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(25.04.2026, 01:24)alphall31 schrieb: Das Problem ist nicht nur bei Lucie. Prismen verzerren das Bild einfach , bei einfach Vergrößerung geht es , bei vierfach geht garnichts . Das ist einfach Physik , und bei allen NSG gleich. Führt auch dazu das das Bild im Nachtsichtgerät grisselig wird. Die verschiedenen Versionen der LucieII sind auch keine auslaufmodelle und werden auch noch beschafft . Diese werden auch nicht von der Bw selber beschafft , sondern sind Teil der neuen IdZ Ausstattung die seit ein paar Jahren zuläuft.
Bei der sogenannten Taktischen Einsatzprüfung sind letztlich 25 Punkte bei der Optik zu bemängeln gewesen .
Bei der abschließenden Bewertung wurde deutlich darauf hingewiesen das die Optik nicht nachtkampffähig ist und eingeschränkt tagkampffähig. Sämtliche beteiligten Truppenteile und Dienststellen haben die Ungeeignetheit des ELCAN Specter unabhängig voneinander festgestellt, wurde auch genau so dem Beschaffungsamt gemeldet.
Ich persönlich sehe die Zukunft in integrierten Tag/Nacht Optiken mit OLED Eiinblendung von Thermal images und ziel Daten.
LRF und thermal sind dann an der Optik mit dran.
Alternativ:
Brillen mit OLED ... analog Google Meta Brillen...Thermal auf dem Helm...thermal bild Daten per NFC Ubertragung ans Display...dann stört der Augen,Abstand nicht .Bei Tag einfach transparent die Brille...bei Nacht intelligent in den blickweg des zielvisiers projiziert.
Oder alternativ:
Voll digitale restlicht und Tag Licht cmos 4k Optik im visier ...mit 4k oled Display...im auflösuung kaum von Glas Optik zu unterscheiden.
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Dazu kommt das die Pzgren und Jäger Truppenteile welche die LucieII über die IdZ Ausstattung haben mit dieser Austattung auch eine ganz andere Optik kriegen und damit die Wahl haben was sie nutzen. Das könnte ein Hensoldt in Kombination mit dem ACRO P2 oder Steiner werden.
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alphall31:
Zitat:Das Problem ist nicht nur bei Lucie. Prismen verzerren das Bild einfach , bei einfach Vergrößerung geht es , bei vierfach geht garnichts . Das ist einfach Physik , und bei allen NSG gleich.
Ja, wenn man von hinten mit einer Nachtsichtbrille durch die Optik sieht. Was aber so oder so nicht die beste / sinnvollste Lösung ist.
Auch wenn man keine solche Optik benutzt, ist es nachteilig so zu schießen und ist ein Vorsatz auf der Waffe vor die Optik wesentlich besser. Und damit man den Vorsatz optimal nutzen kann sollte man ein monokulares Nachtsichtsystem nutzen und nicht diese aktuellen binokularen Brillen.
Das hat noch viele weitere Vorteile: es ist leichter, es verbraucht weniger Batterie, es ist deutlich kleiner, weniger sperrig und man hat eben ein Auge frei, um damit dann die Optik zu benutzen, welche auch mit Prismen mit einem Vorsatz problemlos funktioniert.
Warum besteht man bei der Bundeswehr so krampfhaft auf binokularen Nachtsichtsystemen?
Zitat:Die verschiedenen Versionen der LucieII sind auch keine auslaufmodelle und werden auch noch beschafft . Diese werden auch nicht von der Bw selber beschafft , sondern sind Teil der neuen IdZ Ausstattung die seit ein paar Jahren zuläuft.
Meiner Kenntnis nach (ohne da jetzt nachzusehen) vor allem des Gladius Systems. Aber das wird nicht beliebig weiter beschafft und stattdessen kauft man aktuell meiner Kenntnis nach Mikron Nachtsichtbrillen und XACT NV33 ein. Entsprechend hat man hier einmal mehr verschiedene Systeme je nach Einheit. Und ist Lucie II eben nicht die Zukunft. Es stimmt aber, dass manche Einheiten die es im Rahmen von Gladius gekriegt haben natürlich noch weiter behalten werden.
Zitat:Bei der sogenannten Taktischen Einsatzprüfung sind letztlich 25 Punkte bei der Optik zu bemängeln gewesen . Bei der abschließenden Bewertung wurde deutlich darauf hingewiesen das die Optik nicht nachtkampffähig ist und eingeschränkt tagkampffähig. Sämtliche beteiligten Truppenteile und Dienststellen haben die Ungeeignetheit des ELCAN Specter unabhängig voneinander festgestellt, wurde auch genau so dem Beschaffungsamt gemeldet.
So wurde es lediglich behauptet. Und so steht es in einem Hartpunkt Artikel, der sich auf irgendwelche Insider bezieht.
Aber welche Punkte genau? Was exakt wäre da zu bemängeln? Ich kenne diese Optik aus praktischer Benutzung und besitze sie selbst. Es ist lächerlich diese Optik eingeschränkt tagkampffähig zu bezeichnen. Die Leistung bei Dämmerung ist gut und deutlich besser als bei anderen vergleichbaren Optiken. Und die Nachtkampffähigkeit erzeugt man nicht durch eine Nachtsichtbrille, sondern durch einen entsprechenden Vorsatz.
Es ist an sich eine völlig absurde Idee, statt einem richtigen Nachtzieloptik mit einer Binokularen Nachtsichtbrille durch ein winziges Rotpunktvisier zu starren, dass auch noch oben aufgesetzt wird.
Man kann so manches beim Elcan kritisieren, und bei der Bundeswehrbeschaffung wäre das vor allem anderen der Preis den man da zahlt und dass dieser ständig steigt, aber Mängel an der Optik?! Das ist Unfug.
Könnte es nicht eher sein, dass man sich wegen der Kosten wie nicht unüblich in dieser Bundesrepublik irgendwie da herauswinden will mit irgendwelchen Fantasiegeschichten ala G36, Haenel etc?
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(25.04.2026, 09:25)Quintus Fabius schrieb: alphall31:
Ja, wenn man von hinten mit einer Nachtsichtbrille durch die Optik sieht. Was aber so oder so nicht die beste / sinnvollste Lösung ist.
Auch wenn man keine solche Optik benutzt, ist es nachteilig so zu schießen und ist ein Vorsatz auf der Waffe vor die Optik wesentlich besser. Und damit man den Vorsatz optimal nutzen kann sollte man ein monokulares Nachtsichtsystem nutzen und nicht diese aktuellen binokularen Brillen.
Das hat noch viele weitere Vorteile: es ist leichter, es verbraucht weniger Batterie, es ist deutlich kleiner, weniger sperrig und man hat eben ein Auge frei, um damit dann die Optik zu benutzen, welche auch mit Prismen mit einem Vorsatz problemlos funktioniert.
Warum besteht man bei der Bundeswehr so krampfhaft auf binokularen Nachtsichtsystemen?
Meiner Kenntnis nach (ohne da jetzt nachzusehen) vor allem des Gladius Systems. Aber das wird nicht beliebig weiter beschafft und stattdessen kauft man aktuell meiner Kenntnis nach Mikron Nachtsichtbrillen und XACT NV33 ein. Entsprechend hat man hier einmal mehr verschiedene Systeme je nach Einheit. Und ist Lucie II eben nicht die Zukunft. Es stimmt aber, dass manche Einheiten die es im Rahmen von Gladius gekriegt haben natürlich noch weiter behalten werden.
So wurde es lediglich behauptet. Und so steht es in einem Hartpunkt Artikel, der sich auf irgendwelche Insider bezieht.
Aber welche Punkte genau? Was exakt wäre da zu bemängeln? Ich kenne diese Optik aus praktischer Benutzung und besitze sie selbst. Es ist lächerlich diese Optik eingeschränkt tagkampffähig zu bezeichnen. Die Leistung bei Dämmerung ist gut und deutlich besser als bei anderen vergleichbaren Optiken. Und die Nachtkampffähigkeit erzeugt man nicht durch eine Nachtsichtbrille, sondern durch einen entsprechenden Vorsatz.
Es ist an sich eine völlig absurde Idee, statt einem richtigen Nachtzieloptik mit einer Binokularen Nachtsichtbrille durch ein winziges Rotpunktvisier zu starren, dass auch noch oben aufgesetzt wird.
Man kann so manches beim Elcan kritisieren, und bei der Bundeswehrbeschaffung wäre das vor allem anderen der Preis den man da zahlt und dass dieser ständig steigt, aber Mängel an der Optik?! Das ist Unfug.
Könnte es nicht eher sein, dass man sich wegen der Kosten wie nicht unüblich in dieser Bundesrepublik irgendwie da herauswinden will mit irgendwelchen Fantasiegeschichten ala G36, Haenel etc?
Habe das Elcan auf einer AR selbst mal testen dürfen...Bei Tag / Dämmerung einwandfrei...und sehr robust !
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Gladius ist der firmeninterne Name bei Rheinmetall , bei der Bw heißt das IdZ ES . Davon soll es bis 2035 fast 16000 Mannausstattung geben. Es wird also noch ein paar Jahre geliefert.
Zitat:uch wenn man keine solche Optik benutzt, ist es nachteilig so zu schießen und ist ein Vorsatz auf der Waffe vor die Optik wesentlich besser
Das ist vielleicht für sportschützen im Schützenverein besser aber nicht wenn auf einen geschossen wird .
Die Lucie gibt’s auch nicht alleine , es hat jeder ein NSA 80. außer vielleicht DMR Schützen nutzt das aber keiner und schleppt es auch nicht mit.
Zitat:Aber das wird nicht beliebig weiter beschafft und stattdessen kauft man aktuell meiner Kenntnis nach Mikron Nachtsichtbrillen und XACT NV33 ein.
Es werden derzeit 6-7 verschiedene nachtsichtgeräte beschafft . Davon sind 4 von thales und von den 4 sind 3 verschiedene Lucie II Ausführungen . Vom XACT NV33 wurden auch bloß 4000 Stück bestellt welche auch schon ausgeliefert wurden. Auch mikron gibt es schon seit 5 jahren .
Zitat:Habe das Elcan auf einer AR selbst mal testen dürfen...Bei Tag / Dämmerung einwandfrei...und sehr robust !
Da es schon bei mehreren Armeen durchgefallen ist bei der Bewertung wird das wohl seinen Grund haben . Auch die Schiessinspektion in Hammelburg fand ja 25 Punkte die man bemängelt hat. Und die wissen schon was sie machen.
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Nochmals meine ausdrückliche Bitte diese Punkte konkret zu benennen?! Denn es nützt allwenig, hier bloß Behauptungen von hartpunkt nachzubeten.
Welche 25 Mängel genau? (außer der Inkompatibilität mit den Nachtsichtbrillen des Idz ES Systems)
Zitat: Auch mikron gibt es schon seit 5 jahren .
Ja und? Erst 2025 wurde wieder nachbestellt und da läuft noch eine Menge zu in den nächsten Jahren. Lucie II wird hingegen im Verhältnis zu den anderen Systemen ein Minderheitensystem sein, also nicht die vorherrschende Nachtsichtbrille.
Zitat:Die Lucie gibt’s auch nicht alleine , es hat jeder ein NSA 80. außer vielleicht DMR Schützen nutzt das aber keiner und schleppt es auch nicht mit.
Das ist ja auch ein Nachtsichtaufsatz der sehr viel größer und schwerer ist als das was heute technisch möglich ist und was für das Elcan verfügbar wäre. Ich bitte dich. Dieses "Trum" kannst du ja nicht wirklich zum Maßstab machen. Zumal es wie gesagt ein Aufsatz ist und kein moderner Vorsatz.
Zitat:Das ist vielleicht für sportschützen im Schützenverein besser aber nicht wenn auf einen geschossen wird .
Warum? Bitte konkretisiere diesen Punkt, sonst schreiben wir etwaig nur aneinander vorbei?
Ebenso ignorierst du vollständig, dass ich zusätzlich zu einem Vorsatz ein monokulares Nachtsichtsystem verwenden würde. Man also keineswegs nur den Vorsatz hätte. Ich nannte auch explizit die Vorteile eines solchen monokularen Systems.
Welche Vorteile soll ausgerechnet eine sperrige schwere am Helm befestigte binokulare Nachtsichtbrille mit der man durch ein winziges Rotpunktvisier starrt für Vorteile gegenüber einem sehr viel leichteren, sehr viel kompakteren monokularen System kombiniert mit einem Vorsatz für eine Optik konkret haben?
Hast du beides schon mal benutzt und miteinander verglichen?
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Also was nun? Was für Punkte konkret? Was für Kritik konkret?
Allgemein:
Hier eine meiner Meinung nach sehr ausgeglichene und korrekte Darstellung, welche sich weitgehend mit meinen eigenen Erfahrungen deckt:
https://www.youtube.com/watch?v=eRI8f1T4k6M
Ebenso:
https://www.youtube.com/watch?v=Ty8j7JEvR2E
Im übrigen haben Prismen-Optiken auch deutliche Vorteile, insbesondere in diesem Vergrößerungsbereich und insbesondere in Bezug auf die Parallaxe. Und es eignet sich halt besonders gut um damit ein Wärmebildgerät als Vorsatz zu verwenden. Ein weiterer immenser Vorteil ist, dass die Montage bereits integriert ist. Das entscheidendste aber ist die Robustheit und Schlichtheit. Das eigentliche Problem ist der Preis und dass es eben keine moderne Smart-Optik ist, was für die Frage der Bekämpfung von Drohnen elementar ist.
Für den sehr hohen Preis könnte man noch etwas mehr Geld in die Hand nehmen und jedes Sturmgewehr entsprechend mt einer Smart-Optik versehen. Dies, spezialisierte Munition gegen Luftziele und die Verbindung des Visier zu programmierbaren Granaten
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Zitat: Das ist ja auch ein Nachtsichtaufsatz der sehr viel größer und schwerer ist als das was heute technisch möglich ist und was für das Elcan verfügbar wäre.
Es war ja nun mal Bauart bedingt schon mal nicht anders möglich beim G36.
Wer bauartbedingt ein NSV80 am G36 montieren konnte ( bei uns ca80%) hatte natürlich ein NSV80. NSV80 wird ebenfalls durch Nachfolger von Hendsoldt ersetzt, damit wurde schon begonnen. Das elcan wird in der Kampftruppe nicht flächendeckend eingeführt und für den Rest brauch man keine vorsatzgeräte .
Ob da Beschaffungen vorgesehen sind , keine Ahnung.
Zitat:Ja und? Erst 2025 wurde wieder nachbestellt und da läuft noch eine Menge zu in den nächsten Jahren. Lucie II wird hingegen im Verhältnis zu den anderen Systemen ein Minderheitensystem sein, also nicht die vorherrschende Nachtsichtbrille
Was für andere Systeme ? Die Mikron Ist die Brille Querschnitt für Bw und Lucie II D und DIR ist standartbrille für Infanterie und abgesetzten Teile Pzgren . Von den bestellten 6000 XACT NV33 hat das Heer bloß 1000 bekommen , der Rest ging an Marine und Lw, auftrag erledigt. BONIE-M Wurde noch als fahrerbrille beschafft vor einigen Jahren mit 1700 Stück. Die Mikron ist die Nachfolgebeschaffung für die beiden letztgenannten. Alles andere waren mal kleinstbeschaffungen oder Spezialkräfte . Die Mikron hat zwar den Vorteil das man die Monokulare separat wegklappen kann aber sie ist auch schwerer und hat ein geringeres Sichtfeld als die LucieII.
Das Wichtels ist es ja was das Ganze ausmacht.
Zitat:Welche 25 Mängel genau? (außer der Inkompatibilität mit den Nachtsichtbrillen des Idz ES Systems)
Solche Berichte sind nicht umsonst Eingestuft. Lässt du dich beordern und Sicherheitsüberprüfen kannst du jederzeit Einsicht nehmen in solche Unterlagen . Warum man bei Hartpunkt gerade die LucieII ausgewählt hat und benannt oder auf welchen Bericht man sich bezieht weis man nur dort, das Heer bezieht sich auf Nachtsichtbrillen allgemein, da es nun mal alle betrifft. Was auch kein Fehler der Optik ist sondern einfach Physik.
Hartpunkt schreibt ebenfalls von zusammenbrechenden Transmissionswerte bei Du kelheit , die Transmission verschlechterte sich aber schon bei Gebäuden oder Veränderungen der Lichtverhältnisse.
Die Forderungen des Beschaffungsamtes an den Hersteller sind ja nicht komplett bekannt. Diese waren auch nirgends aufgeführt von Herstellerseite.
Die Optik hat nichts mehr gemein mit der die man auf dem zivilen Markt erhält. Wieviele der Mängel durch die Forderungen des Beschaffungsamtes entstanden sind ist ebenfalls unbekannt bisher. Bemängelt wurde ebenso die Aufnahme , irgendwelche Hebel an der Optik und Schattenbildung in der Optik und Gewicht war glaub ich auch dabei.
Was nutzt es aber wenn man die benannten Mängel kennt , wenn die Optik nicht bekannt ist ?
Zu guter letzt gibt es wie immer bei Beschaffungen eine recht laute Fraktion, die das ELCAN ablehnt und lieber ein LVPO hätten . Es wird am Ende eine Mischung von allem sein. Man kann sie halt auch für nichts anderes verwenden , Mg4 vielleicht noch , aber die haben ja eine Optik .
Zitat:Welche Vorteile soll ausgerechnet eine sperrige schwere am Helm befestigte binokulare Nachtsichtbrille mit der man durch ein winziges Rotpunktvisier starrt für Vorteile gegenüber einem sehr viel leichteren, sehr viel kompakteren monokularen System kombiniert mit einem Vorsatz für eine Optik konkret haben?
Erst mal ist die Lucie II leichter als ein PVS14 der US Streitkräfte , das Gewicht hängt ja ebenfalls am Helm , aber einseitig . Ein binokulares Gerät hat ein bedeutend größeres Sehfeld, darum geht es ja eigentlich. Binokulare Nachtsichtbrillen sind auch für längere Beobachtungen und räumliches Sehen besser, da sie ein natürliches Bild liefern und die Tiefenwahrnehmung durch Nutzung beider Augen viel größer ist. Monokulare Systeme sind meistens billiger und man hat den Vorteil das ein Auge an die Dunkelheit gewöhnt bleibt.
Und wenn 340 gr für dich sperrig sind dann frag mal bei spezialkräften nach , das wiegt dreifache und hat eine separate Stromversorgung . Auch benötigt man ein binokulares Gerät um IRIS-C und THEA nutzen zu können.
Zum fahren von Fahrzeugen ebenfalls . Monokulare Systeme Kann man stellenweise als vorsatzgeräte nutzen , je nach Typ , das ist noch ein Vorteil. Das geringe Sichtfeld ist aber schon schwerer Nachteil, vor allem wen man damit arbeiten muss. Das schießen macht den geringsten Anteil aus bei Nutzung von NSG , es soll mich doch in die Lage versetzen wenn möglich die gleichen Tätigkeiten wie am Tage zu erledigen. Mit nur 20-30 des Blickfeldes wird das schwierig.
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alphall31:
Zitat: das Heer bezieht sich auf Nachtsichtbrillen allgemein, da es nun mal alle betrifft.
Es gibt Nachtsichtbrillen die durchaus auch mit dem geringen Augenabstand zur Optik funktionieren würden. Man müsste also noch präziser sagen: bezieht sich auf alle Optiken die das Heer hat.
Dem folgend wäre aber die einfachste, beste und deutlich kostengünstigere (!) Lösung ein modernes Monokular System, und ein Vorsatz. Das wäre gerade für Infanterie die Elcan benutzt in jedem Fall besser. Und entsprechend die Binokularen Systeme an andere Einheiten die kein Elcan haben abzugeben.
Zitat:zusammenbrechenden Transmissionswerte bei Du kelheit , die Transmission verschlechterte sich aber schon bei Gebäuden oder Veränderungen der Lichtverhältnisse.
Und das ist mir beispielsweise unbegreiflich, weil ich das bei meinem Elcan absolut nicht nachvollziehen kann. Das ist schlicht und einfach bei diesem System nicht so - es sei denn !
Zitat:Die Forderungen des Beschaffungsamtes an den Hersteller sind ja nicht komplett bekannt. Diese waren auch nirgends aufgeführt von Herstellerseite. Die Optik hat nichts mehr gemein mit der die man auf dem zivilen Markt erhält. Wieviele der Mängel durch die Forderungen des Beschaffungsamtes entstanden sind ist ebenfalls unbekannt bisher.
Die Bundeswehr hat hier irgendwas bestellt, was schlicht und einfach nicht das Elcan ist wie es normalerweise ist.
Vielleicht erklärt das auch die ins Nirgendwo explodierenden Preise. Denn das ist beispielsweise auch ein Punkt den ich nicht nachvollziehen kann, warum die Preise derart steigen sollten.
Zitat:Bemängelt wurde ebenso die Aufnahme , irgendwelche Hebel an der Optik und Schattenbildung in der Optik und Gewicht war glaub ich auch dabei.
Die Aufnahme ist zwar nicht mehr der Stand der Dinge, aber absolut bewährt, robust und gut. Und was für Hebel sollen das sein? Schattenbildung in der Optik? Hab ich noch nie festgestellt. Was für eine Schattenbildung??
Zum Gewicht: es wird immer wieder behauptet das Elcan sei schwerer als vergleichbare Optiken. Das lässt aber außer Acht, dass hier die Aufnahme bereits integriert ist. In Wahrheit ist es insgesamt gesehen nicht schwerer.
Zitat:Auch benötigt man ein binokulares Gerät um IRIS-C und THEA nutzen zu können.
Zum fahren von Fahrzeugen ebenfalls .
Man kann Fahrzeuge mit einem Monokularen System fahren. Das ist nur eine Gewöhnungsfrage. Geht problemlos. Das Argument bezüglich IRIC-C finde ich eigentümlich. Das ist doch nur ein Vorsatz für Nachtsichtgeräte?! Kann das nicht bei jedem Nachtsichtgerät verwendet werden? Laut Hersteller sogar bei solchen die nicht von THEON produziert wurden?
Zitat:Erst mal ist die Lucie II leichter als ein PVS14 der US Streitkräfte
Das ist ja auch mal nicht ernsthaft der Vergleich. Beide sind schwerer als heute marktverfügbare moderne Monokulare.
Zitat:wenn 340 gr für dich sperrig sind dann frag mal bei spezialkräften nach , das wiegt dreifache und hat eine separate Stromversorgung .
Beispielsweise wiegt ein XACT NV32 nur 180 Gramm und ist viel kompakter. Und Sperrigkeit und Gewicht sind im weiteren auch nicht dasselbe.
Zitat:Das geringe Sichtfeld ist aber schon schwerer Nachteil, vor allem wen man damit arbeiten muss. Das schießen macht den geringsten Anteil aus bei Nutzung von NSG , es soll mich doch in die Lage versetzen wenn möglich die gleichen Tätigkeiten wie am Tage zu erledigen. Mit nur 20-30 des Blickfeldes wird das schwierig.
XACTV NV33 und NV32 haben das exakt gleiche Sichtfeld. Es ist nämlich keineswegs so, dass Binokulare Systeme automatisch ein größeres Sichtfeld haben.
Zitat:Das schießen macht den geringsten Anteil aus bei Nutzung von NSG , es soll mich doch in die Lage versetzen wenn möglich die gleichen Tätigkeiten wie am Tage zu erledigen.
Exakt. Das ist der entscheidende Punkt. Und genau deshalb, genau deswegen (!) sind moderne Monokulare Systeme besser, weil leichter, verbrauchen weniger Strom, weniger sperrig und man hat ein Auge frei von der Nachtsichtbrille was tatsächlich bei Dunkelheit vorteilhaft für das Bewegen und die eigene Orientierung im Gelände ist. Genau deswegen sind Monokulare besser, weil das Schießen eben nicht die primäre Aufgabe ist.
Die Vorteile des viel leichteren, viel kompakteren, viel praktischeren Monokularen Systems würden sich vom Soldaten bis hin zur Logistik nach hinten durch kulminieren. Von den geringen Kosten für die Beschaffung noch zu schweigen. Es macht einfach einen Riesen-Unterschied wenn man mehrere Nächte hintereinander über Wochen hinweg so ein System aktiv nutzt, wenn dieses viel leichter ist, viel weniger Batterie verbraucht und viel weniger sperrig ist und man durch das freie Auge allerlei Vorteile beim Bewegen in schwierigem Gelände hat etc.
Zudem ist noch zu bedenken, dass so ein System versagen kann, oder sonstige Probleme auftreten, kein Strom mehr da ist usw. und dann hat man ein Auge welches bereits an die Dunkelheit gewöhnt ist. Und es gibt noch weitere Vorteile.
Aber nun gut: die Bundeswehr hat sich nun mal darauf festgelegt einen bunten Zoo aus verschiedenen binokularen Systemen zu beschaffen, da würde ein Monokulares System für Infanterie / Kampftruppe ja nur die sonstige Vielfalt stören......
Zitat:Zu guter letzt gibt es wie immer bei Beschaffungen eine recht laute Fraktion, die das ELCAN ablehnt und lieber ein LVPO hätten .
Ich sehe hier viele Parallelen zum G36 Nachfolger und was da alles bei der Beschaffung verbrochen wurde.
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(28.04.2026, 20:20)Quintus Fabius schrieb: alphall31:
Es gibt Nachtsichtbrillen die durchaus auch mit dem geringen Augenabstand zur Optik funktionieren würden. Man müsste also noch präziser sagen: bezieht sich auf alle Optiken die das Heer hat.
Dem folgend wäre aber die einfachste, beste und deutlich kostengünstigere (!) Lösung ein modernes Monokular System, und ein Vorsatz. Das wäre gerade für Infanterie die Elcan benutzt in jedem Fall besser. Und entsprechend die Binokularen Systeme an andere Einheiten die kein Elcan haben abzugeben.
Und das ist mir beispielsweise unbegreiflich, weil ich das bei meinem Elcan absolut nicht nachvollziehen kann. Das ist schlicht und einfach bei diesem System nicht so - es sei denn !
Die Bundeswehr hat hier irgendwas bestellt, was schlicht und einfach nicht das Elcan ist wie es normalerweise ist.
Vielleicht erklärt das auch die ins Nirgendwo explodierenden Preise. Denn das ist beispielsweise auch ein Punkt den ich nicht nachvollziehen kann, warum die Preise derart steigen sollten.
Die Aufnahme ist zwar nicht mehr der Stand der Dinge, aber absolut bewährt, robust und gut. Und was für Hebel sollen das sein? Schattenbildung in der Optik? Hab ich noch nie festgestellt. Was für eine Schattenbildung??
Zum Gewicht: es wird immer wieder behauptet das Elcan sei schwerer als vergleichbare Optiken. Das lässt aber außer Acht, dass hier die Aufnahme bereits integriert ist. In Wahrheit ist es insgesamt gesehen nicht schwerer.
Man kann Fahrzeuge mit einem Monokularen System fahren. Das ist nur eine Gewöhnungsfrage. Geht problemlos. Das Argument bezüglich IRIC-C finde ich eigentümlich. Das ist doch nur ein Vorsatz für Nachtsichtgeräte?! Kann das nicht bei jedem Nachtsichtgerät verwendet werden? Laut Hersteller sogar bei solchen die nicht von THEON produziert wurden?
Das ist ja auch mal nicht ernsthaft der Vergleich. Beide sind schwerer als heute marktverfügbare moderne Monokulare.
Beispielsweise wiegt ein XACT NV32 nur 180 Gramm und ist viel kompakter. Und Sperrigkeit und Gewicht sind im weiteren auch nicht dasselbe.
Exakt. Das ist der entscheidende Punkt. Und genau deshalb, genau deswegen (!) sind moderne Monokulare Systeme besser, weil leichter, verbrauchen weniger Strom, weniger sperrig und man hat ein Auge frei von der Nachtsichtbrille was tatsächlich bei Dunkelheit vorteilhaft für das Bewegen und die eigene Orientierung im Gelände ist. Genau deswegen sind Monokulare besser, weil das Schießen eben nicht die primäre Aufgabe ist.
Die Vorteile des viel leichteren, viel kompakteren, viel praktischeren Monokularen Systems würden sich vom Soldaten bis hin zur Logistik nach hinten durch kulminieren. Von den geringen Kosten für die Beschaffung noch zu schweigen. Es macht einfach einen Riesen-Unterschied wenn man mehrere Nächte hintereinander über Wochen hinweg so ein System aktiv nutzt, wenn dieses viel leichter ist, viel weniger Batterie verbraucht und viel weniger sperrig ist und man durch das freie Auge allerlei Vorteile beim Bewegen in schwierigem Gelände hat etc.
Zudem ist noch zu bedenken, dass so ein System versagen kann, oder sonstige Probleme auftreten, kein Strom mehr da ist usw. und dann hat man ein Auge welches bereits an die Dunkelheit gewöhnt ist. Und es gibt noch weitere Vorteile.
Aber nun gut: die Bundeswehr hat sich nun mal darauf festgelegt einen bunten Zoo aus verschiedenen binokularen Systemen zu beschaffen, da würde ein Monokulares System für Infanterie / Kampftruppe ja nur die sonstige Vielfalt stören......
Ich sehe hier viele Parallelen zum G36 Nachfolger und was da alles bei der Beschaffung verbrochen wurde.
Ein Elcan ist für den/die 0815 Landser/In UM WELTEN besser, als der 30 Jahre alte Optik Schrott, den wir Reservisten aktuell auf den ebenso alten und veralteten G36 A0/A1 zu sehen bekommen!!
Ich weiß nicht, ob ich die Kombi G95/Elcan noch jemals als Reserrvist zum Schießen bekomme...
... Aber falls ja, freue ich mich drauf
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(29.04.2026, 00:16)Milspec_1967 schrieb: Ich weiß nicht, ob ich die Kombi G95/Elcan noch jemals als Reserrvist zum Schießen bekomme... Der Reservistenverband arbeitet daran, dir das zu ermöglichen.
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Zitat:Ein Elcan ist für den/die 0815 Landser/In UM WELTEN besser, als der 30 Jahre alte Optik Schrott, den wir Reservisten aktuell auf den ebenso alten und veralteten G36 A0/A1 zu sehen bekommen!! Sad
Du siehst doch genau das gleiche wenn du durch die Optik schaust wie der Schütze. Mit G95 und elcan.
Außer das du jetzt roten Punkt in deinem absehen hast.
Und weil monokulare besser sind gehen alle wieder zurück , weil sich so bewährt hat .
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(29.04.2026, 10:57)alphall31 schrieb: Du siehst doch genau das gleiche wenn du durch die Optik schaust wie der Schütze. Mit G95 und elcan.
Außer das du jetzt roten Punkt in deinem absehen hast.
Und weil monokulare besser sind gehen alle wieder zurück , weil sich so bewährt hat .
Die letzte G36 Optik, die ich live durchgesehen habe, war:
...enges Sehfeld beim 3er (ELCAN wesentlich besser bei 4 fach)
... dunkler als ELCAN bei Tageslicht
... schlecht gewartet (trüb/verkratztes Glas)
... 3 fach Visier nicht beleuchtet. (oder fkt nicht ??)
Ist ggf. subjektiv...aber ich bin als Sportschütze kein Laie, was multiples Testen vom multiplen Optiken betrifft.
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https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:HKG36Reticle.svg
Sollte ja bekannt sein .
Mit roten Punkt halt auch im elcan
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(29.04.2026, 21:05)alphall31 schrieb: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:HKG36Reticle.svg
Sollte ja bekannt sein .
Mit roten Punkt halt auch im elcan
Das ELCAN was ich gesehen hatte, hatte das "typische" Yard Absehen bis 1000Yd
https://www.breachbangclear.com/wp-conte...eticle.jpg
Idt das Absehen der BW Variante identisch (Yd und m nehmen sich nicht viel)?
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