27.11.2025, 14:12
(27.11.2025, 13:21)Kongo Erich schrieb: Dieses Problem gilt im Prinzip für jedes Dampfturbinen-Kraftwerk. Es ist also egal, ob man Kühlwasser für Turbinen in Gas- oder Kohle- oder Atomkraftwerken braucht.Das liegt liegt an der Abschaltung von Kern- und Kohlekraftwerken, nicht daran, dass es kein Wasser mehr gibt.
Die Belastung der konventionellen "Dampfturbinen-Erzeugung" durch fehlendes Kühlwasser spiegelt sich auch in der Statistik - seit 2022 liefern die deutschen "Dampfturbinen" nicht mehr genug Strom:

(27.11.2025, 13:21)Kongo Erich schrieb: Daher erfolgt der Umstieg auf erneuerbare, d.h. primär auf von Dampfturbinen unabhängige, Energiequellen völlig zurecht; aber leider zu langsam.Der Gesamtenergieverbrauch wird sich in Deutschland niemals auch nur annäherend mit Erneuerbaren Energien decken lassen. Stromerzeugung ja, aber halt nur wenn man sich auf das Ausland verlässt und parallel ungenutzt Produktionskapazitäten konventioneller Kraftwerke vorhält. Die man dann nicht mehr wirtschaftlich betreiben kann.
Ein gewisses Maß an Erneuerbaren Energie in Energiemix ist sicherlich sinnvoll, aber alles was über eine *achztig Prozent* Lösung hinausgeht wird grob unwirtschaftlich.
Und das versteht man in den USA noch eher als hierzulande.
