Vor 9 Stunden
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Vierter Golfkrieg
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Vor 8 Stunden
Spanien zieht seine Botschafterin aus Israel ab
OLJ (französisch)
Vor 7 Stunden
(Vor 11 Stunden)Quintus Fabius schrieb: Mein Szenario des "sinnlosen" Chemiewaffenangriffs bezog sich zudem explizit auf ein bestimmtes konkretes Szenario, in welchem das Regime stürzt und damit ums Leben kommt und deshalb eben selbst auch nichts mehr zu verlieren hat.Man kann sich eine ganze Menge unschöner Szenarien ausdenken, die eintreten könnten wenn dieses Regime fällt. Entsprechend wichtig ist es, diesem Regime möglichst viele Zähne zu ziehen bevor die finale Phase des Niedergangs eintritt. Not with a bang but a whimper quasi. Man wird auch eine ganze Menge auffangen können wenn man dieses Prozess gestaltend begleitet anstatt dann der Lageentwicklung hinterherzurennen. Ein Restrisiko bleibt sicherlich, aber das ändert auch nichts daran, dass das Regime über kurz oder lang fallen wird. Quintus Fabius schrieb:Man (Israel) kann sich aber auch umgekehrt zu sehr immer nur auf das Alltagsgeschäft konzentrieren und zu sehr nur noch das gerade eben aktuelle abarbeiten. In Bezug auf Israel ist dies ein besonders großes Problem, weil die langfristigen Strategien für ein langfristiges Überleben fehlen. Stattdessen wurschtelt man nur von gerade eben jetzt zu allenfalls noch heute geringfügig später. Bloße Hoffnung dass man damit unbegrenzt durchkommt ist keine Methode und insbesondere keine langfristige Strategie. Dazu kommt noch der aktuelle jüdische Hochmut.Es hat halt alles seine Zeit. Nach dem 7. Oktober gab es immens viel abzuarbeiten. Dieser Prozess geht aber sehr offensichtlich einen Ende entgegen und der jetzigen Phase der ziemlich unbeschränkten Kriegsführung werden auch wieder ruhigere Phasen folgen. Dann lösen sich viele wahrgneommene oder tatsächliche Probleme lösen sich damit von selbst. Quintus Fabius schrieb:Schlussendlich wird dies zu einer Welt führen, in der die absolute Mehrheit der Menschen die Juden an sich nur noch auslöschen will und einer nicht mehr haltbaren Situation für Israel, weil man vollständig isoliert die eigene dann notwendige Kriegsfähigkeit nicht mehr aufrecht erhalten kann. Das ist keineswegs nebulös. Bereits jetzt ist die Situation für Israel in Wahrheit keineswegs gut und steigt der Judenhass wegen Israel immer noch weiter an. Aber macht ja nichts, man hat ja Atombomben und die anderen (noch) nicht.......Das ist vielleicht ein denkbares Szenario, die Entwicklungen nach dem 7. Oktober spiegeln das so aber nicht wieder. Ja, der israelische Ruf hat vor allen Dingen im Westen gelitten. Da sind viele antisemitische Ressentiments zu Tage getreten, die... - schon immer dagewesen sind. Was ist daran groß neu? Oder anders gefragt, was unterm Strich bei rumgekommen? Kaum irgendetwas von wirklicher Relevanz und erst recht nichts, was Übergang zur Tagesordnung auf dem internationalen Parkett relevant bleiben wird. Daran ändert auch das Agieren der Antisemiten in Irland oder Al Andalus nichts. In der arabischen Welt steht Israel heute wahrscheinlich besser da als vor dem 7. Oktober. Klar, die Straße hasst wie gehabt, an den Beziehungen mit den Machthabern ging das ganze Kriegsgeführe aber sehr spurlos vorbei. Bzw intensivierte die Beziehungen sogar noch. Kontakte mit dem Rest der nichtwestlichen und nichtmuslimischen Welt sind auch nach wie vor intakt. Von Isolierung kann da keine Rede sein. Oder anders gesagt: Was soll denn noch Schlimmeres kommen? Diplomatisch betrachtet lässt sicht das was nach dem 7. Oktober passiert ist in die Kategorie GAU einordnen. Recht viel belastender hätte es nicht kommen können. Trotzdem kam man diplomatisch mit einem halben blauen Auge aus der Nummer raus und hat jetzt Aussichten auf deutlichr ruhigere Fahrwasser. Natürlich wird es weiterhin Herausforderungen und Reibungspunkte geben. Das diplomatische Parkett wird was die westliche Welt angeht nicht einfacher, das stimmt schon. Genauso wie das Israel hier auch erhebliche Defizite hat und man viel liegen lässt. Aber das ist alles nicht Gottgegeben und lässt sich abstellen.
Vor 4 Stunden
Werter Nightwatch:
Zitat:Entsprechend wichtig ist es, diesem Regime möglichst viele Zähne zu ziehen bevor die finale Phase des Niedergangs eintritt. Da bin ich der gleichen Ansicht. Deshalb muss dieser Krieg jetzt mit allen Mitteln und mit einer viel größeren Quantität geführt werden. Bei der aktuellen Kriegsform wird der Bürgerkrieg nicht erreicht werden und das Regime an der Macht bleiben. Das kann man zwar als Israeli mit der üblichen "Ich-blicke-nicht-weiter-als-soeben" Mentalität achselzuckend abtun, aber hier und jetzt ist die Chance da, also muss man sie auch erzwingen. Zitat:Man wird auch eine ganze Menge auffangen können wenn man dieses Prozess gestaltend begleitet anstatt dann der Lageentwicklung hinterherzurennen. Ich halte genau das für eines der wesentlichen Probleme der Israelischen "Strategie", dass Israel viel zu sehr immer nur der jeweiligen Lageentwicklung hinterher rennt, und jedwede größere Visionen fehlen. Es ist gerade eben dieses Gewurschtel nach Tageslage welches ich kritisiere. Zitat:der jetzigen Phase der ziemlich unbeschränkten Kriegsführung werden auch wieder ruhigere Phasen folgen. Dann lösen sich viele wahrgneommene oder tatsächliche Probleme lösen sich damit von selbst. Wie ich es schrieb: Hoffnung ist keine Methode. Aber genau das ist die israelische "Strategie": wir wurschteln weiter vor uns hin und alles wird gut werden. Denn es gibt ja ohnehin keine Alternative. Und wir sind weit überleggen und tun was wir wollen, für immer. Zitat:Ja, der israelische Ruf hat vor allen Dingen im Westen gelitten. Da sind viele antisemitische Ressentiments zu Tage getreten, die... - schon immer dagewesen sind. Was ist daran groß neu? Oder anders gefragt, was unterm Strich bei rumgekommen? Kaum irgendetwas von wirklicher Relevanz und erst recht nichts, was Übergang zur Tagesordnung auf dem internationalen Parkett relevant bleiben wird. Daran ändert auch das Agieren der Antisemiten in Irland oder Al Andalus nichts. Die meisten Juden gehen ja davon aus, dass eine Mehrheit Antisemiten sind, schon immer waren und dass sie gehasst werden und umgekehrt schiebt man seinen Auserwähltes-Volk Komplex, seinen Rassismus und seine Hybris vor sich her, aber ich glaube es ist selbst den meisten Juden nicht klar, wie sehr die Stimmung zunehmend gegen sie kippt und wie extrem der Hass von immer mehr Menschen weltweit ist. Zitat:In der arabischen Welt steht Israel heute wahrscheinlich besser da als vor dem 7. Oktober. Klar, die Straße hasst wie gehabt, an den Beziehungen mit den Machthabern ging das ganze Kriegsgeführe aber sehr spurlos vorbei. Bzw intensivierte die Beziehungen sogar noch. Kontakte mit dem Rest der nichtwestlichen und nichtmuslimischen Welt sind auch nach wie vor intakt. Von Isolierung kann da keine Rede sein. Hier und jetzt. Und deshalb ist für immer alles gut. So die israelische "strategische" These. Sind bei ihrer Bevölkerung als Judenfreunde verhasste Autokraten die ihre eigene Bevölkerung unterdrücken auf Dauer, also in der Zukunft tatsächlich sinnvolle sichere Verbündete?! Insbesondere wenn es sich um schwächliche hochkorrupte Regime handelt, die ihre militärische Untauglichkeit vielfach bewiesen haben? Zitat:Oder anders gesagt: Was soll denn noch Schlimmeres kommen? Als hier und jetzt. Und nur hier und jetzt zählen. Dass es den meisten Juden ausgerechnet hier an ausreichend Vorstellungskraft fehlt ist schon erstaunlich, wenn man ihre Vergangenheit bedenkt. Zitat:Aber das ist alles nicht Gottgegeben und lässt sich abstellen. Wenn man sie denn ergreifen würde und nicht in Hybris und Alltags-Fatalismus einfach vor sich hin wurschteln würde. Es wäre hier gerade zur Zeit so viel möglich. Hätte man entsprechende Visionen und würde man nicht aus Rassismus und Verachtung für alle anderen sich für unbesiegbar halten, obwohl die eigene Stärke nicht nachhaltig und nur geborgt ist.
Vor 4 Stunden
Der Iran blockiert die Straße von Hormus - möglicherweise auch durch Minen. Und zwar "bis der Krieg mit den USA und Israel zu einem Ende kommt. " Das war vorhersehbar.
Nachdem Iran Schiffe der USA, Israels und ihrer Verbündeten als „legitime Ziele“ bezeichnet hatte, wurden zudem inzwischen schon drei Schiffe aktiv angegriffen. Ausgenommen von der Blockade sind die eigenen Exporte Zitat:Iran macht Hormus dicht und schleust mehr Öl durch als zuvor Es wird spannend, wie lange DT das Debakel noch durchhält. Dazu meint die Frankfurter Rundschau: Zitat:Sollte der Iran-Krieg lange andauern und die Meerenge längerfristig blockiert sein, gehen Analysten von einem steigenden Ölpreis auf bis zu 150 Dollar pro Barrel aus. Die Regierung in Washington hat sich auf steigende Ölpreise eingestellt und könnte diese bis zu vier Wochen lang verkraften, ohne großen politischen Schaden zu nehmen, wie eine Quelle im Umfeld des Weißen Hauses gegenüber Politico sagte. Ein gefährliches Spiel für US-Präsident Donald Trump, ein gutes halbes Jahr vor den wichtigen Midterm-Wahlen.(Kopie hier)
Vor 2 Stunden
Iran-Krieg - Warum Trump es plötzlich eilig hat
die Iraner werden sicher nicht auf seinen Pfiff hin den Widerstand einstellen »Die Iraner geben nicht auf« Für mich zeigt sich jetzt zunehmend: a) Israels Netanjahu und die US Präsident DT waren und sich sich nicht einmal einig, was sie erreichen woll(t)en b) Beide haben sich keinerlei Gedanken über die Beendigung des Krieges gemacht und c) Sitzen jetzt in der Einbahnstraße in einer Sackgasse, da sie nur in eine Richtung fahren können, die das Schlammassel weltweit immer weiter vergrößert |
