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Nein das war ein Beispiel um zu zeigen das es für panzerbrechende Munition keinen Bedarf gibt. Das was am stärksten gepanzert ist, aber auch klein genug das 30mm noch genug Schaden anrichten, wäre ein Kampfboot oder vlt. mal ein Kampfhubschrauber der sich auf See verirrt hat. Aber selbst ein Ka22 ist nur gegen 20mm Flak-Geschosse geschützt, und das auch nur im Cockpitbereich. Das CB90 hat sogar nur eine Aluminiumpanzerung. Alles kein Problem für ein entsprechend programmiertes 30mm AHEAD Geschoss.
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(20.02.2026, 21:17)Kul14 schrieb: Nein das war ein Beispiel um zu zeigen das es für panzerbrechende Munition keinen Bedarf gibt. Das was am stärksten gepanzert ist, aber auch klein genug das 30mm noch genug Schaden anrichten, wäre ein Kampfboot oder vlt. mal ein Kampfhubschrauber der sich auf See verirrt hat. Aber selbst ein Ka22 ist nur gegen 20mm Flak-Geschosse geschützt, und das auch nur im Cockpitbereich. Das CB90 hat sogar nur eine Aluminiumpanzerung. Alles kein Problem für ein entsprechend programmiertes 30mm AHEAD Geschoss.
Dann sind alle Hersteller, die die Mk 44 in ihren Waffenstationen für den Einsatz auf Kriegsschiffen verwenden, halt mal wieder zu dumm
Aus meiner Erfahrung im internationalen Bereich gibt es so gut wie keinen Kunden, der auf eine Doppelgurtzuführung verzichtet hat. Es gab sogar mal auf einer DSEI die Präsentation einer Wirksamkeitsanalyse gegen bestimmte Zieltypen, in der aufgezeigt wurde, dass ein Mischbeschuss aus 50 % HEI-T und 50 % ABM deutlich wirksamer war, als nur eine einzelne Munitionssorte.
Eine ABM kann man natürlich als sehr teures "Vollmantelgeschoss" verwenden, aber außer dem Einsatz als TP-T, sprich für Übungszwecke, ist das absolut nutzlos.
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(20.02.2026, 21:54)DeltaR95 schrieb: Dann sind alle Hersteller, die die Mk 44 in ihren Waffenstationen für den Einsatz auf Kriegsschiffen verwenden, halt mal wieder zu dumm 
Aus meiner Erfahrung im internationalen Bereich gibt es so gut wie keinen Kunden, der auf eine Doppelgurtzuführung verzichtet hat. Es gab sogar mal auf einer DSEI die Präsentation einer Wirksamkeitsanalyse gegen bestimmte Zieltypen, in der aufgezeigt wurde, dass ein Mischbeschuss aus 50 % HEI-T und 50 % ABM deutlich wirksamer war, als nur eine einzelne Munitionssorte.
Eine ABM kann man natürlich als sehr teures "Vollmantelgeschoss" verwenden, aber außer dem Einsatz als TP-T, sprich für Übungszwecke, ist das absolut nutzlos.
Erzähle mir doch bitte gegen welches Ziel auf See du eine 30mm HEI-T Munition verwenden möchtest? Die Doppelgurtzuführung gab es auch schon vor der Fähigkeit ABM zu verschießen und sogar auch als nur eine Munition vorgesehen war.
Dazu kommt das Ahead keine klassische ABM ist...
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(24.02.2026, 21:37)Kul14 schrieb: Erzähle mir doch bitte gegen welches Ziel auf See du eine 30mm HEI-T Munition verwenden möchtest? Die Doppelgurtzuführung gab es auch schon vor der Fähigkeit ABM zu verschießen und sogar auch als nur eine Munition vorgesehen war.
HEI-T ist wohl die effektivste Munitionssorte gegen z.B. ein Skiff.
https://youtu.be/gQCUX34tP-c?si=hcXIDiwe3vD2aNxY
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Fregatten-Umbau noch bis 2030 Arbeit an Marineschiffen in Emden zieht sich hin
Von Holger Szyska | 24.04.2026, 06:11 Uhr
Beitrag hören:
03:34
https://www.noz.de/lokales/rheiderland/r...0-50545910
Auf einer Werft in Emden werden vier Fregatten der Deutschen Marine modernisiert. Grund sind Anpassungen an eine geänderte Bedrohungslage. Die Modernisierung von vier Fregatten der Marine in Emden wird nach derzeitiger Planung noch bis zur zweiten Jahreshälfte 2030 dauern. Das teilte ein Sprecher des BAAINBw jetzt auf Anfrage mit.
Das sich der Zeitplan zur Umrüstung der Schiffe erheblich verzögert hat, liegt an der politisch angespannten Lage. "Seit Beginn des Vorhabens auf der Fregatte SH erfolgt eine Neubewertung und Anpassung der Modernisierungsmaßnahmen an die sich zwischenzeitlich geänderte Bedrohungslage", erkläte der Sprecher des BAAINBw. Dadurch gestalte sich das Umbauprojekt "deutlich umfangreicher als ursprünglich geplant".
Die Fregatten werden umfassend modernisiert, um ihre Fähigkeiten anzupassen", erklärte der Sprecher. zu konkreten Arbeiten an Bord machte er "aus Gründen der militärischen Sicherheit" keine Angaben.
Nach Medienberichten beziehen sich die Maßnahmen unter anderem auf ein neues Führungs- und Waffeneisatzsystem, neue Radare und das Cybermanagement.
"Schleswig-Holstein" seit Dezember 2022 in der Werft
Begonnen hatten die Arbeiten zur Generalüberholung bereits im Dezember 2022.. die Modernisierung dieses Schiffes soll 2029 abgeschlossen werden.
Seit Anfang Februar 2025 liegt auch die Fregate MV dort. Die Fregatte "Bayern" soll im laufenden Jahr folgen, anschließend auch die Fregatte "Brandenburg". Zitate Ende
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Bei derart langen Umbauzeiten schaffen Modernisierungsmaßnahmen keinen Mehrwert mehr, in der gleichen Zeit kann neu gebaut werden ohne, dass die Verfügbarkeit der Flotte dadurch eingeschränkt wird.
Und wenn eine Veränderung der Bedrohungslage derart umfangreiche Anpassungen erfordert, sagt das auch nichts Gutes über die Konfiguration des Grundmodells aus.
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(25.04.2026, 04:12)Seafire schrieb: Fregatten-Umbau noch bis 2030 Arbeit an Marineschiffen in Emden zieht sich hin
Von Holger Szyska | 24.04.2026, 06:11 Uhr
Beitrag hören:
03:34
https://www.noz.de/lokales/rheiderland/r...0-50545910
Auf einer Werft in Emden werden vier Fregatten der Deutschen Marine modernisiert. Grund sind Anpassungen an eine geänderte Bedrohungslage. Die Modernisierung von vier Fregatten der Marine in Emden wird nach derzeitiger Planung noch bis zur zweiten Jahreshälfte 2030 dauern. Das teilte ein Sprecher des BAAINBw jetzt auf Anfrage mit.
Das sich der Zeitplan zur Umrüstung der Schiffe erheblich verzögert hat, liegt an der politisch angespannten Lage. "Seit Beginn des Vorhabens auf der Fregatte SH erfolgt eine Neubewertung und Anpassung der Modernisierungsmaßnahmen an die sich zwischenzeitlich geänderte Bedrohungslage", erkläte der Sprecher des BAAINBw. Dadurch gestalte sich das Umbauprojekt "deutlich umfangreicher als ursprünglich geplant".
Die Fregatten werden umfassend modernisiert, um ihre Fähigkeiten anzupassen", erklärte der Sprecher. zu konkreten Arbeiten an Bord machte er "aus Gründen der militärischen Sicherheit" keine Angaben.
Nach Medienberichten beziehen sich die Maßnahmen unter anderem auf ein neues Führungs- und Waffeneisatzsystem, neue Radare und das Cybermanagement.
"Schleswig-Holstein" seit Dezember 2022 in der Werft
Begonnen hatten die Arbeiten zur Generalüberholung bereits im Dezember 2022.. die Modernisierung dieses Schiffes soll 2029 abgeschlossen werden.
Seit Anfang Februar 2025 liegt auch die Fregate MV dort. Die Fregatte "Bayern" soll im laufenden Jahr folgen, anschließend auch die Fregatte "Brandenburg". Zitate Ende
7 Jahre fur ein MLU? 
Die sind ja nicht ganz frisch im Kopf....
Da baut TKMS ja 6 A200 neu....
Zudem haben wir somit laut Artikel ab 2027 ALLE F-123 in der Werft gleichzeitig ??
Ja womit kämpfen wir dann wenn erforderlich...? Mit Schlauchboot und Zwillen ?
Was sollen denn diese dubiosen Anpassungen an die Bedrohungs Lage sein?
Im Haushalt ist dafür seit 2021 doch nichts neues freigegeben worden...oder?
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Mir ist spontan folgende Idee gekommen (OK kein wunschkonzert hier aber passend zur F-123B)
Wäre nicht folgendes denkbar, da kein NH90 Umbau für F-123 möglich ist:
Den Hangar entkernen (null Heli facilities) und stattdessen Dach offen mit Klappe und darunter (über das Flugdeck ein und aus fahrbare (Nachladen)) Boxen mit VLS Killer Drohnen drin.. Vertikal ausgestoßen.
Analog dem hier, nur zur See.
https://www.armyrecognition.com/news/arm...-targeting
Eine F-123 könnte zentral somit ohne Kampf wert verlust (Heli Deck bleib, RAM bleibt) dutzende
SRS und MRS Drohnen abfeuern und Schiffe drumrum mit schützen.
Den Hangar oben rechts und links neben RAM zu öffnen, sollte Schiffbau Umbau technisch kein großes Problem sein.
Oder wenn es gar nicht anders geht : raus fahrbare Boxen mit VLS Drohnen zum Heli Deck... Und da abfeuern.
Denn Heli drohnen a la S100. halte ich allgemein für sinnlos : Zu klein für ASW oder AUSVW.. Zu gross für AAUVW.
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Ich für meine Teil denke dass die 700 kg Klasse von Drohnen die sinnvollere Verwendung ist.
Ich habe auch verstanden, dass der NH90 durchaus mitgeführt werden kann. Wenn der Betrieb auf diese Weise z.B. ein paar Tage möglich ist und man ihn dann mit einem auf einer F125 tauscht, welche dort auch optimiert wäre das auch eine Option. Also drei Helis verteilt auf einer F125 (2) und F123 (1), welche für Wartungszwecken durch rotieren. Abwegig oder pragmatisch - bin mir nicht sicher.
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(29.04.2026, 20:09)Milspec_1967 schrieb: Wäre nicht folgendes denkbar, da kein NH90 Umbau für F-123 möglich ist:
Den Hangar entkernen (null Heli facilities) und stattdessen Dach offen mit Klappe und darunter (über das Flugdeck ein und aus fahrbare (Nachladen)) Boxen mit VLS Killer Drohnen drin.. Passt mMn nicht zum Einsatzprofil der F123B. Die werden während ihrer Restlebensdauer weitestgehend ASW fahren in Regionen, in denen geringe Gefahr durch kleine Drohnen herrscht.
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(29.04.2026, 23:08)Broensen schrieb: Passt mMn nicht zum Einsatzprofil der F123B. Die werden während ihrer Restlebensdauer weitestgehend ASW fahren in Regionen, in denen geringe Gefahr durch kleine Drohnen herrscht.
Ja, macht Sinn.
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