erwartet 3.1%).
Auf dem Papier läuft Trumps Wirtschaft damit fantastisch. Nix mit "Die Wirtschaft kriselt".
Das davon nichts weit unten ankommt ist keine neue Entwicklung und ein bleibendes Problem.
interessant - dann wäre es doch schlicht selbstmörderisch, dass die Demokraten mit der "Inflation" Trumps Wahlthema übernehmen?
Zitat:Die Inflation war neben der Migration der wichtigste Grund für Trumps Wahlsieg. Nun holt den US-Präsidenten aber seine Kampagne ein. Und seine Gegner wittern Morgenluft.
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Ich erlaube mir zur aktuellen Diskussion noch einen Blick auf einen Gastkommentar im Handelsblatt - das sollte einigermaßen fachkundig sein.
Zitat:Trump läutet das Ende der amerikanischen Hegemonie ein
Der US-Wirtschaft geht es nicht so gut, wie der US-Präsident uns glauben machen will, meint Wirtschafts-Nobelpreisträger Joseph Stiglitz. Europa sagt er einen deutlichen Aufschwung voraus.


Es ist beinahe schon Routine, jedes Jahr mit dem Hinweis auf die „Polykrise“ ausklingen zu lassen und festzustellen, wie schwierig sich die Einschätzung einer Zukunft gestaltet, die voller Risiken wie erneuter Kriege, Pandemien, Finanzkrisen und klimabedingter Verwüstungen zu sein scheint.

Und doch kam 2025 noch ein besonders toxischer Faktor hinzu: die Rückkehr Donald Trumps ins Weiße Haus. Mit seiner unberechenbaren und rechtswidrigen Politik hat er das Zeitalter der Globalisierung der Nachkriegszeit bereits völlig aus den Angeln gehoben. Können wir angesichts dieses Chaos und dieser Unsicherheit überhaupt mit einiger Zuversicht sagen, wohin sich die US-Wirtschaft und die Weltwirtschaft entwickeln werden?

Fest steht, dass es der amerikanischen Wirtschaft nicht so gut geht, wie Trump – der ewige Schwindler – uns glauben machen will. Die Schaffung von Arbeitsplätzen ist fast zum Erliegen gekommen. Das ist auch kein Wunder, da Trump wie nie zuvor Unsicherheit sät und die Wirtschaft schwächt.

Auf der Angebotsseite ist der Frontalangriff auf Arbeitsmigranten (und generell auf amerikanische Arbeitskräfte mit dunklerer Hautfarbe) die bösartigste Maßnahme seiner Politik. Mit den staatlichen Massenabschiebungen lässt die Regierung die wichtigste Quelle für zusätzliches Arbeitskräfteangebot in einer Zeit versiegen, in der die einheimische Erwerbsbevölkerung zahlenmäßig rückläufig ist.
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@Nightwatch:
Magst Du uns auch noch einen Blick auf das mittlere Einkommen und die Lebenserwartung im Vergleich der EU-Länder und der USA gönnen?
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