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US-Wirtschaftskrise
OT an, weil es nicht die US-Wirtschaftskrise selbst sondern nur die Vergleichslage in Europa wiederspiegelt:

Ist das nicht ein Widerspruch?
(25.11.2025, 16:58)lime schrieb: ...
Das europäische Verbundnetz kann das was Du dir vorstellst auch nicht leisten. Der Austausch liegt von Staat zu Staat im einstelligen Prozentbereich und oft nur bei 0,0x%. Viel mehr ist auch gar nicht möglich.
....

Schauen wir mal auf die heutige Energiebilanz in Deutschland. Erdgas und Kohle müssen fast 60% des Strom erzeugen. Ca. 20% werden aus unseren Nachbarländern importiert. ....
Klar - wenn jeder Staat ausreichend Strom produziert, ist der Austausch "bei Null". Allerdings gibt es durchaus gewaltige Austauschmengen, etwa, wenn in Frankreich die Atomkraftwerke mangels Kühlwasser wieder reihenweise vom Netz gehen. Und das war nicht nur im Sommer dieses Jahres, das war auch schon 2022 oder 2023 der Fall.

Dieses Problem gilt im Prinzip für jedes Dampfturbinen-Kraftwerk. Es ist also egal, ob man Kühlwasser für Turbinen in Gas- oder Kohle- oder Atomkraftwerken braucht.

Die Belastung der konventionellen "Dampfturbinen-Erzeugung" durch fehlendes Kühlwasser spiegelt sich auch in der Statistik - seit 2022 liefern die deutschen "Dampfturbinen" nicht mehr genug Strom:
Zitat:Im Jahr 2024 wurden in Deutschland rund 501,2 Milliarden Kilowattstunden Strom (brutto) erzeugt. Davon wurden 431,5 Milliarden Kilowattstunden in das Stromnetz eingespeist. Komplettiert wird die Energieversorgung Deutschlands durch Energieimporte, z.B. Strom, der im Ausland erzeugt und nach Deutschland importiert wird. Bis 2022 wurde mehr Strom aus Deutschland ins Ausland exportiert. Dies kehrte sich im Jahr 2023 um, seitdem übertrifft der Import von Strom den Export.
Daher erfolgt der Umstieg auf erneuerbare, d.h. primär auf von Dampfturbinen unabhängige, Energiequellen völlig zurecht; aber leider zu langsam.

Für Deutschland wird aktuell offiziell festgestellt:
Zitat:Vorläufige Berechnungen zeigen, dass im Jahr 2024 nach den für alle EU-Länder einheitlichen Berechnungsvorschriften der EU-Richtlinie zur Förderung erneuerbarer Energien (RED) 22,4 Prozent des deutschen Bruttoendenergieverbrauchs *) mit erneuerbaren Energien gedeckt wurde. Gegenüber dem Vorjahr stieg der Anteil damit um 0,8 Prozentpunkte. Im Jahr 2020 hatte Deutschland mit einem Anteil von 19,1 Prozent bereits sein unter der damaligen EU-Richtlinie festgelegtes Ziel von 18 Prozent übertroffen. Um allerdings die neuen ambitionierteren EU-Klimaziele zu erreichen, wird in den kommenden Jahren ein deutlich höheres Tempo beim Ausbau der erneuerbaren Energien notwendig sein. Im Jahr 2030 sollen erneuerbare Energieträger 41 Prozent des Bruttoendenergieverbrauchs in Deutschland decken.
...
*) Energieverbrauch kann nicht auf die Stromversorgung alleine reduziert werden - denke z.B. nur an Fernheizung, Kraftstoffe usw.

Und daraus ergibt sich dann auch:
(25.11.2025, 16:58)lime schrieb: ...
Schauen wir mal auf die heutige Energiebilanz in Deutschland. Erdgas und Kohle müssen fast 60% des Strom erzeugen. ....
diese Aussage ist falsch. Das ist die aktuelle Verteilung für den Strommix:
[Bild: https://strom-report.com/img/strommix-de...-2024.webp]

OT out
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