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Man kann die Verzögerungen bei dem FCAS Thema auch von der Positiven Seite sehen.
Durch den Ukraine Krieg und andere Konflikte in den letzten Jahren, hat sich doch manches gewandelt und wird auch in FCAS, wenn es fortgesetzt wird einfließen.
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(09.04.2026, 15:04)Leam schrieb: Man kann die Verzögerungen bei dem FCAS Thema auch von der Positiven Seite sehen.
Durch den Ukraine Krieg und andere Konflikte in den letzten Jahren, hat sich doch manches gewandelt und wird auch in FCAS, wenn es fortgesetzt wird einfließen.
Das, was sich v.a. gewandelt hat, ist, dass man kein europapolitisches Leuchtturmprojekt mehr braucht, sondern den Bedarf der Luftwaffe decken muss. Das schließt ein Flugzeug für den FR Bedarf aus.
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(09.04.2026, 15:04)Leam schrieb: Man kann die Verzögerungen bei dem FCAS Thema auch von der Positiven Seite sehen.
Durch den Ukraine Krieg und andere Konflikte in den letzten Jahren, hat sich doch manches gewandelt und wird auch in FCAS, wenn es fortgesetzt wird einfließen.
Ich denke, was auch interessant sein wird, ist wie man loyal wingman Drohnen integriert. Deutschland will ja ab 2029 solche Drohnen einsetzen, und auch andere Länder haben Pläne dafür. Aber wirklich im großen Stil in Dienst gestellt hat solche Systeme noch keiner.
Ich denke, da wird es viel zu lernen geben. Nicht nur was Taktiken angeht, sondern auch wie man die Systeme am Besten in den bemannten Teil einbindet und wie Piloten das am besten steuern.
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Haben die USA nicht solche drohnen im derzeitigen waffengang eingesetzt ?
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(09.04.2026, 21:05)alphall31 schrieb: Haben die USA nicht solche drohnen im derzeitigen waffengang eingesetzt ?
Ich wüsste nicht welche das gewesen sein könnte.
Ich meine mit Loyal Wingman Drohnen, dass, was in den USA auch unter Collaborative Combat Aircraft (CCA) läuft. Da werden aktuell YFQ-44A von Anduril und YFQ-42A von General Atomics getestet. Eine YFQ-42A Drohne ist vor ein paar Tagen bei einem Test verunglückt. Die US Marines haben sich für die Valkyrie von Kratos entschieden, aber auch dort ist noch nichts im Dienst so weit ich weiß. Boeing arbeitet auch an der Ghost Bat Drohne in Australien, aber da dauert es auch noch bis zur Reife.
Ich meine hier Drohnen, die direkt mit bemannten Jets eingesetzt werden, und auch von diesen im Luftkampf gesteuert werden.
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(09.04.2026, 21:23)Gecktron schrieb: Ich wüsste nicht welche das gewesen sein könnte.
Ich meine mit Loyal Wingman Drohnen, dass, was in den USA auch unter Collaborative Combat Aircraft (CCA) läuft. Da werden aktuell YFQ-44A von Anduril und YFQ-42A von General Atomics getestet. Eine YFQ-42A Drohne ist vor ein paar Tagen bei einem Test verunglückt. Die US Marines haben sich für die Valkyrie von Kratos entschieden, aber auch dort ist noch nichts im Dienst so weit ich weiß. Boeing arbeitet auch an der Ghost Bat Drohne in Australien, aber da dauert es auch noch bis zur Reife.
Ich meine hier Drohnen, die direkt mit bemannten Jets eingesetzt werden, und auch von diesen im Luftkampf gesteuert werden.
Wenn die CCAs von Piloten gesteuert werden müssen, wird das nichts. Die CCAs müssen quasi Sensor fusiniert mit dem Sensor des Fighters oder Waffenschacht sein, den der Pilot benutzt wie seinen eigenen. Da geht schon nach Wasser den Rhein runter ...
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(09.04.2026, 21:41)Fox1 schrieb: Wenn die CCAs von Piloten gesteuert werden müssen, wird das nichts. Die CCAs müssen quasi Sensor fusiniert mit dem Sensor des Fighters oder Waffenschacht sein, den der Pilot benutzt wie seinen eigenen. Da geht schon nach Wasser den Rhein runter ...
Das bemannte Jets die CCAs steuern ist der Plan. So sollen bei CCA in den USA Drohnen mit F-35 und zukünftigen Jets wie NGAD gepaart werden. Die Drohnen sollen auch einzeln eingesetzt werden können. Aber wenn die mit einem Jet gepaart werden, sollen die auch von dem aus gesteuert werden um zusammen wirken zu können.
Das ist auch für die Luftwaffe der Plan. Daher auch der Plan die ersten Drohnen 2029 via Litening V und einem Tablet von einem Eurofighter steuern zu lassen. Für den Eurofighter EK Step 2 ist auch Manned-Unmanne Teaming geplant. Dort soll dass wohl dann auf Basis eines Zweisitzer Eurofighter passieren. Damit hätte man einen extra Drohnen Operator der auch komplexere Aufgaben übernehmen könnte.
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Es soll ein bemanntes Luftfahrzeug von einem unbemannten begleitet werden . Das beschränkt sich nicht auf Flugzeuge. Die letzte Ausführung der Ah64 der usa und Gb können dies ebenfalls .
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(09.04.2026, 15:04)Leam schrieb: Man kann die Verzögerungen bei dem FCAS Thema auch von der Positiven Seite sehen.
Durch den Ukraine Krieg und andere Konflikte in den letzten Jahren, hat sich doch manches gewandelt und wird auch in FCAS, wenn es fortgesetzt wird einfließen.
Für Deutschland/Airbus war FCAS immer ein System of Systems. Was laut Hartpunkt auch der größte fundamentaler Unterschied zwischen Deutschland und Frankreich darstellt, die bisher wenig Interesse an Remote Carriers und Sensorfusion haben (siehe hierzu die finanzielle Ausstattung der Pillars), man könnte hier natürlich munkeln es liegt daran dass diese Dinge Deutschland als lead nation haben.
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(09.04.2026, 23:56)Gecktron schrieb: Dort soll dass wohl dann auf Basis eines Zweisitzer Eurofighter passieren. Damit hätte man einen extra Drohnen Operator der auch komplexere Aufgaben übernehmen könnte.
Das ist das, worauf ich hinaus wollte. Ich würde vermuten, dass der NGF ein Einsitzer werden würde, wenn alles so weiterliefe wie bisher geplant. Ich bin aber über die letzten Jahre zu der Überzeugung gekommen, dass wenn wir bemannte Kampfflugzeuge brauchen, besonders wenn sie in der Rolle als Führungsflugzeug dienen sollen, immer mind. 2 Sitzer sein müssen. Als Grund sehe ich einen Ethischen (Ist das das richtige Wort?) Grund. In Deutschland wird es zu großen politischen "Protesten" kommen, wenn eine Drohne selber Ziele Identifiziert und ohne "Rücksprache" mit einem aufsichtsführenden Menschen bekämpft. Deshalb der 2+ Sitzer. So hat man immer mind. einen Drohnenoperator und einen der den Jet fliegt. Natürlich sollten beide beides können.
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(10.04.2026, 08:31)Leam schrieb: Das ist das, worauf ich hinaus wollte. Ich würde vermuten, dass der NGF ein Einsitzer werden würde, wenn alles so weiterliefe wie bisher geplant. Ich bin aber über die letzten Jahre zu der Überzeugung gekommen, dass wenn wir bemannte Kampfflugzeuge brauchen, besonders wenn sie in der Rolle als Führungsflugzeug dienen sollen, immer mind. 2 Sitzer sein müssen. Als Grund sehe ich einen Ethischen (Ist das das richtige Wort?) Grund. In Deutschland wird es zu großen politischen "Protesten" kommen, wenn eine Drohne selber Ziele Identifiziert und ohne "Rücksprache" mit einem aufsichtsführenden Menschen bekämpft. Deshalb der 2+ Sitzer. So hat man immer mind. einen Drohnenoperator und einen der den Jet fliegt. Natürlich sollten beide beides können.
Jetzt werden hier die Dinge vermischt. Natürlich will man keinen fliegenden, vollautonomen „Terminator“. Es muss aber so sein, dass die Missionssysteme und die dazugehörigen Missionssensoren so funktionieren als wären sie Teil des Fighters. Der Pilot sollte sich auf keinen Fall um das eigentliche Fliegen der CCAs kümmern müssen, sondern allenfalls high Level Kommandos geben.
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(10.04.2026, 22:43)Fox1 schrieb: Jetzt werden hier die Dinge vermischt. Natürlich will man keinen fliegenden, vollautonomen „Terminator“. Es muss aber so sein, dass die Missionssysteme und die dazugehörigen Missionssensoren so funktionieren als wären sie Teil des Fighters. Der Pilot sollte sich auf keinen Fall um das eigentliche Fliegen der CCAs kümmern müssen, sondern allenfalls high Level Kommandos geben.
So hab ich das nicht gemeint.
Die Drohne macht (Fast) alles selber, aber die Finale Freigabe für den "Feuerbefehl" muss von einem Menschen erfolgen.
Das könnte unter Umständen dann auch so aussehen, dass die Drohne ein Ziel erkennt und um Freigabe zu Bekämpfung bittet, der Drohnen Operator diese bestätigt und die Drohne dann selbstständig die optimale Bekämpfung im Rahmen ihrer Möglichkeiten wählt.
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