(Allgemein) Bundeswehr – quo vadis?
Wie die Bevölkerung auf einen russischen Angriff reagiert weiß niemand und kann auch niemand vorhersagen. Nur wenn man davon ausgeht das junge Menschen durch die Bank verweichlichte Wohlstandopfer sind und aus Prinzip auch rein gar nix können, kommt man zu dem Schluss das wir auch ganz sicher in kurzer Zeit zusammenbrechen werden.
Ich wette dagegen. Ein gemeinsames Feindbild eint eine Nation wie kaum etwas anderes.
Wir haben es geschafft fast 1,5 Millionen aufzunehmen und zu integrieren. Das waren Fremde und die Hilfsbereitschaft war gerade am Anfang überwältigend.
Ich glaube nicht das Bilder toter deutsche Soldaten im Baltikum die Bevölkerung einfach kalt lässt.

Anekdote: BJJ ist gerade ein absoluter Trendsport. Jedes WE finden in Deutschland Turniere mit hunderten Teilnehmern statt. Mein Tipp: 50% der Teilnehmer haben eine Migrationshintergrund. 70% Studenten/Akademiker. Hautfarbe, Religion oder Herkunft spielt unter junge Menschen kaum noch eine Rolle. Kevin, Ahmed, Heinz, Murat sind deutschen Namen. Niemand fragt auch mehr wo man her kommt. Es herrscht Einigkeit. Man ist deutsch und ziemlich stolz darauf.

Ich bin was die junge Generation angeht extrem optimistisch. Das die BW es nicht schafft 250.000 junge Menschen zu rekrutieren spricht gegen den Arbeitgeber.
Zitieren
@Feyerabend
In diesem Forum ist Kulturpessimismus absoluter Trendsport, man gewöhnt sich daran. Wink
Zitieren
(26.04.2026, 17:32)Helios schrieb: @Feyerabend
In diesem Forum ist Kulturpessimismus absoluter Trendsport, man gewöhnt sich daran. Wink

Je wohlhabendener, desto dekadenter, desto feiger, desto abhängiger von söldnern... Desto weicher.. Dedto anfälliger durch skrupellose Barbaren.. Innen wie außen.
Gabs schon mal diesen kultur Untergang... Nannte sich römisches Reich.
Zitieren
(29.04.2026, 20:29)alphall31 schrieb: Wie du schon selber schreibst ist es ein Wehrpflichtiger , er leistet also eine Pflicht ab , damit ist er nun mal der tumbe Befehlsempfänger . Wehrdienst wird grundsätzlich nur im Frieden abgeleistet.
Du übergehst halt, was ich tatsächlich geschrieben habe. Denn ja, man kann einen Pflichtdienst auch freiwillig ableisten—es soll sogar Leute geben, die kein Problem damit haben, Steuern zu zahlen.
Big Grin

Wer in früheren deutschen Armeen seiner sogenannten Bürgerpflicht genügen wollte, für den war es selbstverständlich, dass er kam, sobald der Staat rief. (Zumal Männer ohne höheren Bildungsabschluss ohnehin kaum andere Möglichkeiten hatten, in den Streitkräften Dienst zu tun.)

Innerhalb der kaisertreuen Minderheit der reichsdeutschen Polen, Dänen und Elsässer war das Ableisten des Wehrdienstes geradezu ein Statement, in Preußen desgleichen für die Juden.

Ein ähnliches Ethos gegenüber der Wehrpflicht existierte in Luxemburg, wo es bis 1967 einen regelrechten Cursus Honorum gab; wer den Wehrdienst nicht abgeleistet hatte, hatte praktisch keine Chance, in den öffentlichen Dienst einzutreten, weswegen die Wehrpflicht für jeden angehenden Beamten eine normale Karrierestation war.

Auch in der Schweiz gilt in konservativen Kreisen die Ableistung der Militärpflicht als solche Selbstverständlichkeit, dass sich die Frage nach dem Zwang eigentlich erübrigt.

Dass die Wehrpflicht heute allgemein als Zwang wahrgenommen wird (ungeachtet der Tatsache, dass man problemlos verweigern kann), ist dem grundlegenden Mentalitätswechsel in den westlichen Gesellschaften geschuldet, will sagen, der Abwendung vom Kollektivismus, und der Hinwendung zum Individualismus.

Noch in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts galt es in allen europäischen Gesellschaften als völlig normal, dass Staat und Eltern die eigene Lebensplanung und Berufswahl maßgeblich mitgestalteten.
(29.04.2026, 20:29)alphall31 schrieb: Mir ist bloß schleierhaft warum es autokratien sein müssen . Für uns wäre eine Monarchie erstrebenswert , schon um die ganzen Am-Stück-Scheißereden nix  könnenden Politidioten los zu werden . Mit einer autokratie wär man die nicht zwingend los.
Was hat das jetzt mit meinem Kommentar zu tun?

Oder wolltest Du einfach nur mal Deine tägliche Portion Unmut absondern?
Zitieren
Ich weis nicht wieviel Leerzeilen du brauchst um zu merken das der obere Teil des Textes nichts mit dem unteren zu tun hat . Aber drei sind anscheinend zu wenig . Wenn ich deinen Kommentar gemeint hätte dann hätte er ich geschrieben das ich kein Problem hätte in solchen ungerechten und dysfunktionalen Autokratien leben zu müssen wie Singapor , Katar ,VAE oder Saudi Arabien .

Zitat:Du übergehst halt, was ich tatsächlich geschrieben habe. Denn ja, man kann einen Pflichtdienst auch freiwillig ableisten—es soll sogar Leute geben, die kein Problem damit haben, Steuern zu zahlen.

Natürlich kann man das freiwillig machen , die nennen sich dann Wehrdienstleistende , zumindest seit mindestens den 2000 Jahren wird auch offiziell so unterschieden. Hießen die beim BGS auch so früher?
Zitieren
https://www.zdfheute.de/politik/deutschl...e-100.html

Zitat:Die Truppe wächst und mit ihr die Zahl muslimischer Soldaten. Militärische Seelsorger gibt es bislang nur für christliche und jüdische Streitkräfte. Das soll sich jetzt ändern.

Militärseelsorge für Protestanten und Katholiken gibt es bereits seit Mitte der 50er Jahre. Für Soldatinnen und Soldaten jüdischen Glaubens wird seit 2021 ein Militärrabbinat aufgebaut, inzwischen arbeiten sieben Rabbiner im Auftrag der Bundeswehr.

Nun sollen auch die Muslime bedacht werden: Vor einer Woche ging die Stellenausschreibung für einen Imam online.

Das größte Problem bei der Stellenausschreibung für einen Imam war lange, dass Muslime in Deutschland keine einheitliche Interessenvertretung haben. Einen Staatsvertrag zu schließen wie mit den zwei großen christlichen Kirchen und dem Zentralrat der Juden sei deshalb nicht möglich gewesen. Jetzt suche man mittels sogenannter Leistungsausschreibung.

Ebenso im Kontext der zuletzt geführten Diskussion:

Zitat:Wie wichtig die Militärgeistlichen für die Soldatinnen und Soldaten sind, zeigt eine Studie der evangelischen Kirche von Anfang des Jahres: Darin bewerten 91 Prozent der Befragten es als gut, dass Seelsorger und Seelsorgerinnen im Dienstalltag vor Ort seien, ob als Beistand, Ratgeber und unabhängige Vertrauensperson. In einem Einsatz liege die Zustimmung zur Präsenz der Militärseelsorge sogar bei 95 Prozent.
Zitieren
(02.05.2026, 13:21)Quintus Fabius schrieb:
Zitat:Wie wichtig die Militärgeistlichen für die Soldatinnen und Soldaten sind, zeigt eine Studie der evangelischen Kirche von Anfang des Jahres: Darin bewerten 91 Prozent der Befragten es als gut, dass Seelsorger und Seelsorgerinnen im Dienstalltag vor Ort seien, ob als Beistand, Ratgeber und unabhängige Vertrauensperson. In einem Einsatz liege die Zustimmung zur Präsenz der Militärseelsorge sogar bei 95 Prozent.
Das wundert mich gar nicht, dürfte aber zu großen Teilen an den Personen liegen, die diese Stellen besetzen und daran, dass man ihnen entsprechende Freiheiten gewährt, wie sie ihre Aufgaben erfüllen.
Zitieren
Noch zwei Fundstücke:

https://www.bmvg.de/resource/blob/609376...u-data.pdf

https://www.bmvg.de/resource/blob/609376...i-data.pdf
Zitieren
(03.05.2026, 14:18)Quintus Fabius schrieb: Noch zwei Fundstücke:

https://www.bmvg.de/resource/blob/609376...u-data.pdf
Da wir gerade dabei sind, möchte ich in Bezug auf dieses Dokument eine Meinung zur Disposition stellen, auf die ich vor einigen Tagen auf Twitter gestoßen bin und die mich sehr zum nachdenken gebracht hat. Sie entstammt der Feder des SPD Politikers Arno Gottschalk, der den folgenden Text als Reaktion auf mehrere Tweets des aktuellen Under Secretary of War, Elbridge Colby, verfasst hat. Beides ist nach dem Vollzitat verlinkt.

--------------------------------------------------------------------------------
Wie Washington unsere #Militärstrategie liest – und warum das in Berlin niemand diskutiert

Die neue deutsche Militärstrategie schweigt zu den entscheidenden Fragen: zum Feindbild, zum Kriegsbild, zum Fähigkeitsaufwuchs. Offiziell aus Geheimhaltungsgründen. Faktisch, um öffentliche Debatten klein zu halten. Wer wissen will, wohin die Reise wirklich geht, muss daher außerhalb der deutschen Diskursblase suchen.

Eine ergiebige Quelle ist Elbridge Colby, Under Secretary of Defense for Policy und intellektueller Architekt der amerikanischen Indo-Pazifik-Priorisierung. In einem ausführlichen X-Thread feiert er die deutsche Strategie und übersetzt sie in zwei zentrale Begriffe: “NATO 3.0” und “one-theater approach”.

Beide Begriffe stehen so im deutschen Papier nicht. Sie sind Colbys Vokabular. Aber Berlin liefert die Sätze, die diese Übersetzung erlauben – und widerspricht ihr nicht.

Was bedeutet das konkret?
Erstens: Die Bundeswehr soll “stärkste konventionelle Armee Europas” werden. Aus US-Sicht ideal, weil es Frankreichs Autonomie-Ambitionen relativiert und Deutschland fest in die konventionelle Rolle einbettet – ohne dass die nukleare Frage aufkommt. Deutschland groß, aber unter US-Schirm.

Zweitens: Die Formel “Die NATO muss europäischer werden, um transatlantisch zu bleiben” fängt die Versuchung einer echten europäischen Verteidigungsunion auf und lenkt sie in NATO-konforme Bahnen. Mehr Europa als Verstärkung – nicht als Alternative.

Drittens, und das ist der entscheidende Punkt: Colby zitiert die Passage, ein stärkeres Europa werde “mehr zum kritischen Einsatz in wichtigen Missionen beitragen können”. Das meint nicht primär die Ostflanke. Das meint globale Lastenverteilung, damit die USA Kapazitäten gegen China konzentrieren können. Der “one-theater approach” hebt die territoriale Begrenzung der Bündnisverpflichtung faktisch auf.

Die Beteiligung an US-geführten Operationen in der Straße von Hormus ist der Präzedenzfall. Die deutsche Marine will einen Stützpunkt auf Guam und Schiffe, die im Indo-Pazifik einsetzbar sind. Das ergibt zusammen ein Bild, das in der deutschen Öffentlichkeit gerade nicht debattiert wird: Europa als globaler Hilfssheriff Washingtons.

Hinzu kommt der industriepolitische Subtext. Colbys angekündigte enge Kooperation mit der deutschen Rüstungsindustrie heißt im Klartext, dass die Beschaffungsmilliarden zu erheblichen Teilen bei US-Herstellern landen sollen – Patriot, F-35, HIMARS, Tomahawk. Eine eigenständige europäische Rüstungsbasis ist nicht vorgesehen.

Strukturell ergibt das ein reorganisiertes imperiales Portfolio: Die USA lagern die Kosten der europäischen Sicherheit aus, behalten aber die Kontrolle über die kritischen Systeme – Aufklärung, Kommando, Atomwaffen, Schlüsseltechnologien. Deutschland zahlt, baut, übernimmt Risiko, akzeptiert die Entgrenzung des Einsatzraums – und bleibt strategisch dependent.

Die eigentliche Frage lautet daher: Liest in Berlin irgendjemand das Dokument anders als Colby? Oder ist das Schweigen zu Feind und Kriegsbild auch deshalb politisch erforderlich, weil der “one-theater approach” demokratisch nicht zu vermitteln wäre?

Die größte Aufrüstung seit Jahrzehnten verdient eine ehrliche Debatte – und nicht ein Strategiepapier, das Washington besser versteht als der Bundestag.

--------------------------------------------------------------------------------
https://x.com/ArnoGottschalk/status/2048475907334050025
https://x.com/USWPColby/status/2047815123654361354

Der Vollständigkeit halber sei gesagt, dass Gottschalk sich selber als Anti-Militarist beschreibt und (abgeleitet von früheren Beiträgen) auch eine gewisse Abneigung ggü amerikanischen Truppen in Deutschland und Aufrüstung generell hegt.

Nichts desto trotz finde ich seine Analyse ausgesprochen interessant, da sich "Gesamtkonzeption militärische Verteidigung" (Ich nenne es mal GmV) aus diesem Blickwinkel gänzlich anders ließt. Dass Washington die NATO aktuell als fast schon bedingungslosen Verbündeten in Geopolitischen Fragen, egal ob innerhalb des Bündnisgebietes oder außerhalb, sieht, ist denke ich kein Geheimnis. Aber es nochmal schwarz auf weiß in einem offiziellen Dokument zu erhalten, dass man sich dem beugt, damit hatte ich tatsächlich nicht gerechnet.

Seite 19 & 20 in diesem Dokument sind der helle Wahnsinn (und mMn ein außenpolitisches Armutszeugnis). Wer schreibt denn in seine eigene nationale Verteidigungsstrategie, dass der Hauptbeweggrund für den geplanten Aufwuchs der Streitkräfte in der Forderung eines Bündnispartners liegt um diesen nach Aufforderung zu entlasten?

Mal ganz davon abgesehen, dass man in einem deutschen Verteidigungspapier auch mal eben so (kackendreist) über die Verteidigungsstrategien der europäischen Verbündeten entscheidet.
Zitat:Europäische Alliierte werden einen größeren Anteil der euro-atlantischen Sicherheit übernehmen. Deutschland wird hier mehr Verantwortung tragen. Es wird aus der Mitte Europas die Kohäsion zwischen Ost-, Zentral- und Westeuropa erhöhen und die Verbindung zu Nordamerika erhalten. In dieser neuen strategischen Rolle wird Deutschland noch mehr zum militärischen Anlehnungspartner für seine europäischen Verbündeten, um gemeinsam mit ihnen die europäische Handlungsfähigkeit zu verbessern. Verantwortung für Europa kann nur gemeinsam mit den europäischen Verbündeten und Partnern übernommen werden
https://www.bmvg.de/resource/blob/609376...u-data.pdf

Hat Berlin mal nachgefragt, ob unsere europäischen Alliierten das überhaupt wollen? Oder geht man einfach davon aus, dass dieser Sachverhalt irgendwann einfach als Order aus den Vereinigten Staaten kommt, der man dann folge zu leisten hat? Wofür denn ein "Ansprechpartner" für unsere europäischen Verbündeten, sollen wir demnächst jetzt zum Sekretär für Sprechstunden bei Mr. President werden, zum Verbindungsoffizier der alten und neuen Welt der dafür verantwortlich ist, dass "NATO Interessen" hier auch schön brav umgesetzt werden?

Ist das Satire oder schmecken Stiefel wirklich so gut? Spock
Zitieren
Der Irankonflikt zeigt doch eher, dass sich die amerikanischen Vorstellungen der Trump-Regierung nicht wirklich mit der politischen Realität decken. Dass sich die europäischen und amerikanischen Interessen im Pazifikraum derart überschneiden, dass man sie nicht ignorieren kann, ist offensichtlich und wird auch von den asiatischen Staaten sowie Australien begrüßt. So waren die Eurofighter in Japan und Australien zwar nur eine Randnotiz, entfalteten dort jedoch eine enorme politische Signalkraft.

Zudem hat sich die SPD in der Vergangenheit einem moralisch gefälligen Nichtstun hingegeben – ein Beispiel hierfür ist der desolate Zustand hinsichtlich der Beschaffung bewaffneter Drohnen.
Zitieren
(03.05.2026, 18:22)Pmichael schrieb: Der Irankonflikt zeigt doch eher, dass sich die amerikanischen Vorstellungen der Trump-Regierung nicht wirklich mit der politischen Realität decken.
Tun sie nicht? Also mEn haben wir diesbezüglich nichts getan um das Kabinett Trump vom Gegenteil zu überzeugen. Die Bundesregierung hat eine aktive Partizipation vor Beendigung der Kampfhandlungen abgelehnt, das ja, aber das ist eher ein Beispiel des klassisch neudeutschen proto-Pazifismus der in internationalen Kriesenfällen grundsätzlich Auftritt. War bei Aspides nicht anders.

Aber während manche unserer europäischen Partner ihren Luftraum für amerikanische Militärtransporte gen Nahost schlossen, blieb die deutsche Drehscheibe heimlich, still und leise offen. Während mache unserer europäischen Partner die US-Regierung direkt kritisierten, tapste die Bundesregierung vorsichtig umher und vermied jegliche Benennung des Aggressors, noch mehr, advokierte auch noch für den amerikanischen Standpunkt. Und natürlich ist man auch mit einer der ersten die daran denken, selber Kräfte in die Straße von Hormuz verlegen um eine etwaige Minensperrung zu räumen.

Wir haben keine militärische Unterstützung beigesteuert aber seiner wichtigsten Rolle, als Enabler für amerikanische Interessen in Nahost zu agieren, wurde Deutschland vollends gerecht. Wenn überhaupt dürfte sich das US Kabinett bestätigt fühlen, dass es mit uns tun und lassen kann, was es will. Siehe die aktuelle Situation in Bezug auf die Stationierung von Langstreckenwaffen, die von uns ebenfalls ohne jegliche Gegenwehr zähneknirschend hingenommen wurde.

Bei diesem Grad an Unterwürfigkeit muss ich würgen.
Zitat:Dass sich die europäischen und amerikanischen Interessen im Pazifikraum derart überschneiden, dass man sie nicht ignorieren kann, ist offensichtlich und wird auch von den asiatischen Staaten sowie Australien begrüßt. So waren die Eurofighter in Japan und Australien zwar nur eine Randnotiz, entfalteten dort jedoch eine enorme politische Signalkraft.
Darin gebe ich dir auch durchaus recht, aber wir planen nicht ein selbstständiger Akteur im Pazifikraum zu werden. Wir planen als Anhängsel der Vereinigten Staaten zu wirken und integrieren uns dafür vollständig in den amerikanischen Militärkomplex und die dazugehörige Logistikkette. Oder um es in den Worten von Colby auszudrücken, Transatlantismus als „one theatre“ Doktrin.
——

Da möchte man schon fast sagen „wären die Amerikaner doch bloß in Grönland einmarschiert“.
Vielleicht hätte das Berlin aus dem La La Land zurückgeholt.
Zitieren
Vielerlei Beiträge über das Verhältnis von Kultur und Krieg habe ich hierhin ausgelagert:

https://www.forum-sicherheitspolitik.org...#pid289114
Zitieren


Gehe zu: