Vor 8 Stunden
(Vor 11 Stunden)Seafire schrieb: https://www.handelsblatt.com/politik/int...06911.html
„Man darf FCAS nicht auf das bemannte Flugzeug reduzieren“
Der Generalstabschef der französischen Luft- und Raumfahrtstreitkräfte schließt eine Lösung mit zwei Flugzeugen nicht mehr aus, um das Kampfflugprojekt zu retten. Er warnt aber vor Folgen.
Friederike Hofmann
09.03.2026 - 19:03 Uhr
Paris. Seit Monaten ringen Politik und die beteiligten Unternehmen um eine Zukunft des gemeinsamen Kampfflugprojekts FCAS. Um das Projekt zu retten, hält der Chef der französischen Luftwaffe, General Jérôme Bellanger, nun eine Lösung mit zwei Flugzeugen für denkbar: „Wenn wir uns zumindest bei den Drohnen und bei der Cloud einigen können, dann können wir das Wesentliche des Programms retten“, sagte er am Dienstag vor einer Gruppe Journalisten, darunter das Handelsblatt. „Man darf FCAS nicht auf das bemannte Flugzeug reduzieren“, sagte der General.
Ich denke das wäre ein gangbarer Weg. Das wurde ja auch hier im Thread besprochen, die gemeinsame Cloud ist relativ unstrittig in der Öffentlichkeit. Es könnte daran liegen, dass solche digitalen Systeme weniger die Aufmerksamkeit auf sich ziehen, oder dass die Kooperation hier besser klappt.
Wie ich weiter oben schon meinte, die gemeinsamen Drohnen die für FCAS vorgesehen sind, sind relativ klein und günstiger. Auch da kann man sich einigen, denn die großen teureren CCA Drohnen, die auch zu einem Streitpunkt werden könnten, sind von vornherein ausgeklammert. Da werden Deutschland und Frankreich wahrscheinlich eh getrennte Wege gehen.
Es ist unklar, wie weit der Hr. General hier seine eigene Meinung, oder eine Position der politischen Entscheidungsträger wiedergibt, aber ich denke generell sollte dass doch ein gangbarer Kompromiss sein wenn man an FCAS festhalten will. Man könnte auch noch EUMET hier reinschmeißen, da wohl Safran und MTU beide an der Fortsetzung der Kooperation interessiert sind. Und auch schon Vorschläge für zwei Varianten des Triebwerks eingebracht wurden.

