Militärische Lehren aus dem Ukraine-Krieg
LieberTee:

Zitat:Kann doch nicht so schwierig sein Trophy an einen Heli zu klöppeln?

Es gibt bereits seit Jahren Hardkillsysteme für Helis. Das ist nicht das Problem. Im weiteren schrieb ich MANPADS u.s.w. Hardkill auf Heli hat einen recht eingeschränkten Schutzbereich.

Zitat:Und naja, die Amis haben in Venezuela gezeigt was möglich ist, und im Iran einen Piloten aufgesammelt .

Das ist ja auch kein ernsthafter Krieg gegen einen ernsthaften Gegner. Aber noch viel wesentlicher ist die begrenzte Zielsetzung: Evakuierung einer oder weniger Personen - im Verhältnis zum Halten eines Objektes / Zielraumes. Das sind völlig verschiedene Ebenen von der Schwierigkeit her. Das ist nicht ansatzweise vergleichbar und kann daher auch nicht als Vergleich heran gezogen werden.

Zitat:ja gut du unterscheidest zwischen luftbeweglichen Operationen und Luftlandeoperationen, aber wieso geht das Eine und das Andere nicht?

Luftbewegliche Operationen kann ich mit Helis in Bodennähe führen, und Luftlandeoperationen setzen große Transportflugzeuge voraus um eine ausreichende Quantität von Truppen einsetzen zu können. Beim erstgenannten steigen die Soldaten aus dem Heli aus, und können auch wieder in ihn einsteigen. Man könnte sich die Helis praktisch gesehen als fliegende Schützenpanzer vorstellen und in Kalter Krieg Zeiten gab es eine ganze Reihe Konzepte in diese Richtung. Luftlandeoperationen bedeuten Verbringung per Fallschirm mit allen Problemen die das mit sich bringt. Der Zugriff mit Helis ist meiner Ansicht nach auch im modernen Krieg denkbar (bestimmte Umstände vorausgesetzt). Man unterschätzt auch die Menge der Truppen die per Heli transportiert werden können. Eine tatsächlich große Luftlandeoperation mit Transportflugzeugen halte ich im modernen Krieg für viel zu Risikoreich. Sie würde zur höheren Wahrscheinlichkeit mit dem Verlust der Truppen wie der eigentlich viel zu wertvollen Transportflugzeuge enden.

In diesem Kontext ist Hostomel ein Lehrstück sondergleichen. Die Russen brachen den Anflug der Transportflugzeuge ab, obwohl der Flughafen praktisch eingenommen wurde, weil das Risiko unbeherrschbar wurde. Die luftbewegliche Operation gegen den Flughafen hingegen funktionierte. Das Nachführen weiterer Truppen per Heli aber wurde ebenso wegen des Risiko verworfen. Schlussendlich ist das ein gutes Beispiel für die Gliederung des heutigen Kriegsraumes und anhand dieser kann man eigentlich sehr gut erkennen wo der primäre Unterschied zu früher ist.

Im Prinzip gliedert sich der Kriegsraum in einen Eigenen Raum (diesen definiere ich so, dass dort Konzentration eigener Mittel möglich ist weil der Feind unzureichend in ihn hinein wirken kann. Dieser untergliedert sich noch in zwei Bereiche: einen in welchem eine Konzentration von Einheiten möglich ist, aber andere Mittel zu konzentrieren noch zu risikoreich ist. Und einen Bereich in dem jedwede Konzentration aller Mittel möglich ist. Erstgenannter ist natürlich näher am Feind. Dem folgend gibt es einen umkämpften Raum. In diesen können der Feind und man selbst hinein wirken. Und dann gibt es einen feindlichen Raum, der analog zu unserem Raum gegliedert ist, also zuerst der Bereich in dem der Feind noch Einheiten konzentrieren kann und einen in dem er alle Mittel konzentrieren kann.

Schlussendlich war der Kriegsraum schon immer so gegliedert. Diese Gliederung gilt also für Kriege früher wie für den Krieg in der Ukraine wie für zukünftige Kriege. Was sich verändert ist die Größe / Tiefe der jeweiligen Bereiche und was sich vor allem verändert hat ist die Frage der Effektivität der Feuerkraft im Umkämpften Raum.

Bis dato galt in der mechanisierten Kriegsführung, dass ich mit einer Panzer-Einheit, wenn ich einen Schwerpunkt bilde und mit geballter Kampfkraft durch den umkämpften Raum stoße, einen Durchbruch erzielen kann. Der umkämpfte Raum war aber nicht so tief wie heute. Heute muss man also mehr Gelände überqueren um in den feindlichen Raum zu gelangen. Dem folgend aber sinkt das Risiko für einen selbst nicht, wie dies früher der Fall war, sondern es ist weiterhin sehr hoch. Darüber hinaus führt der Vorstoß in den feindlichen Raum heute nicht mehr zu gleichen Effekten, weil die feindlichen Mittel der rückwärtigen Dienste wie schon erwähnt weiter entfernt vom umkämpften Raum sind.

Die mechanisierten Einheiten müssen also mit höherem Risiko eine größere Strecke zurücklegen bevor die beabsichtigten Effekte des Durchbruch einsetzen. Das hatte ich ja schon ausgeführt. Dafür fehlt den klassischen mechanisierten Einheiten wie sie aktuell bestehen in vielen Fällen die Befähigung was Geschwindigkeit und Reichweite angeht sowie den Selbstschutz. Entsprechend stellt der Schwerpunkt, stellt also die Konzentration der Truppen für den Durchbruch für den Gegner nicht mehr ein Problem, sondern eine Chance dar, uns vernichtende Verluste zuzufügen. Daher kann sogar in Frage gestellt werden, ob eine Konzentration von Truppen im umkämpften Raum überhaupt noch möglich ist und was hierfür erforderlich wäre. Denn nur durch das herbeiführen bestimmter Umstände kann ich heute im umkämpften Raum überhaupt noch Truppen konzentrieren und ist dieser hinter sich gebracht, stellt die Konzentration der Truppen immer noch mehr ein Problem als eine Lösung dar.

Nun zurück zur Luftlandung bzw. der luftbeweglichen Operation. Diese hätte natürlich den Vorteil, dass die Kräfte bis zum eigentlichen Objekt / Zielraum nicht konzentriert werden müssten, dass sie schneller mehr Strecke machen und dass sie tiefer und schneller in den feindlichen Raum hinein greifen können. Entsprechend könnten damit also die Effekte erzielt werden, welche mechanisierte Einheiten am Boden nicht mehr erzielen können. So weit, so richtig. Aber: diese Effekte dienen ja einem spezifischen Zweck, nämlich dem Zusammenbruch der feindlichen Verbände im umkämpften Raum und insbesondere im feindlichen Raum direkt dahinter, in dem Bereich in welchem der Feind zumindest Einheiten konzentrieren kann.

Das entspricht übrigens im Prinzip dem was man im Kalten Krieg im Kontext der Air-Land-Battle als Deep bezeichnete - wobei der Durchbruch damals vor allem darauf abziele, die wesentliche zweite Stafffel der feindlichen Truppen in genau diesem Bereich zu treffen und zu schlagen. Das Konzept des Feindes war ja wiederum gerade eben, den Kampf in die Tiefe dadurch zu führen, dass die erste Staffel den Durchbruch erzielt (für den Feind) und die zweite Staffel diesen dann für den Stoß in die Tiefe nutzt. Dies wäre dann entsprechend durch den Angriff auf die feindlichen Einheiten im Bereich des Deep pariert worden.

Das Problem mit Luftlandung / luftbeweglichen Truppen ist nun im weiteren in diesem Kontext zweigestaltig: 1. Wenn man diese im feindlichen Raum einsetzt, so kann der Feind dort aufgrund der heutigen technischen Möglichkeiten immer noch immense Feuerkraft gegen sie zusammen ziehen, auch von weiter weg. Solange diese Feuerkraft im feindlichen Raum für diesen abrufbar ist, können sich leichte luftbewegliche Truppen dort nicht halten. und 2. können diese gegen feindliche Truppen in diesem Raum aufgrund der von diesen abrufbaren Feuerkraft nicht bestehen und dies selbst dann nicht, wenn die feindlichen Truppen zahlenmässig schwächer wären. Womit wir zu folgendem Punkt kommen:

Zitat:da wie wir wissen die moderne Kriegsführung den Verteidiger bevorteilt, sollte es doch für die überlegene Kriegspartei möglich sein, das per Luftlandung eingenommene Gebiet zu halten.

Was sie eben wegen der beschriebenen Umstände nicht können, solange sie im feindlichen Raum stehen. Das ist der primäre Unterschied zu früher. Die aus der Distanz bzw. aus erheblicher Distanz abgreifbare Feuerkraft des Feindes, von Artillerie über Drohnen bis hin zu eigenen Kampfflugzeugen. Denn man muss bedenken, dass der feindliche Raum ja derjenige ist, in welchem die rückwärtigen Dienst stehen - wobei der Zugriff auf diese ja eben diese Effekte erzielen soll die dann zum Kollaps der feindlichen Einheiten im Frontraum führen - dass aber dieser feindliche Raum gerade dadurch definiert ist, dass wir dort nicht ausreichend hinein wirken können, und der Feind dort Mittel konzentrieren kann.

Zitat:Du meinst Abriegelung der feindlichen frontnahen Kräfte vom Nachschub und aushungern?

Abriegelung aus der Luft ist ein fester Begriff. Er wirkt auf die frontnahen Kräfte bzw. die feindlichen Einheiten im Frontraum indirekt. Und erzielt exakt die Effekte, die auch ein Vorstoß mechanisierter Kräfte in die Tiefe des Raumes eigentlich erzeugen soll. Nur halt eben aus der Luft und früher / bisher langsamer bzw. weniger effektiv.

Zitat:Abriegelung bedeutet eine Dominanz im Drohnenraum, über dem feindlichen Hinterland. Hm, ok, meine Idee war, diese Dominanz mit Luftlandungen abzusichern und zu vervollkommnen, aber es geht auch ohne

Weiter in der Frage, wie man heute kämpfen soll, wo die Konzentration eigener Kräfte am Boden im umkämpften Raum und im feindlichen Raum schlussendlich in den allermeisten Fällen zu risikoreich ist.

Für die Abriegelung aus der Luft kann und sollte man am Boden Sondereinheiten einsetzen, und alles andere was sich dafür eignet. Deshalb sagte ich ja, dass dieses Operationskonzept massiv ausgebaut werden müsste und in einem Streitkräfteübergreifenden ganzheitlichen Ansatz betrieben werden muss. In einem viel größeren Ausmaß als bisher angedacht. Man braucht dazu aber eben keine großen Luftbeweglichen Einheiten oder große Luftlandungen. Das bietet für die Abriegelung keinen wirklichen Vorteil.

Schlussendlich kann man nur so die Voraussetzungen dafür schaffen, dass die eigenen Bodentruppen dann den umkämpften Raum "verschieben" können, so dass der eigene Raum sich damit in Richtung des Zielgebietes verschiebt, welches man einnehmen will. Und welches man deshalb einnimmt bzw. einnehmen muss, weil dies Vorteile in Bezug auf das eigentliche Ziel generiert, die Vernichtung der feindlichen Streitkräfte. Die Einnahme von Raum dient also primär zunächst einmal diesem Zweck und keinem anderen. Der Kollaps der feindlichen Kampfeinheiten im Frontraum wird also nicht dadurch herbei geführt, dass man einen Durchbruch am Boden erzielt, sondern dass man durch die Effekte der ganzheitlichen Abriegelung und die eigene Wirkung in den umkämpften Raum hinein diesen in Richtung des feindlichen Raumes wegschieben kann, so dass der eigene Raum sich damit ausdehnt.

Dazu muss an die Seite der ganzheitlichen Abriegelung vor allem anderen der Sieg in der Schlacht um die Aufklärung treten. Denn der umkämpfte Raum ist ja einer, in welchen der Feind in einem zu weitgehenden Maß hinein aufklären kann. Seine Feuerkraft kann nur dann dort wirken und damit diesen Raum umkämpft machen, wenn der Feind ausreichend aufklären kann.

Das heißt, die Kriegsführung zielt dem folgend nicht mehr auf einen Durchbruch ab. Es wird also kein Schwerpunkt mehr gebildet und dann konzentriert an einer Stelle durchgebrochen, sondern an die Stelle des Durchbruch tritt der Zweiklang von ganzheitlicher Abriegelung zusammen mit dem Sieg im Kampf um die Aufklärung im umkämpften Raum - wodurch der umkämpfte Raum von selbst nach hinten weicht und sich der eigene Raum ausdehnt und der feindliche Raum schrumpft.

Entsprechend ist der Kampf um die Aufklärung der entscheidende.

Zitat:es sei denn der Feind machts wie die Vietcong und baut Tunnel. Vielleicht ist das auch eine Lehre aus dem Ukraine-Krieg, und die baltischen Länder sollten nicht nur Panzersperren, sondern auch Tunnelsysteme bauen? Israel kann die Nutzung von Tunneln nicht effektiv aus der Luft stören ...

Absolut. Ausgedehnte Tunnelsysteme sind ein Mittel, dem Feind den Sieg im Kampf um die Aufklärung zu entziehen und damit verhindern sie die Verschiebung des umkämpften Raumes bzw. behindern diese und erhöhen den dafür notwendigen Gesamtaufwand.

Tunnel sind daher eigentlich eine der elementaren Lehren des Ukraine Krieges, aber selbst in der Ukraine werden sie sträflich vernachlässigt. Ausgedehnte Tunnel ermöglichen es zudem kleineren (und damit weniger versorgungsintensiven) feindlichen Einheiten im Frontraum stehen zu bleiben (und dort weiter versorgt zu werden) und negieren damit den Durchbruch solange der Feind noch Feuerkraft aus dem eigenen (feindlichen) Raum abrufen kann.

Sie negieren also die Effekte des bisherigen mechanisierten Durchbruch. Dennoch würden auch die Einheiten in Tunnel schlussendlich kollabieren, wenn es gelingt den Zweiklang aus ganzheitlicher Abriegelung und Sieg im Kampf um die Aufklärung umzusetzen. Wenn beides gelingt, ist die Vernichtung dieser Einheiten in den Tunneln dann nur noch eine Frage der Zeit. Es muss aber beides zugleich der Fall sein.

Luftbewegliche Operationen könnten also in drei Bereichen in dieser Art der Kriegsführung relevant werden:

1. Im hybriden Krieg, als ausreichend schnelle Einheiten um damit im Bereich der unkonventionellen Kriegsführung zu agieren.

2. Im Rahmen der ganzheitlichen Abriegelung wie des Kampf um die Aufklärung (welche an die Stelle des Durchbruch mechanisierter Einheiten treten)

und 3. bei der eigentlichen Einnahme des Zielraumes, wenn der umkämpfte Raum ausreichend weit verschoben werden konnte, da solche Einheiten dann ad hoc sehr schnell in diesen Zielraum verbracht und dort konzentriert wreden können, was (etwaig vorübergehend) dadurch möglicht wird, dass der umkämpfte Raum (vorübergehend) verschoben wurde. Denn der Sieg in der Aufklärung und die ganzheitliche Abriegelung werden in vielen Fällen nur temporär sein. Sobald wie aber entsprechend leichte Kräfte im Zielraum ausreichend etabliert haben steht der Gegner vor dem gleichen Problem wie wir, wie er diese Einheiten dort zum kollabieren bringen will. Entsprechend etablieren diese Einheiten dann den umkämpften Raum im neuen Gebiet.

Schlussendlich gehören luftbewegliche Einheiten damit primär zum Komplex Aufklärung und Abriegelung. Ihre primäre Aufgabe wäre es also nicht, Gebiete einzunehmen um diese zu halten, anstelle von durchbrechenden mechanisierten Einheiten, sondern den Kampf um die Aufklärung und die Abriegelung zu unterstützen. Erst danach, dem folgend, können sie Gebiet einnehmen und halten. Das erste ist die Voraussetzung für das Zweite, anstelle des Durchbruch mechanisierter Verbände.
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(28.04.2026, 23:00)Quintus Fabius schrieb: LieberTee:

Schlussendlich kann man nur so die Voraussetzungen dafür schaffen, dass die eigenen Bodentruppen dann den umkämpften Raum "verschieben" können, so dass der eigene Raum sich damit in Richtung des Zielgebietes verschiebt, welches man einnehmen will. Und welches man deshalb einnimmt bzw. einnehmen muss, weil dies Vorteile in Bezug auf das eigentliche Ziel generiert, die Vernichtung der feindlichen Streitkräfte. Die Einnahme von Raum dient also primär zunächst einmal diesem Zweck und keinem anderen.

Hm, also insgesamt siehst du eine Verschiebung der Front gegen einen unterlegenen, aber gut organisierten Gegner als sehr mühselig an. Großer Aufwand über einen langen Zeitraum. Immerhin eine Materialschlacht.
Und ...... also gegen Russland kann das Ziel nicht sein, die feindlichen Streitkräfte zu vernichten. Also ich verstehe darunter Personen. Und deren Bedeutung nimmt merklich ab. Girkin sieht eine Mobilmachung als sinnlos an, weil viel mehr das technische Material entscheidet. Es müsste analog also in Zukunft darum gehen, die Waffen des Feindes zu zerstören, bzw. auf längere Sicht gesehen die Produktionskapazitäten für Waffen .... ok letztlich ist das dann natürlich auch ein Weg, die feindlichen Streitkräfte zu schlagen. Aber egal wie man es sieht, man kann gegen Russland nicht den beherrschten Raum soweit ausdehnen, dass man damit irgendwas vernichtet. Also muss das Ziel zwangsläufig defensiver Natur sein: Das eigene Gebiet befreien und vor direkten Kriegsauswirkungen schützen, und ansonsten müssen die militärischen Operationen das Ziel verfolgen, den politischen Druck auf die Gegenseite zu maximieren (und gleichzeitig, du kennst die Gesellschaft, dürfen die militärischen Operationen nicht die eigene Regierung unter unguten Druck setzen) ... also kurz die Verhandlungsposition stärken.

Also es ist gut, einen Plan zu haben, wie sich die Front überhaupt noch verschieben lässt, aber wenn Frontverschiebungen mühselig und langsam sind und man damit die Abwehrkraft des Feindes nicht wirklich schwächt, dann muss eben stattdessen mit Kampfmitteln mit großer Reichweite Druck aufgebaut werden. Sprich: Wenn die gegnerische Armee volle Kampfkraft hat, sich aber an der Front nicht viel tut und stattdessen in Moskau die Lichter ausgehen, dann erreiche ich doch eher ein akzeptables Kriegsende als mit jahrelangem Kampf um den Raum. Also nicht garantiert, siehe Iran, aber dann ist es eben so. Dann hat man eben eine unruhige Front. Vielleicht sollten wir, wenn es soweit kommen sollte, einfach damit leben lernen. Wir können den eigenen Raum nicht bis Uralwagonsawod ausdehnen.
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Zu Hardkill Systemen für Helikopter:

Aktuell wird kein System in Serie produziert und großflächig eingeführt.
Es wird an Systemen gearbeitet. Die Testergebnisse sind bislang enttäuschend.

Problem 1: Ein Hubschrauber ist nicht gepanzert und empfindlich. Das Hardkillsystem bzw. die verursachte Explosion gefährdet den eigenen Hunschrauber.
Problem 2: FLA Sprengköpfe wirken meist durch Fragmentierung. Selbst wenn es gelingt die anfliegende Rakete zu treffen, fliegen die Splitter weiter.
Problem 3: Gewicht
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(Gestern, 12:46)Feyerabend schrieb: Zu Hardkill Systemen für Helikopter:

Aktuell wird kein System in Serie produziert und großflächig eingeführt.
Es wird an Systemen gearbeitet. Die Testergebnisse sind bislang enttäuschend.

Problem 1: Ein Hubschrauber ist nicht gepanzert und empfindlich. Das Hardkillsystem bzw. die verursachte Explosion gefährdet den eigenen Hunschrauber.
Problem 2: FLA Sprengköpfe wirken meist durch Fragmentierung. Selbst wenn es gelingt die anfliegende Rakete zu treffen, fliegen die Splitter weiter.
Problem 3: Gewicht

Dann muss man halt Dummy-Helikopter herstellen und beim Einsatz neben den echten Helikoptern fliegen lassen, quasi ne Art CCA als Geleitschutz, und da diese (als rein defensive Maßnahme) weder Menschen noch Angriffswaffen tragen müssen, kann man sie robuster bauen und das Hardkillsystem integrieren ... naja, also wäre jetzt meine Idee :-)
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