Gestern, 11:32
(Gestern, 11:10)Quintus Fabius schrieb: Man sollte in diesem Kontext auch bedenken, dass wir etwaig damit Verbündete beliefern können, die keine entsprechenden Mengen auf Halde haben. Die Munitionsbestände etlicher europäischer Armeen sind derart gering, dass es kaum zu glauben ist. Die Briten haben beispielsweise maximal Munition für eine Woche usw.
Diese Intensität sollte man 3 Monate aufrecht erhalten können… dann hat sich auf dem Schlachtfeld schon viel entschieden
Einen Krieg auf 3 Monate hin zu planen ist unzureichend, wenn das hochfahren der Produktionskapazitäten länger als 3 Monate dauert, und dass würde es. Meiner rein persönlichen Meinung nach wird man eine Produktiongskapazität von 0,5 Mio Granaten pro Monat nach 3 Monaten noch nicht erreicht haben, bzw. ist dies nicht gesichert.
Aktuell ist der Plan, konzernweit (also auch außerhalb Deutschlands) eine Kapazität von bis zu 1,1 Mio Granaten pro Jahr aufzubauen. Diese wird aber erst in einigen Jahren erreicht werden. Das entspricht weniger als 0,1 Mio Granaten pro Monat und wie aufgezeigt ist dies zu wenig.
Bis man die Produktionskapazitäten praktisch gesehen mindestens verfünfacht hat im Kriegsfall, vergehen definitiv mehr als 3 Monate. Item entstünde eine Lücke, die man nicht zulassen darf. Und da ist der erhöhte Bedarf von Verbündeten noch gar nicht mit eingerechnet.
Mit den >1 Mio Granaten pro Jahr ist man aktuell aber weltweit spitze (auf jeden Fall im Westen und Russland macht vllt mehr, aber die benötigen auch 10 mal mehr um ähnlich Ergebnisse zu erreichen)
aber ja… man muss es weiter steigern…
Aber wichtiger wäre:
Sichere Lieferketten und Vorräte für die Ausgangsmaterialien
und
industrielle Kapazitäten zur Fertigung vorbereiten dass diese innerhalb von x Wochen anlaufen können um die Produktion zu verfünffachen!
Diese Vorbereitungen sind nicht so teuer…
