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Ich glaube es war so. Himars von Lockheed war zu teuer und nur ein Werfer, GMARS auch teuer und noch nicht einsatzfähig. Dann haben die Niederlande Puls gekauft, ohne Absprache mit uns (!). KNDS und Diehl haben sich dann mit Elbit zusammen getan. Fertig. Zu dem Zeitpunkt hätte man beim BAAINBw vielleicht man überlegen sollen, ob es Sinn macht weiter auf amerikanische (MARS2) und israelische Raketen zu setzen.
Der Werfer sollte wirklich kein Problem sein. Der LKW kommt aus Italien, weil RHM und KNDS nur fallweise zusammenarbeiten. Die Software ist doch Adler, oder? Braucht man noch ein Feuerkontrollsystem? Die Raketen hätte man mit Europäern entwickeln können. In diesem Fall hätte man mE das Entwicklungsrisiko tragen müssen.
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(11.03.2026, 22:42)Frank353 schrieb: Ich glaube es war so. Himars von Lockheed war zu teuer und nur ein Werfer, GMARS auch teuer und noch nicht einsatzfähig. Dann haben die Niederlande Puls gekauft, ohne Absprache mit uns (!). KNDS und Diehl haben sich dann mit Elbit zusammen getan. Fertig. Zu dem Zeitpunkt hätte man beim BAAINBw vielleicht man überlegen sollen, ob es Sinn macht weiter auf amerikanische (MARS2) und israelische Raketen zu setzen.
Der Werfer sollte wirklich kein Problem sein. Der LKW kommt aus Italien, weil RHM und KNDS nur fallweise zusammenarbeiten. Die Software ist doch Adler, oder? Braucht man noch ein Feuerkontrollsystem? Die Raketen hätte man mit Europäern entwickeln können. In diesem Fall hätte man mE das Entwicklungsrisiko tragen müssen.
Ist schon schwer zu verdreht, wie schwer es ist, so nen lächerlichen Lkw mit lächerlichen Universal Gehäuse für lächerliche Standard Artillerie Raketchen mit Lenk Kopf a la LGB etc zu bauen.
Will mir nicht in den Kopp....
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(10.03.2026, 23:28)Gecktron schrieb: EuroPULS soll nach aktuellen Plänen in Deutschland entwickelte Raketen bekommen. Ein Nachfolger für die AT2 Minenrakete wurde da schon explizit genannt. Auch soll es eine Rakete mit dem SMART 155 Suchkopf geben, sowie MBDAs JFS-M.. Zusätzlich haben Diehl und Elbit schon 2024 eine Vereinbarung unterzeichnet was die gemeinsame Entwicklung und Produktion von Raketen für europäische Kunden und die Bundeswehr angeht. Auch hat Elbit vor kurzem gesagt, dass man Deutschland als Hub für die Produktion von Raketen in Europa ansieht. So soll hier zeitnah eine lokale Produktion aufgebaut werden.
Hier nochmal ein neuer Artikel dazu.
Hartpunkt: Elbit Systems plant deutlichen Kapazitätsaufbau in Deutschland
Zitat:Das Verteidigungsunternehmen Elbit Systems Deutschland will in den kommenden Jahren sein Engagement in Deutschland massiv erweitern und bereitet den Kauf weiterer Liegenschaften und einen Aufwuchs des Personalbestandes vor. „Im Augenblick rechnen wir damit, dass unser Personalstand perspektivisch auf ein Vielfaches der aktuellen Zahl anwachsen wird“, sagt Marian Rachow, CEO von Elbit Systems Deutschland, am Rande der Messe Enforce Tac in Nürnberg. Wie er weiter ausführt, könnte sein Unternehmen womöglich bis zu fünf neue Standorte eröffnen. [...]
Es sei die Strategie seines Unternehmens, die gesamte Wertschöpfung für ein Produkt im Kundenland anzusiedeln, betont er. [...]
„Wir wollen Deutschland zu einem Technologie-Hub für EuroPULS machen“, sagt Rachow. Elbit Systems Deutschland befindet sich nach eigenen Angaben in Gesprächen mit Partnern hierzulande, dabei dürfte Diehl Defence bereits als gesetzt gelten. Beim Werfer und der Integration in das Artillerieführungssystem ADLER bringt sich KNDS Deutschland bereits ein. Dem Vernehmen nach will Elbit bei einer späteren Fertigung der Raketen für das EuroPULS-System in Deutschland einen wertigen Produktionsanteil übernehmen.
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(12.03.2026, 20:20)Gecktron schrieb: Hier nochmal ein neuer Artikel dazu.
Hartpunkt: Elbit Systems plant deutlichen Kapazitätsaufbau in Deutschland Ändert aber nichts daran, dass es ISRAEL RAKETEN bleiben... Auch wenn die in Deutschland in LIZENZ produziert werden.
Ich spreche von 100% deutsch bis zur kleinsten Schraube.... LKW, Starter, Raketen.
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Welches System ist den bitte 100% aus Deutschland ? Der größte Teil begrenzt sich nicht mal auf Europa .
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(12.03.2026, 21:43)alphall31 schrieb: Welches System ist den bitte 100% aus Deutschland ? Der größte Teil begrenzt sich nicht mal auf Europa .
Design und Fertigung des Endproduktes n Deutschland... Nicht suppi supplier
.... oder wir vergeben Lizenz an andere.... Geht auch.
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Die Rheinmetall lkw HX kommen fast alle aus Österreich , die Wanne vom leo2 a8 wird jetzt in Tschechien gefertigt und das geht durch alle Systeme so weiter. Das könnte unsere Industrie sonst nie leisten. Auch die Fertigung von Raketen , wenn man jetzt an zwei Standorten in Deutschland Patriot herstellen wird an dem bestehendem Standort auf jeden Fall nichts anderes produziert in der Zeit . Wenn wir die Raketen für Mars jetzt auch noch selber herstellen wollen bleibt halt wieder was anderes auf der strecke. Es fehlt halt an Kapazitäten und hauptsächlich an Personal.
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(12.03.2026, 23:40)alphall31 schrieb: Die Rheinmetall lkw HX kommen fast alle aus Österreich , die Wanne vom leo2 a8 wird jetzt in Tschechien gefertigt und das geht durch alle Systeme so weiter. Das könnte unsere Industrie sonst nie leisten. Auch die Fertigung von Raketen , wenn man jetzt an zwei Standorten in Deutschland Patriot herstellen wird an dem bestehendem Standort auf jeden Fall nichts anderes produziert in der Zeit . Wenn wir die Raketen für Mars jetzt auch noch selber herstellen wollen bleibt halt wieder was anderes auf der strecke. Es fehlt halt an Kapazitäten und hauptsächlich an Personal.
Und andere Industriestandorte in Deutschland nagen am Hunger Tuch (AUTOMOTIVE... VW... Maschinenbau etc) sind aber unfähig auf kriegs Wirtschaft umzustellen (VW Osnabrück)
klingt irgendwie nicht logisch, nicht plausibel... Es fehlt ein Wille bei der "alten" zivil Industrie.
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SUV: Bundeswehr will 150 MARS 3 beschaffen
Zitat:Die Bundeswehr plant die Beschaffung von rund 150 MARS 3 Raketenartilleriesystemen – dies konnte Sicherheit & Verteidigung am Rande der KNDS Media Days 2026 in München in Erfahrung bringen. [...]
Zusätzlich soll noch in diesem Jahr die Beschaffung von Munition im Wert von über einer Milliarde Euro für das neue Raketenartilleriesystem eingeleitet werden. Im Fokus stehen dabei zunächst EXTRA-Raketen mit 150 km Reichweite sowie Übungsraketen. In nachfolgenden Schritten sollen Effektoren mit Reichweiten von 300 km – perspektivisch sogar 500 km – beschafft werden. Darüber hinaus soll der MARS 3 auch Minenausstoßraketen verschießen können.
Vom KNDS Media Days wurde berichtet, dass man noch dieses Jahr die erste Tranche an Raketen für MARS III im Wert von über ein Milliarde Euro bestellen will. Zunächst soll es um EXTRA und Übungsraketen gehen.
Die 300km Reichweite würde zu den zuvor erwähnten Predator Hawk Raketen passen, und 500km könnte MBDAs JFS-M sein.
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Hartpunkt: Joint Venture für Raketenartilleriesystem EuroPULS gegründet
Zitat:Das Münchener Landsystemhaus KNDS Deutschland und die Land-Division des israelischen Rüstungskonzerns Elbit Systems haben heute die Gründung eines Joint Ventures zur Vermarktung des Raketenartilleriesystems EuroPULS – auch bekannt als MARS 3 – vereinbart. Beide Unternehmen werden jeweils 50 Prozent am Gemeinschaftsunternehmen haben.
Die Gründung erfolgte Insidern zufolge im Zuge eines erstens Schießens des Raketenartilleriesystems auf deutschem Boden. Im Rahmen des Schießens soll die von Diehl Defence entwickelte Übungsrakete 122mm verschossen worden sein, die auf der 122mm-Rakete von Elbit Systems des Typ Accular basiert. [...]
Wie KNDS in einer heutigen Mitteilung schreibt, wird das Unternehmen mit dem Namen EuroPULS GmbH den Hauptsitz in Kassel haben und sich vorrangig auf die Bedürfnisse der europäischen Streitkräfte im Bereich Raketenartilleriesysteme konzentrieren. hartpunkt vorliegenden Informationen zufolge sollen neben Deutschland auch mindestens drei weitere Nationen an der Beschaffung des Raketenartilleriesystems Interesse haben.
Heute wurde offiziell das Joint-Venture EuroPULS gegründet. Teil der Veranstaltung war ein Probeschießen der 122mm Übungsrakete von Diehl.
Laut Hartpunkt soll die Vorlage für die erste Bestellung von MARS III im zweiten Halbjahr dieses Jahres durch den Haushaltsausschuss. Wie bereits berichtet soll die Hälfte des Vertrags für die Bestellung von anderen Ländern genutzt werden. Laut dem Bericht sollen neben Deutschland noch die Niederlande, Dänemark und Bulgarien Interesse an einer Bestellung haben.
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(26.03.2026, 18:07)Gecktron schrieb: Hartpunkt: Joint Venture für Raketenartilleriesystem EuroPULS gegründet
Heute wurde offiziell das Joint-Venture EuroPULS gegründet. Teil der Veranstaltung war ein Probeschießen der 122mm Übungsrakete von Diehl.
Laut Hartpunkt soll die Vorlage für die erste Bestellung von MARS III im zweiten Halbjahr dieses Jahres durch den Haushaltsausschuss. Wie bereits berichtet soll die Hälfte des Vertrags für die Bestellung von anderen Ländern genutzt werden. Laut dem Bericht sollen neben Deutschland noch die Niederlande, Dänemark und Bulgarien Interesse an einer Bestellung haben.
Wieder nur Lizenz Bau. 
Was nutzt der im Krieg... Wir brauchen DEUTSCHE RAKETEN.
oh... Ich vergaß... Ne Spielzeug Übungsrakete aus Deutschland gibt es ja....
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(26.03.2026, 20:47)Milspec_1967 schrieb: Wieder nur Lizenz Bau.
Was nutzt der im Krieg... Wir brauchen DEUTSCHE RAKETEN.
oh... Ich vergaß... Ne Spielzeug Übungsrakete aus Deutschland gibt es ja.... 
Wo das Design her stammt ist im Krieg egal, solange die Produktion in Deutschland statt findet.
Es gab ja in der Vergangenheit mehr als genug Beispiele. Die Sowjets haben genug Lizenz Produkte im Kalten Krieg weiter gebaut. Die Chinesen haben aus der sowjetischen Su-27 eigene Jets entwickelt und gebaut, und so weiter.
Jetzt ein komplett eigenes Raketenartillerie Ökosystem zu entwickeln wäre die langfristige Goldrandlösung die ja immer alle anprangern.
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Lizenz ist ja nicht gleich Lizenz.
Man kann in einer Lizenzproduktion auf die Zuarbeit des Lizenzgebers angewiesen sein oder eben nicht. Wenn wir eine Lizenzproduktion aufziehen, bei der wir keine Bestandteile aus dem Ausland zugliefert bekommen und das Recht haben, unsere Produktionsmengen selbst zu bestimmen, dann ist doch alles gut. Zumindest bei vergleichsweise einfachen Systemen, wo das Thema der technologischen Souveränität nicht auf dem Spiel steht. Es wird ja niemand behaupten, Diehl könne kein Accular-Äquivalent entwickeln, es würde halt nur Zeit und Geld kosten, die in anderen Bereichen sinnvoller verwendet wären.
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Zitat:Deutsch-israelisches Joint Venture EuroPULS
[27. März 2026]
Für die Herstellung und Vermarktung des Raketenartilleriesystems EuroPULS haben die Entwickler des Systems, KNDS Deutschland und Elbit Systems die Gründung eines Joint Ventures vereinbart, wie KNDS heute mitgeteilt hat.
Das Joint Venture soll den Namen EuroPULS erhalten und als 50:50-Partnerschaft realisiert werden. An seinem Hauptsitz in Kassel soll sich die EuroPULS GmbH vorrangig auf die Bedürfnisse der europäischen Streitkräfte im Bereich Raketenartilleriesysteme konzentrieren.
https://esut.de/2026/03/meldungen/69442/...-europuls/
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