26.08.2025, 19:42
hartpunkt:
Zitat:Kanada: Deutsche TKMS und koreanische Hanwah als mögliche Lieferanten für U-Boote identifiziertAlso eine verstärkte Arktis-Tauglichkeit kann auch unseren Booten sicher nicht schaden. Wir sollten uns da maximal flexibel zeigen. Den Wert einer solchen Kooperation kann man mMn gar nicht überbewerten.
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Wie die kanadische Regierung in einer Mitteilung schreibt, wurden der deutsche Schiffbauer TKMS und das koreanische Unternehmen Hanwha Ocean Co. als mögliche Lieferanten für das Canadian Patrol Submarine Project (CPSP) identifiziert.
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Die kanadische Regierung sei weiterhin bestrebt, die kanadische Industrie einzubeziehen und durch das CPSP hochbezahlte Arbeitsplätze im Inland zu schaffen. Daher beabsichtigt Kanada, die Arbeiten an den U-Booten zu nutzen, um während der gesamten Lebensdauer der Flotte wirtschaftliche Vorteile für die kanadische Marine- und Verteidigungsindustrie zu erzielen.
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Ziel des CPSP ist es, bis zu 12 U-Boote für die Royal Canadian Navy zu erwerben.
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Deutschland und TKMS bieten den Kanadiern für ihr Vorhaben U-Boote der Klasse 212 CD an, die gemeinsam mit Norwegen beschafft werden. Für die kanadischen Anforderungen sollen die Boote dem Vernehmen nach leicht modifiziert werden, um besser in der Arktis operieren zu können. Das Angebot wird stark von den Verteidigungsministerien in Oslo und Berlin unterstützt.
Bei seinem Besuch in Kanada im Mai vergangenen Jahres hatte Pistorius seinem damaligen kanadischen Amtskollegen Bill Blair den Vorschlag einer „trilateralen strategischen maritimen Partnerschaft“, an der sich auch Norwegen beteiligen würde, unterbreitet. Eine solche maritime Partnerschafft sollte sich laut Pistorius auf die Sicherung der See-Kommunikationslinien im nördlichen Atlantik und in der Arktis fokussieren.